19. Dezember 2012

Tierschutz in Berlin - Danke Klaus Lüdcke

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Ernennung des neuen Tierschutzbeauftragten:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bedankt sich bei Klaus Lüdcke für seinen Einsatz für den Berliner Tierschutz. Er hat so viel wie möglich für den Berliner Tierschutz bewegt – trotz der schwierigen Rahmenbedingungen. Der Tierschutzbeauftragte arbeitet in Berlin ehrenamtlich und ist mit zu wenigen Rechten, zum Beispiel Betretungsrechten, ausgestattet. In dieser Form bleibt die Position des Tierschutzbeauftragten ein zahnloser Tiger – und das ist auch Rot-Schwarz bewusst.

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30. November 2012

Der Weg aus den roten Zahlen ist nur mit guten pädagogischen und modernen Tierhaltungskonzepten möglich

Claudia Hämmerling (tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Perspektive des Berliner Tierparks:

Zoos sind für Menschen da und ein Zoobesuch soll Spaß machen. Berlin leistet sich den Luxus zweier Zoos. Einen zweiten Zoo zu subventionieren ist nur dann sinnvoll, wenn eine klare Zielsetzung damit verbunden ist. Diese liegt in allererster Linie in der Bildung und Wissensvermittlung. Beim Zoobesuch sollen Menschen lernen Natur und Tiere zu schätzen, zu lieben und auch zu schützen. Dieses Ziel erfüllt der Tierpark nicht.

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27. November 2012

Sanierung des Brehm-Hauses muss mit neuen Tierhaltungskonzepten für Raubkatzen verbunden werden

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Sanierung des Alfred-Brehm-Hauses im Berliner Tierpark:

Es ist gut und richtig, dass das Alfred-Brehm-Haus im Berliner Tierpark saniert wird. Das denkmalgeschützte Gebäude ist technisch nicht mehr zeitgemäß. Das gilt im Übrigen auch für die darin untergebrachten Raubkatzen. Die Käfige sind zu eng und es gibt weder Rückzugs- noch Beschäftigungsmöglichkeiten. Seit Jahren herrscht Schichtbetrieb.

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2. November 2012

Artgerechter Lebensabend für Maxi und Schnute

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zum Bärenzwinger am Köllnischen Park:

Dass der Bezirk Mitte Jahr für Jahr 60 000 Euro für die schlechte und alles andere als artgerechte Bärenhaltung im Bärenzwinger ausgibt, ist ein Stück aus dem Tollhaus. Alle ExpertInnen sind sich einig, dass es den Bären in einem Bärenpark besser geht als in diesem engen Gehege. Der Umzug bedeutet Stress, ist aber angesichts der schlechten Lebensbedingungen absolut vertretbar. Ein Bärenpark ist bereit die Tiere abzuholen und umzusiedeln – kostenlos für die Stadt.

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26. Oktober 2012

Tierschutz in Berlin mit Verbandsklagerecht durchsetzen

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt mit Blick auf den Antrag:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag ins Plenum eingebracht, mit dem mehr Tierschutz in Berlin durchgesetzt werden soll. Das darin geforderte Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände soll einem Mangel im Tierschutzrecht abhelfen. Obwohl der Tierschutz seit Jahren im Grundgesetz und in der Verfassung von Berlin verankert ist, findet noch immer kein fairer Ausgleich zwischen den Interessen der Tiere und den Interessen der TiernutzerInnen statt.

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15. Oktober 2012

Senat bemängelt Tierschutzverstöße im Zoo

Claudia Hämmerling (tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zu Tierschutzverstößen im Berliner Zoo:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt ein Ende der Inzest-Zucht im Berliner Zoo und im Tierpark. Wie aus einer Kleinen Anfrage hervorgeht (Drs. 17/10971), kann die vom Zoochef betriebene Löwenzucht im Berliner Zoo nicht mehr in der Form fortgesetzt werden. Drei mal hatte er Löwengeschwister miteinander verpaart. Von neun Löwenjungen hat nur ein Tier überlebt. Die anderen waren überwiegend nicht lebensfähig oder mussten aufgrund gesundheitlicher Probleme getötet werden. Der Senat erklärt in einer Kleinen Anfrage diese Praktiken für einen tierschutzrechtlichen Verstoß. Inzest-Zucht soll künftig durch die zuständigen Amtsveterinäre des Bezirks Mitte untersagt werden.

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Heute, am 11.08.2012 war ich auf der Protestveranstaltung vor dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin. Hier soll die größte Tierversuchsanlage Deutschlands entstehen. Dafür werden öffentliche Gelder von 24 Mio. Euro verwendet. Ich erfuhr, dass aber Tiere und Menschen so unterschiedlich sind, dass die Ergebnisse aus den Tierversuchen gar nicht auf den Menschen übertragen werden können. Damit dies vielleicht noch verhindert werden kann, gingen heute Menschen auf die Straße und protestierten dagegen. Während wir dort demonstrierten, fuhren immer wieder Autos auf das Gelände, denn gleichzeitig wurde heute dort ein Sommerfest veranstaltet. Ich frage mich natürlich, wie Menschen feiern können, wenn sie wissen, dass nebenan Tiere gequält und getötet werden. OR-FD

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7. August 2012

Tierversuchsfreie Forschung fördern

Anja Schillhaneck und Claudia Hämmerling (Sprecherin für Wissenschaft, Forschung und Technologie / tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagen zur tierversuchsfreien Forschung:

Tierversuche in der Forschung sind immer umstritten. Fest steht aber auch, dass in der medizinischen und biologischen Grundlagenforschung eine völlig tierversuchsfreie Forschung derzeit nicht machbar ist. Daran wird sich auf absehbare Zeit auch nichts ändern, weil der Senat einseitig die Tierversuchsforschung fördert und nicht gleichzeitig Maßnahmen zur Förderung der tierversuchsfreien Forschung ergreift, obwohl dies im Koalitionsvertrag vereinbart wurde.

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1. August 2012

Tierversuche - Transparenz und Reduzierung der Versuchszahlen

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Tierversuchsstatistik:

Die offizielle Zahl der in Berliner Versuchslaboren getöteten Tiere beträgt 375 261. Der Senat hat aber Genehmigungen für die Zucht von knapp 1,6 Millionen Versuchstieren erteilt (Kleine Anfrage 17/10645). Die Zahl der tatsächlich im Zusammenhang mit Tierversuchen getöteten Tiere liegt somit weit höher. Aufgrund der hohen Dunkelziffer gibt es keinen Grund zur Entwarnung.

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11. Juli 2012

Tierpark braucht Zukunftskonzept und keine Inzucht

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Zukunft von Zoo und Tierpark:

Der Tierpark steckt in tiefroten Zahlen und der Senat sieht tatenlos zu. Das vor einem Jahr vorgelegte Zukunftskonzept ist bis heute weder untersetzt noch finanziell tragfähig, wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage hervorgeht (Drucksache 17/10585). Es gibt keine konkreten Überlegungen, wie der Tierpark künftig eine größere Strahlkraft entwickeln und seine Bilanz verbessern soll. Stattdessen gibt es Schlagzeilen über Inzest-Programme mit Löwen, Tigern und Giraffen in Zoo und Tierpark.

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1. Juli 2012

Gravierende Tier- und Artenschutzprobleme durch Wildtierhandel auch in Berlin

Claudia Hämmerling (tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen AGH-Fraktion) und Sandra Altherr (Pro Wildlife sagen zum Wildtierhandel)

Die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus macht erhebliche Wissenslücken des rot-schwarzen Senates im Artenschutz deutlich (Drucksache 17/10477 - www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-10477.pdf).

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5. Juni 2012

Schluss mit illegalen Tiertötungen in Versuchslaboren

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Tierversuchsstatistik:

Die Zahl der Versuchstiere ist im letzten Jahr nur scheinbar von 383 527 auf 375 261 zurückgegangen. Tatsächlich gibt es eine hohe Dunkelziffer. Damit besteht auch kein Grund zur Entwarnung. Jenseits der angemeldeten und beantragten Tierversuche bevorraten sich Forschungseinrichtungen immer mehr mit bestimmten Zuchtlinien und Versuchstieren, von denen viele im Rahmen dieser Vorratshaltung getötet werden. Die hier getöteten Tiere tauchen in keiner Statistik auf, denn ihre Tötung ist nicht nur illegal sondern gemäß Paragraph 17 (1) Tierschutzgesetz sogar strafbar. Es ist nicht zu akzeptieren, dass diese illegalen Praktiken weiterhin geduldet werden und die Opfer nicht einmal statistisch erfasst werden.

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25. April 2012

Der Senat darf verletzte Tiere nicht ihrem Schicksal überlassen

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur fehlenden Finanzierung der Tierklinik Düppel:

Artikel 31 (2) der Berliner Verfassung schreibt vor, „Tiere sind als Lebewesen zu achten und vor vermeidbarem Leiden zu schützen.“ Dennoch erklärt der Senat auf die Kleine Anfrage (Drucksache 17/10270), dass er keine gesetzliche Grundlage dafür sieht, sich um verletzte Wild- und Haustiere zu kümmern. Der von Staatsekretär Gäbler geäußerte Standpunkt, dass wer sich um ein verletztes Tier kümmert, die Verantwortung für deren Behandlung übernimmt, ist herzlos. Das die Empfehlung, die überwiegend durch menschliche Einwirkung verletzten Tiere sich selbst zu überlassen und ein klarer Verstoß gegen die Berliner Verfassung.

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18. April 2012

Hundeführerschein ist der richtige Weg

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zum Hundegesetzentwurf der Amtstierärzte:

Der Vorschlag der Amtstierärzte mit der Forderung nach dem Erwerb von Sachkunde für alle Hundehalter ist der richtige Weg. Ob der sehr aufwändige Gesetzentwurf in Gänze praktikabel und durchsetzbar ist, wird die Diskussion in den kommenden Monaten zeigen.

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23. März 2012

Rot-Schwarz darf verletzte Wildtiere nicht sterben lassen

Claudia Hämmerling und Turgut Altug (Sprecherin für Tierschutz / Sprecher für Naturschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagen zur Streichliste im Haushalt:

Die einzige medizinische Versorgungsmöglichkeit für verletzte Wildtiere in der Tierklinik Düppel steht vor dem Aus. Dabei müssen verletzte Tiere, darunter viele besonders geschützte Arten wie Eulen und Seeadler, versorgt werden. Schließlich steht der Tierschutz in der Berliner Verfassung.

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27. Februar 2012

Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Hunden novellieren

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt mit Blick auf den Entwurf für ein neues Hundesgesetz der Grünen Fraktion:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus hat einen Entwurf für ein neues Hundegesetz auf den Weg gebracht. Jetzt möchten wir es mit Verbänden - nicht nur mit Tierschutzverbänden sondern auch den Blinden-, Kinderschutz- und Seniorenverbänden - diskutieren und sie beteiligen. Danach werden wir es in zweiter Lesung in der Fraktion verabschieden und ins Parlament einbringen.

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24. Februar 2012

Senat muss ein tragfähiges Strukturkonzept vom Tierpark einfordern

Claudia Hämmerling (tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt angesichts des Tierpark-Defizits:

Der Tierpark kommt seiner Verpflichtung zu mehr Wirtschaftlichkeit seit drei Jahren nicht nach. Trotzdem zieht der rot-schwarze Senat keine Konsequenzen. Das hat eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ergeben.

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URL:http://gruene-pankow.de/wir/in-berlin/abgeordnetenhaus/ehemalige-abgeordnete/claudia-haemmerling/archiv/2012/