Was wir erreicht haben und warum wir weitermachen wollen: Mehr Radwege und besserer Nahverkehr, grünere und sicherere Kieze, Orte zum Treffen, Schutz für Mieterinnen und Mieter, echter Klimaschutz, ein Bezirksamt, das wieder funktioniert – in fünf Jahren haben wir für Pankow vieles angestoßen und umgesetzt. Nicht alles war einfach, nicht alles ist fertig. Aber der Bezirk ist ein Stück lebenswerter geworden.
Lebendige Kieze, bezahlbares Wohnen
Weniger Autoverkehr macht Kieze lebenswerter, verkehrsberuhigte Zonen schaffen neue Aufenthaltsqualität – zum Beispiel im Komponistenviertel. Bestehende Wohngebiete wie Pankow Süd und den Langhanskiez gestalten wir attraktiver. Wo mehr Wohnraum gebaut wird, achten wir auf Umwelt und Stadtklima – etwa mit Aufstockung aus Holz. Bei Neubauprojekten wie dem Pankower Tor bestehen wir auf bezahlbare Wohnungen und gute Versorgung vor Ort. Kostenlose Mietberatung, Schutz vor Verdrängung, mehr Personal gegen Mietwucher und unser erfolgreicher Einsatz für das Tuntenhaus zeigen: Wohnen in Pankow soll für alle möglich bleiben.
Orte, die zusammenbringen
Treffpunkte erhalten, neue schaffen – das ist uns wichtig, auch mit einem knappen Haushalt. Das Begegnungszentrum Stille Straße bleibt, der Jugendklub Maxim bekommt ein neues Gebäude, neue Jugendorte sind entstanden. Plauderbänke bringen Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch. Das Kulturcafé La Bohème bleibt erhalten. Rund 2 Millionen Euro extra fließen in soziale Unterstützung und Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche. Und: Schülerinnen und Schüler können über einen eigenen Etat mitentscheiden, was in ihrer Schule passiert.
Mehr Grün, mehr Schutz
Über 800.000 Euro aus dem Berliner Klima-Sofortprogramm haben wir für mehr Stadtgrün für Pankow eingesetzt. Das schützt vor Hitze und Starkregen. Mit dem BäumePlus-Programm wollen wir dort pflanzen, wo Schatten fehlt. Erstmals hat der Bezirk eine echte Klimastrategie mit einer eigenen Koordinierungsstelle. Und für Neubauten gilt: erneuerbare Energien sind Pflicht – das schützt Mieterinnen und Mieter vor explodierenden Nebenkosten.
Ein Bezirksamt, das funktioniert
Offene Stellen im Bezirksamt werden besetzt, das Sozialamt wurde neu organisiert, Abläufe vereinfacht. Auf Landesebene treiben wir die Verwaltungsreform voran – denn gute Politik braucht eine Verwaltung, die funktioniert. Den Bezirkshaushalt haben wir stabilisiert und das Geld dort eingesetzt, wo Menschen es brauchen. Eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands hat belegt: Jeder Euro für sozialen Zusammenhalt lohnt.
Besser ankommen
Der neue Kiezbus in Blankenburg und bessere S-Bahn-Verbindungen helfen. Aber Bus und Bahn in Berlin brauchen mehr Unterstützung. Wir wollen, dass Pankow besser angebunden wird. Guter Nahverkehr muss für alle da sein. Deshalb haben wir uns auch im Bund für das Deutschland-Ticket eingesetzt und im Abgeordnetenhaus für ein vergünstigtes Ticket für Menschen mit kleinem Geldbeutel.
Sicher unterwegs
11,5 Kilometer neue Radwege und Fahrradstraßen, neue Ampeln, Zebrastreifen, sichere Querungen und mehr Tempo 30 – das haben wir in Pankow durchgesetzt, oft gegen Widerstand. Das Ergebnis: ruhigere Straßen, saubere Luft und sichere Wege für Kinder und ältere Menschen gleichermaßen. Gleichzeitig kommen Lieferverkehr und Einsatzkräfte durch und Fahrtwege sind kaum verlängert. Davon wollen wir noch viel mehr!
Sicher leben – frei sein
Eine Queerbeauftragte im Bezirksamt, eine Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt, sichtbare Informationen in öffentlichen Gebäuden. Auf Bundesebene haben wir das Selbstbestimmungsgesetz durchgesetzt. Denn sicher leben bedeutet auch, zu Hause sicher zu sein und so akzeptiert werden, wie man ist.
