Fünf Jahre Verantwortung für Pankow

Liebe Pankowerinnen und Pankower,

am 20. September entscheiden Sie über die Zukunft von Berlin und von Pankow. In einer unsicheren Zeit. In Pankow, unserem Bezirk im Osten Berlins, wissen viele, was es bedeutet, wenn Gewissheiten schwinden.

In den vergangenen fünf Jahren haben wir Pankow stabilisiert mit klaren Entscheidungen. Auch dann, wenn es unbequem war. Dabei zeigte sich ein klarer Unterschied zwischen Politik, die Verantwortung übernimmt, und Populismus, der spaltet und Erwartungen weckt, die er nicht einlösen wird. Verantwortungsvolle Politik ist oft weniger laut, wägt ab und sorgt dafür, dass eine Stadt funktioniert. Ich stehe für den Weg der Verantwortung und für eine Politik, die unsere Kieze in Pankow für alle sicher, gesund und lebenswert erhält.

Ich bitte Sie: Gehen Sie am 20. September wählen – für Demokratie und für ein Pankow, das auch morgen begeistert.

Ihre Cordelia Koch,

Bürgermeisterin von Pankow

Was wir erreicht haben und warum wir weitermachen wollen:

Mehr Radwege und besserer Nahverkehr, grünere und sicherere Kieze, Orte zum Treffen, Schutz für Mieterinnen und Mieter, echter Klimaschutz, ein Bezirksamt, das wieder funktioniert – in fünf Jahren haben wir für Pankow vieles angestoßen und umgesetzt. Nicht alles war einfach, nicht alles ist fertig. Aber der Bezirk ist ein Stück lebenswerter geworden.

Besser ankommen

Besser ankommen

Der neue Kiezbus in Blankenburg und bessere S-Bahn-Verbindungen helfen. Aber Bus und Bahn in Berlin brauchen mehr Unterstützung. Wir wollen, dass Pankow besser angebunden wird. Guter Nahverkehr muss für alle da sein. Deshalb haben wir uns auch im Bund für das Deutschlandticket eingesetzt und im Abgeordnetenhaus für ein vergünstigtes Ticket für Menschen mit kleinem Geldbeutel.

Lebendige Kieze, bezahlbares Wohnen

Weniger Autoverkehr macht Kieze lebenswerter, verkehrsberuhigte Zonen schaffen neue Aufenthaltsqualität – zum Beispiel im Komponistenviertel. Bestehende Wohngebiete wie Pankow Süd und den Langhanskiez gestalten wir attraktiver. Wo mehr Wohnraum gebaut wird, achten wir auf Umwelt und Stadtklima – etwa mit Aufstockung aus Holz. Bei Neubauprojekten wie dem Pankower Tor bestehen wir auf bezahlbare Wohnungen und gute Versorgung vor Ort. Kostenlose Mietberatung, Schutz vor Verdrängung, mehr Personal gegen Mietwucher und unser erfolgreicher Einsatz für das Tuntenhaus zeigen: Wohnen in Pankow bleibt für alle möglich.

Mehr Grün, mehr Schutz

Über 800.000 Euro aus dem Berliner KlimaSofortprogramm haben wir für mehr Stadtgrün für Pankow eingesetzt. Das schützt vor Hitze und Starkregen. Mit dem Bäume Plus-Programm wollen wir dort pflanzen, wo Schatten fehlt. Erstmals hat der Bezirk eine echte Klimastrategie mit einer eigenen Koordinierungsstelle. Und für Neubauten gilt: erneuerbare Energien sind Pflicht – das schützt Mieterinnen und Mieter vor explodierenden Nebenkosten.

Sicher unterwegs

11,5 Kilometer neue Radwege und Fahrradstraßen, neue Ampeln, Zebrastreifen, sichere Querungen und mehr Tempo 30 – das haben wir in Pankow durchgesetzt, oft gegen Widerstand. Das Ergebnis: ruhigere Straßen, saubere Luft und sichere Wege für Kinder und ältere Menschen gleichermaßen. Gleichzeitig kommen Lieferverkehr und Einsatzkräfte durch und Fahrtwege sind kaum verlängert.Davon wollen wir noch viel mehr!

Orte, die zusammenbringen

Treffpunkte erhalten, Neue schaffen – das ist uns wichtig, auch mit einem knappen Haushalt. Das Begegnungszentrum Stille Straße bleibt, der Jugendklub Maxim bekommt ein neues Gebäude, neue Jugendorte sind entstanden. Plauderbänke bringen Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch. Das Kulturcafé La Bohème bleibt erhalten. Rund 2 Millionen Euro extra fließen in soziale Unterstützung und Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche. → Und: Schülerinnen und Schüler können über einen eigenen Etat mitentscheiden, was in ihrer Schule passiert.

Ein Bezirksamt, das funktioniert

Offene Stellen im Bezirksamt werden besetzt, das Sozialamt wurde neu organisiert, Abläufe vereinfacht. Auf Landesebene treiben wir die Verwaltungsreform voran – denn gute Politik braucht eine Verwaltung, die funktioniert. Den Bezirkshaushalt haben wir stabilisiert und das Geld dort eingesetzt, wo Menschen es brauchen. Eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands hat belegt: Jeder Euro für sozialen Zusammenhalt lohnt.

Sicher leben – frei sein

Eine Queerbeauftragte im Bezirksamt, eine Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt, sichtbare Informationen in öffentlichen Gebäuden. Auf Bundesebene haben wir das Selbstbestimmungsgesetz durchgesetzt. Denn sicher leben bedeutet auch, zu Hause sicher zu sein und so akzeptiert werden, wie man ist.

Alle unsere Erfolgsprojekte auf unserer wachsenden Karte: