Das ist das Wahl-Programm der Kreisverbands Pankow von der Partei Bündnis 90/Die Grünen.
Der kurze Name der Partei heißt „Grüne“.
Am 20. September 2026 wird die Bezirksverordnetenversammlung gewählt.
Das ist das Parlament vom Bezirk Pankow.
Wir Grüne lieben unseren Bezirk Pankow.
Er ist unser Zuhause.
Wir möchten ihn noch lebenswerter machen.
Hier schreiben wir, was wir für Pankow planen.
Damit wir das machen können, müssen uns Menschen wählen.
Wenn Sie möchten, dass unser Programm umgesetzt wird, wählen Sie am 20. September Bündnis 90/Die Grünen.
Dankeschön!
Klima, Umwelt und Natur
Mehr Schatten, wo es in der Sonne heiß wird.
Wir wollen, dass mehr Bäume und Über-Dachungen auf Spielplätzen Schatten spenden.
Wir wollen auch mehr Schatten für öffentliche Plätze.
Wir möchten ältere Menschen, Kinder und alle anderen vor zu heißer Sonne schützen.
Mehr Grün, weniger Asphalt.
Wir werden uns um Bäume und Parks kümmern.
Wir werden Pflanzen pflegen.
Wir werden den Pflanzen Wasser geben und Regen-Wasser für sie sammeln.
Wir wollen mehr Grünflächen bauen.
Strom aus Pankow für Pankow.
Wir wollen mehr Windräder.
Wir möchten sie in Buchholz-Nord aufstellen.
Das ist ein Gewerbegebiet.
Pankows Einwohner und Einwohnerinnen sollen von diesen Windrädern etwas Geld bekommen.
Leben und Wohnen
Zu hohe Mieten bestrafen.
Wir möchten nicht, dass Menschen zu hohe Mieten zahlen müssen.
Wir wollen diese zu hohen Mieten verhindern.
Wir wollen die Miet-Beratung erweitern.
Ferien-Wohnungen wieder zu normalen Miet-Wohnungen machen.
Wir werden nach illegalen Ferien-Wohnungen suchen.
Illegale Ferien-Wohnungen waren früher normale Miet-Wohnungen.
Jetzt werden sie teuer an Touristen vermietet.
Berlin hat genug Hotels für die Touristinnen.
Berlin hat aber nicht genug Miet-Wohnungen für Menschen, die hier leben.
Wir wollen diese Ferien-Wohnungen suchen.
Dann machen wir sie wieder zu Miet-Wohnungen.
Pankower Tor und Alte Schäferei.
Pankower Tor und Alte Schäferei sind Wohngebiete, die bald gebaut werden sollen.
Sie werden jetzt geplant.
Wir möchten diese Wohngebiete von Anfang an mit-gestalten und mit-bauen.
Wir möchten, dass es dort auch Schulen, Kitas und Grün-Flächen gibt.
Wir wollen, dass es dort S-Bahn- und Tram-Haltestellen gibt.
Mobil in Pankow
Sichere Wege für Kinder und Ältere.
Wir möchten mehr Tempo 30 an Schulen, Kitas, Spielplätzen und in Einkaufsstraßen.
Tempo 30 heißt, dass Autofahrer und Autofahrerinnen dort langsam fahren müssen.
Das sind 30 Kilometer pro Stunde.
Wir wollen, dass Gehwege repariert werden.
Wir möchten, dass Bordsteine abgesenkt werden.
So kommen Menschen leichter vom Bordstein herunter und wieder hinauf mit einem Rollator oder Kinderwagen.
Wir möchten Stolperfallen auf den Gehwegen beseitigen.
Ruhe für die Wohnstraßen.
Wir wollen, dass in Wohngebieten weniger Durchgangs-Verkehr ist.
Durchgangs-Verkehr bedeutet, dass dort Menschen in Autos durchfahren, die in diesen Wohngebieten gar nicht wohnen oder arbeiten.
Wir möchten, dass diese Menschen statt dessen Haupt-Straßen nutzen und die Wohnstraßen dann ruhiger werden.
Wir wollen mehr Platz für Bäume, Bänke und Orte für Begegnung schaffen.
Endlich mehr Radwege.
Wir wollen Radwege bauen, die zusammenhängen.
Das bedeutet, dass man zwischen Radwegen nicht immer wieder durch Straßen fahren muss, die keine Radwege haben.
Diese Radwege sollen geschützt sein.
Das bedeutet, dass es Abgrenzungen gibt zwischen Radweg und Straße.
Wir möchten diese geschützten Radwege vor allem dort bauen, wo große Straßen sehr gefährlich sind: Zum Beispiel in der Berliner Allee und in der Grabbeallee.
Wir wollen den Radweg „Panke-Trail“ verlängern bis Buch.
Gesundheit, Soziales und starke Wirtschaft
Pflege und Psyche stärken.
Wir möchten die Pflege-Stützpunkte ausbauen.
Ein Pflege-Stützpunkt ist ein Ort, wo man Hilfe bekommt.
Dort können Menschen hingehen, die Pflege brauchen.
Die Pflege-Stützpunkte sollen nah an Wohnorten gelegen sein.
Wir wollen eine Stelle einrichten, die Schulen, Jugendhilfe und Familien-Zentren miteinander vernetzt.
Inklusiv bis 2035.
Wir wollen, dass Barrierefreiheit verbindlich wird.
Das bedeutet:
Barrierefreiheit soll ein Gesetz werden.
Dann müssen alle sich daran halten.
Außerdem wollen wir eine Armuts-Konferenz ermöglichen.
Es soll ein großes Treffen zum Thema Armut geben.
Bei diesem Treffen sprechen viele Menschen über Armut.
Zum Beispiel: Politiker, Expertinnen und Menschen, die selbst arm sind.
Sie überlegen gemeinsam: Was können wir gegen Armut tun?
Außerdem soll es einen Plan gegen Einsamkeit geben.
Pankows Wirtschaft stärken.
Wir wollen den Biotech-Campus Berlin-Buch entwickeln und das Gewerbe-Gebiet Stener Berg.
Wir werden Geschäftsstraßen und Tourismus stärken.
Außerdem wollen wir Reparatur-Cafés fördern.
Reparatur-Cafés sind Orte, an denen Menschen gemeinsam Geräte reparieren, die kaputt gegangen sind, die sie aber noch weiter benutzen möchten.
Und wir wollen mehr Kreislauf-Wirtschaft.
Kreislauf-Wirtschaft bedeutet, dass nicht so viele Geräte, die noch funktionieren, sofort in den Müll geworfen werden.
Man soll sie statt dessen z.B. tauschen oder gebraucht kaufen können.
Kreislauf-Wirtschaft bedeutet auch, dass Rohstoffe, aus denen man Dinge herstellt, nochmal verwendet werden.
Damit wollen wir erreichen, dass weniger Müll entsteht.
Vielfalt und Demokratie
Wir möchten mehr Mitbestimmung.
Wir wollen das Büro für Beteiligung von Bürgern und Bürgerinnen ausbauen.
Außerdem wollen wir einen Einwohner-Haushalt für jeden Stadt-Teil.
Auch Kiez-Kassen für Kleinst-Projekte im Stadtteil wollen wir möglich machen.
Dort können Bürger mitbestimmen.
Wofür wird das Geld benutzt?
Schutz, der ankommt.
Pankow braucht ein zweites Frauenhaus.
Frauenhäuser sind Häuser, in denen Frauen Schutz finden können, die zuhause Gewalt erfahren.
Außerdem wollen wir mehr Zufluchts-Wohnungen – auch für queere Menschen.
Queer bedeutet: Diese Menschen lieben anders oder fühlen sich anders, als es oft erwartet wird.
Wir wollen, dass bei großen Neubau-Vorhaben ein Anteil der Wohnungen als Zufluchts-Wohnungen fest eingeplant werden.
Masterplan für ein Pankow ohne Barrieren.
Wir wollen, dass die Stadt-Entwicklung und die Planung von Verkehrs-Wegen sich an Regeln der Inklusion hält.
Das bedeutet, dass bei der Planung an Menschen gedacht wird, die zum Beispiel Rollstühle oder Rollatoren zur Fortbewegung brauchen.
Kultur und Europa
Kultur-Orte sichern.
Wir wollen, dass die Orte „Kulturbrauerei“, „Brotfabrik“ und „Atelierhaus Prenzlauer Promenade“ erhalten bleiben.
Wir wollen ein amtliches Verzeichnis von Kultur-Orten.
Dieses Verzeichnis soll davor schützen, dass diese Orte verschwinden.
Die Bibliothek für überall.
Wir möchten, dass ein Bibliotheks-Bus für den Pankower Norden Bücher dorthin bringt, wo es noch keine Bibliotheken gibt.
Europa zum Anfassen.
Pankow hat Partnerstädte im Ausland.
Das sind Kołobrzeg in Polen, Ashkelon in Israel und Riwne in der Ukraine.
Wir möchten, dass ein Jugend- und Bildungs-Austausch mit diesen Partnerstädten für viele Kinder in Pankow möglich ist.
Auch für Kinder, deren Eltern wenig Geld haben.
Schule, Bildung, Jugend und Sport
Verlässliche Finanzierung.
Vereine, Organisationen und Ämter, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, haben immer wieder mit Kürzungen zu kämpfen.
Diese Vereine, Organisationen und Ämter bekommen Geld vom Staat. Aber das Geld wird immer weniger.
Das nennt man Kürzungen.
Die Vereine, Organisationen und Ämter brauchen aber das Geld.
Nur so können sie gut helfen.
Wir möchten, dass solche Vereine, Organisationen und Ämter Geld bekommen.
Auch nach mehreren Jahren.
Junge Menschen ernstnehmen.
Wir wollen, dass es mehr Jugendorte in den Stadt-Teilen gibt.
Das sind Orte, an denen sich Jugendliche aufhalten und ihre Zeit verbringen können.
Zum Beispiel ein Jugend-Club.
Wir wollen auch ein Jugend-Parlament.
Wir möchten, dass Jugendliche schon mit 14 Jahren wählen können.
Familien stärken.
Wir möchten, dass ein Service-Büro für Familien direkt in die Kieze kommt.
Das soll ein mobiles Büro werden.
Dort bekommen Familien Hilfe.
Und sie können Fragen stellen.
Wir möchten auch frühe Hilfen für Familien mit Kleinkindern weiter ausbauen.
Wir wollen, dass jede Familie automatisch einen Kita-Gutschein bekommt.
Pankow als moderner Bezirk
Vorbereitet auf Krisen.
Wir wollen, dass Pankow in einer Krise gut vorbereitet ist.
Zu Beispiel bei einem Stromausfall.
Wir möchten, dass Menschen regelmäßig erfahren, was sie tun sollen, wenn ein Alarm oder eine Sirene ertönt.
Verwaltung kommt zu den Menschen.
Wir möchten ein mobiles Bürgeramt einrichten.
Damit wollen wir Wege und Wartezeiten verkürzen.
Außerdem wollen wir mehr digitale Zugänge zur Stadtverwaltung.
Wir finden, Künstliche Intelligenz darf in der Fall-Bearbeitung von kleinen Anfragen eingesetzt werden.
Solide Finanzen.
Wir wollen mehr Geld für den Stadtteil einnehmen, indem wir Flächen für Windräder vermieten.
Außerdem planen wir, weitere Parkplätze mit Park-Automaten auszustatten, damit mehr Geld für wichtige Ausgaben da ist.
Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich bei uns melden:
Sie können uns eine Email schreiben: Info@gruene-pankow.de
Oder Sie können mit uns sprechen, wenn Sie uns an einem Infostand im Bezirk sehen.
Übersetzt von Anna Panek
