Radverkehr in Pankow und Berlin – Rückblick und Ausblick nach einem Jahr R2G

v.l.n.r. Verena Toussaint, Jens Haustein (beide Vorstand Grüne Pankow), Stefan Gelbhaar (MdB) und Nilson Kirchner (Verkehrsstaatssekretär)

Am 09. Januar 2018 fand eine Mitgliederversammlung zum Thema „Radverkehr in Pankow und Berlin – Rückblick und Ausblick nach einem Jahr R2G“ statt. An diesem Dienstagabend platzte das Café Hilde aus allen Nähten. Mehr als 50 Interessierte waren gekommen um sich über das Thema Radverkehr zu informieren. Als Referenten waren Jens-Holger Kirchner (Staatssekretär für Verkehr), René Feige (verkehrspolitischer Sprecher der Bündnisgrünen Bezirksfraktion) und Stefan Gelbhaar (MdB). Alle drei berichteten jeweils aus ihren Arbeitsgebieten, was sich im ersten Jahr R2G in Berlin und Pankow in Sachen Radverkehr getan hat. Vieles ist erreicht worden, der erste Teil des Berliner Mobilitätsgesetzes, in dem es um den Radverkehr und den ÖPNV geht, ist in Rekordzeit auf den Weg gebracht worden und wird jetzt dem Abgeordnetenhaus vorgelegt. Weitere Teile des Gesetzes, die sich mit Fußverkehr und dem Wirtschaftsverkehr beschäftigen, sind in Arbeit. Außerdem wurde die infraVelo GmbH unter dem Dach von GrünBerlin gegründet, die die geplanten Infrastrukurmaßnahmen für den Radverkehr in Berlin, wie geschützte Radstreifen, Fahrradschnellwege, Fahrradabstelleinrichtungen und vieles mehr, praktisch umsetzen soll. Die Gelder dafür wurden im Haushalt bereitgestellt. Die Bezirklichen FahrRäte und der Berlinweite FahrRat, im dem sich alle Akteure in Sachen Radverkehr regelmäßig treffen und abstimmen, werden den Umgestaltungsprozess in der Stadt weiter begleiten. Nun wird es darauf ankommen, die geplanten Maßnahmen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße zu bringen. Nach diesem Abend darf man auf jeden Fall optimistisch sein, was sich in diesem und nächsten Jahr so alles verändern wird.

 

Jens Haustein

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