Pressemitteilung 

15. April 2015

Zukunftsfähige Schule bauen statt schlechter Billigprovisorien

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Frakton im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt anlässlich einsturzgefährdeter Schulbauten und des Sanierungsstaus:

Jetzt sind auch noch die provisorischen Schulbauten einsturzgefährdet. Wann merkt der Senat, dass er angesichts eines milliardenschweren Sanierungsstaus längst nicht mehr mit Billiglösungen und Kosmetik-Sonderprogrammen weiterkommt?

Berlin braucht dringend ein echtes Schulneubauprogramm! – und keine schnellen Billigbauten, die dann später hohe Mehrkosten aufgrund mangelnder Qualität verursachen. Wir fordern den Senat auf, mindestens 400 Millionen Euro für gut geplante, neue Gebäude bereitzustellen, in denen Kinder und Lehrkräfte gerne lernen und lehren. Modulare Schulergänzungsbauten verschieben Probleme in die Zukunft. Wer gute Leistungen erwartet, muss auch entsprechende Voraussetzungen schaffen.

Der Senat schiebt Probleme vor sich her: Die neue Schulentwicklungsplanung ist seit vier Jahren überfällig. Wie eine barrierefreie, inklusive Schule aussehen soll, ist weiter unklar. Wachsende Schülerzahlen werden immer noch als überraschend und unsicher dargestellt. Am Ende wird damit dann begründet, dass die Zeit für nichts anderes mehr reicht als: Schnellbau-Provisorien.

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