Pressemitteilung 

28. Januar 2015

Kein Plan, keine Priorität

Schulsanierung bleibt bei Rot-Schwarz auf der Strecke

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt mit Blick auf marode Schulen und Sanierungsstau:

Bröckelnde Fassaden, defekte Fenster, undichte Decken – der Senat spricht selbst von notwendiger Gefahrenabwehr und will sich dennoch erst nach der Wahl 2016 darum kümmern. Das ist unverantwortlich und zeigt einmal mehr, dass die rot-schwarze Koalition zu zerstritten ist, um echte Lösungen für gravierende Probleme zu suchen. Bildungssenatorin Scheeres und Finanzsenator Kollatz-Ahnen werfen einstweilen lieber Nebelkerzen und schieben die Verantwortung allein auf die Bezirke.

Der Senat kann sich nicht länger aus der Verantwortung ziehen. Wir brauchen Transparenz über die notwendigen Gelder und ein professionelleres Gebäudemanagement in einem eigenen, geschützten Finanzkreislauf. Wir rufen den Senat auf, sich mit den Bezirken an einen Tisch zu setzen und das Thema Schulsanierung endlich ernsthaft anzupacken.

Das Mindeste, was unsere Kinder, und auch die Lehrenden verdient haben, sind sichere, saubere und trockene Schulgebäude.



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