Presseecho 

30. Dezember 2015

Jede zehnte Schulstunde fällt aus oder muss vertreten werden

Im vergangenen Schuljahr konnten an den allgemeinbildenden Schulen 10,8 Prozent der Unterrichtsstunden nicht regulär erteilt werden. Das entspricht wöchentlich 55.400 Stunden, von denen insgesamt 10.200 Stunden pro Woche komplett ausfallen mussten. Die restlichen Unterrichtseinheiten konnten durch Zusammenlegungen, Mehrarbeit oder aus dem Vertretungspool kurzfristig eingestellter Lehrkräfte vertreten werden.

Diese neuen Zahlen zum Unterrichtsausfall an den Berliner Schulen gehen aus der Antwort der Bildungsverwaltung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Stefanie Remlinger hervor. (...) "Die Zahlen machen deutlich, dass wir besonders auf die Lehrerausstattung der Grundschulen achten müssen", sagt Stefanie Remlinger. Vor allem für die Grundschulen würden ausgebildete Lehrkräfte fehlen und gerade hier seien besonders viele freie Stellen zu besetzen. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Morgenpost

 Pressespiegel 

15. Dezember 2015

Nach Hamburger Vorbild

Landesbetrieb könnte Sanierung von Berlins Schulen stemmen

Die Bezirke sollen die Verantwortung für Schulgebäude abgeben. Vorbild ist Hamburg mit einem zentralen Landesbetrieb. (...)

Auch die Grünen plädieren für neue Strukturen. "Wir brauchen ein neues Modell der Bewirtschaftung der Schulgebäude, unabhängig vom Landeshaushalt", sagt die Grünen-Abgeordnete Stefanie Remlinger. "Hamburg schafft es, eine Schule vom Architekturwettbewerb bis zur Eröffnung in zwei Jahren zu realisieren", so Remlinger. Das müsse auch Berlin gelingen.

Die Bezirke sehen selbst das Problem, dass die Planungen für Neubauten viel zu lange dauern. Doch sie wollen die Verantwortung behalten und setzen stattdessen auf modulare Ergänzungsbauten, um neue Schulplätze zu schaffen. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Morgenpost

 Pressespiegel 

3. Dezember 2015

Schulprobleme in Berlin

Die Nöte beim Wachsen

Pankow wächst – und es fehlt mehr als in anderen Bezirken an Infrastruktur. Bis 2025 soll sich laut neuer Prognose der Fehlbedarf an Schulen drastisch erhöhen.

In den kommenden zehn Jahren soll die Bevölkerung im Bezirk Pankow von derzeit etwa 380.000 EinwohnerInnen um rund 41.000 wachsen. Doch bereits jetzt fehlen laut Stefanie Remlinger, der bildungspolitischen Sprecherin der Grünen, in keinem anderen Bezirk mehr infrastrukturelle Einrichtungen. Rund 17.000 Wohnungen könnten bis 2025 in Pankow gebaut werden. Werden die Bauvorhaben umgesetzt, verschärfe sich die derzeitige Situation vor allem im Bereich der Schulen drastrisch, während man für die Kitas gelassener in die Zukunft blicken kann.

Das geht aus einem der taz vorliegenden Zwischenbericht für ein Infrastrukturkonzept hervor, das die Abteilung für Stadtentwicklung des Bezirks­amts Pankow in Auftrag gegeben hatte. Für die Schulplanung seien bisher lediglich die Geburtenraten als Grundlage verwendet worden. Nicht berücksichtigt hatte man laut Baustadtrat Jens-Holger Kirchner die in den Bezirk Zugezogenen. Für das neue Infrastrukturkonzept soll nun erstmals auch der extreme Bevölkerungszuwachs in die Planung einbezogen werden. „Was Pankow durchmacht, hat Berlin noch vor sich“, sagt Kirchner. Enorme Defizite gebe es unter anderem beim Schulbau. 42 öffentliche Grundschulen gibt es derzeit im Bezirk. Die reichen laut Remlinger aber nicht einmal für die vorhandene Bevölkerung aus. Schon jetzt würden fünf zusätzliche Grundschulen im Bezirk benötigt – die aktuelle Flüchtlingssituation nicht eingerechnet. Bis 2025 seien insgesamt 16 weitere Grundschulen erforderlich. Betroffen seien vor allem die Ortsteile Weißensee, Niederschönhausen und das östliche Prenzlauer Berg. (...)

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen fordert nun eine Verwaltungsreform. Mit der derzeitigen Situation sei man schlichtweg überfordert. Die Lösung könnte laut Remlinger ein Schulbaubündnis für den Bezirk sein. Ohne einen gesonderten Zusammenschluss von Bildung, Stadtentwicklung und Senat sei die Lage nicht mehr in den Griff zu bekommen. „Dass die Schulen dann auch voll werden, daran besteht kein Zweifel“, sagt Remlinger. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der taz

 Pressespiegel 

3. Dezember 2015

Schulen in Pankow

Kinder, Kinder! In Pankow fehlen 25 Schulen

Berlin bräuchte mehr als eine halbe Milliarde Euro, um neue Schulen bauen zu können. Die Kinder sollen nicht in "Container-Kisten" lernen, so die Grünen. Berlin braucht nicht nur rund zwei Milliarden Euro für Schulsanierungen, sondern auch über eine halbe Milliarde Euro für neue Schulbauten – und letzteres allein in Pankow. Dies geht aus einem ganz neuen Infrastrukturkonzept des Bezirks hervor, das dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach ergibt sich aus dem ungebremsten Bevölkerungswachstum des Bezirks und den damit einhergehenden Wohnungsneubauten bis 2025 ein zusätzlicher Bedarf von 16 Grundschulen, fünf Gymnasien und 3,5 Sekundarschulen. Diese und weitere Konsequenzen des Zuzugs beziffert das Papier von Pankows Stadtrat für Stadtentwicklung, Jens Holger Kirchner (Grüne).

Die grüne Bildungs- und Haushaltspolitikerin Stefanie Remlinger fordert nun ein „Bündnis für den Schulneubau“, denn nicht nur Pankow, sondern auch weitere Bezirke stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Bislang behilft sich das Land vielerorts mit schnell zu errichtenden Modularen Ersatzbauten, weil ein kompletter Neubau von der Planung bis zur Realisierung bis zu acht Jahre benötigt. Diese langen Zeiträume deuten für Remlinger auf „verkrustete Strukturen“. Derartige Planungszeiten müssten verkürzt werden, damit die Schüler letztlich nicht in „Container-Kisten“ landen, sondern in „anständigen, auf Nachhaltigkeit und pädagogische Qualität angelegten Schulen“. GF-TP

Zum kompletten Artikel im Tagesspiegel

 Pressespiegel 

5. November 2015

Marode Schulen in Berlin

Unterricht im Container - seit fast 50 Jahren

In der Stadt gibt es fast 200 provisorische Unterrichtsgebäude - und manche stehen seit Jahrzehnten. Eines hatte sogar ein tierisches Problem. (...)

"Skandalös", sagen die Grünen
„Lediglich 119 MURs wurden für unbedenklich erklärt. Ich finde das alles skandalös“, sagte die grüne Haushalts- und Schulpolitikerin Stefanie Remlinger am Dienstag. „Das Mindeste wäre doch schon, das alles genau zu klären, damit es nicht wieder dem Zufall überlassen bleibt, rechtzeitig zu merken, ob etwas einsturzgefährdet ist“, sagte Remlinger. Stattdessen haben die Bezirke bei der Frage, ob eine Überprüfung schon stattgefunden habe, vielerorts ein „Nein“ angekreuzt und angemerkt, dass weitere Untersuchungen folgen; genaue Zeitangaben – Fehlanzeige. (...)

Stefanie Remlinger von den Grünen fragt sich angesichts der uralten Provisorien, „ob da überhaupt überall noch gültige Baugenehmigungen vorliegen und wie lange die noch stehen sollen“. Für sie spiegelt sich in der Gebäudesituation „die mangelnde Wertschätzung für das Thema Bildung, genauer gesagt die fehlende Sensibilität für den Einfluss der Gebäude und der Architektur auf die Gesundheit, den Lernerfolg und das Lernverhalten der Kinder“. GF-TP

Zum kompletten Artikel im Tagesspiegel

 Pressemitteilung 

25. September 2015

„Gute Bildung 2030“

Der grüne Bildungskongress

Antje Kapek und Stefanie Remlinger (Fraktionsvorsitzende / Sprecherin für Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagen zum grünen Bildungskongress „Gute Schule 2030“ am morgigen Samstag, 26. September 2015:

Was sind die Anforderungen an Schule im 21. Jahrhundert? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigen wir uns beim grünen Bildungskongress. Unter dem Motto „Gute Schule 2030“ diskutieren wir mit ExpertInnen und LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern, wie Berlins Schulen und der Unterricht aufgestellt sein müssen, damit unsere Kinder optimal lernen können. GF-TP   Mehr »

 Pressemitteilung 

22. September 2015

Internationaler Tag „Zu Fuß zur Schule“

Mehr Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg

Stefanie Remlinger und Stefan Gelbhaar (Sprecherin für Bildung / Sprecher für Verkehrspolitik der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagen zum Internationalen Tag „Zu Fuß zur Schule“:

Kinder sollen zu Fuß und vor allem sicher zur Schule gehen können. Sie sind die schwächsten und am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmer. Wir setzen uns dafür ein, dass Berlin auch neue Wege für mehr Sicherheit ausprobiert. GF-TP   Mehr »

 Pressemitteilung 

13. Juli 2015

Zeugnis für Scheeres

Klassenziel nur mit Mühe erreicht

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) vergibt Bewertungen für Senatorin Scheeres anlässlich der Zeugnisvergabe im Schuljahr 2014/2015:

Schulbauten: Note 5
Eltern, Schulleitungen, ExpertInnen und viele andere haben dieses Thema über die Jahre an Sandra Scheeres herangetragen. Leider ist es trotz vielfältiger Anstrengungen nicht gelungen, ihr in diesem Punkt das Arbeiten im Team zu vermitteln, etwa mit dem Finanz- und dem Bau-Senator. Daher sehen viele Schulgebäude nach wie vor katastrophal aus. MURs und MEBs – Mobile Unterrichtsräume und Modulare Ergänzungsbauten – sind keine Lösung! GF-TP   Mehr »

 Pressemitteilung 

18. Juni 2015

Mangel an Schulplätzen

Senat diskutiert statt zu handeln

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zu fehlenden Schulplätzen für Erstklässler:

In Berlin fehlt es an Schulplätzen. Kurz vor den Sommerferien wissen viele Eltern noch nicht, wo ihr Kind eingeschult werden kann. Der Senat schiebt die Probleme vor sich her: Statt neuer Schulen zu bauen, wird bis zu fünf Jahren mit den Bezirken diskutiert, ob wirklich Bedarf besteht. In der Zeit hätte man ein echtes, gutes Schulgebäude bauen können. Schulqualität darf nicht in den Mühlen der Bürokratie untergehen. Die Planungsprozesse müssen dringend beschleunigt werden. Am Ende reagiert der Senat wieder mit kurzfristigen Lösungen und Schnellbau-Provisorien. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

12. Juni 2015

Schule in Berlin

Eltern kritisieren Inklusions-Konzept des Senats

Sylvia Vogt (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Wie geht es weiter mit der Inklusion an den Berliner Schulen? Eltern und Senat streiten um die Berechnung von Förderstunden.

Elternvertreter aus mehreren Bezirken und aus dem Landeselternausschuss haben am Donnerstag scharfe Kritik am Senatskonzept zur Inklusion geübt. Sie legten einen 17-seitigen Forderungskatalog vor, mit dem sie auf das Eckpunktepapier des Senats Bezug nehmen, das derzeit Gegenstand der Haushaltsverhandlungen ist.

(...)

Eine Grünen-Politikerin sieht "Großen Klärungsbedarf"

„Die Fragen der Eltern zeigen, dass es großen Klärungbedarf gibt. Wir brauchen dringend einen konkreten Zeit- und Maßnahmeplan und Transparenz im Hinblick auf die Finanzierung“, sagte Stefanie Remlinger von den Grünen. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressemitteilung 

2. Juni 2015

Blockadehaltung

Koalition will Schulsanierung nicht im Parlament thematisieren

Die bildungspolitischen SprecherInnen Stefanie Remlinger (Bündnis 90/Die Grünen), Regina Kittler (DIE LINKE) und Martin Delius (Piraten) sagen anlässlich der Weigerung der Koalition, das Thema Schulsanierung endlich im Bildungsausschuss zu besprechen:

Die Oppositionsfraktionen beantragen für die kommende Sitzung des Bildungsausschusses am 4. Juni, das Thema Schulsanierung endlich auf die Tagesordnung zu setzen. Seit Monaten blockiert die Koalition verschiedene Initiativen der Oppositionsfraktionen zur Schulsanierung. Wir fragen uns, welchen Stellenwert Rot-Schwarz dem Thema tatsächlich beimisst. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

14. Mai 2015

Bildung

Berlin wird jünger - Schülerzahl steigt um 20 Prozent

Andreas Abel (Artikel erschienen in der Berliner Morgenpost)

Laut einer Modellrechnung müssen in Berlin im Schuljahr 2022/3 fast eine halbe Million Schüler unterrichtet werden - zwölf Prozent mehr als derzeit. Die höchste Steigerungsrate gibt es in Pankow.

(...)

"Leider vier Jahre zu spät und ohne Qualität", urteilte Stefanie Remlinger, bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Abgeordnetenhaus zum neuen Schulentwicklungsplan des Senats. Sie forderte die Regierungskoalition auf, "gezielt den Neubau von Schulen voranzutreiben, die ein gutes Lernen ermöglichen und auch folgenden Generationen zur Verfügung stehen". Die modularen Schulergänzungsbauten nannte sie "Provisorien in Billigbauweise", die keinen Platz für Mensen, Aufenthalts- und Musikräume sowie Bibliotheken böten.  GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

13. Mai 2015

Steigende Schülerzahlen

Die Schulplätze in Berlin werden knapp

Sylvia Vogt (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Die Schülerzahlen in Berlin sollen in den kommenden Jahren stark ansteigen. Dadurch werden erheblich mehr Unterrichtsgebäude und Lehrer gebraucht als bisher.

(...)

Der starke Anstieg innerhalb kurzer Zeit sei erst bei der jüngsten Bevölkerungsprognose erkennbar gewesen, heißt es im Schulentwicklungsplan. Das habe zur Folge, wird im Amtsdeutsch der Schulverwaltung ausgeführt, dass die „erforderlichen Schulraumkapazitäten bei den üblichen Planungs- und Bauzeiten nicht zeitgerecht zur Verfügung stehen würden“.

Bildungspolitiker Stefanie Remlinger von den Grünen sieht das anders und weist darauf hin, dass es seit 2011 keinen Schulentwicklungsplan gegeben habe: „Der Senat hat lange tatenlos zugesehen, wie Berlin wächst. Jetzt wird ein Schulentwicklungsplan vorgelegt, nur leider vier Jahre zu spät und ohne Qualität.“ Die Ergänzungsbauten seien lieblos, standardisiert und würden nicht den Anforderungen moderner Pädagogik genügen, zudem gebe es Probleme bei der Akustik und gesundheitliche Bedenken wegen fehlender Lüftungen. „Wir brauchen ein echtes Neubauprogramm statt immer neuer Sonderprogramme und Provisorien.“ GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressemitteilung 

12. Mai 2015

Kopflos und am Ziel vorbei

Senat pfeift auf qualitätsvolle Schulentwicklungsplanung

Stefanie Remlinger (Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zum neuen Schulentwicklungsplan des Senats:

Der Senat legt endlich einen Schulentwicklungsplan vor – nur leider vier Jahre zu spät und ohne Qualität. Der Senat hat lange tatenlos zugesehen, wie Berlin wächst. Eigentlich müsste Rot-Schwarz nun gezielt den Neubau von Schulen vorantreiben, die ein gutes Lernen ermöglichen und auch folgenden Generationen zur Verfügung stehen. Stattdessen will der Senat bestehende Schulen mit Provisorien in Billigbauweise verdichten – das heißt dann „modulare Schulergänzungsbauten“. Durch diese Verdichtung müssen Schulen ihre pädagogischen Konzepte über Bord werfen, weil sie keinen Platz mehr haben. Mensen, Aufenthaltsräume, Musikräume und Bibliotheken werden bald der Vergangenheit angehören. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

6. Mai 2015

Inklusion in Berlin

Senat kennt die Kosten für den Umbau von Schulen nicht

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Seit sechs Jahren gilt die UN-Behindertenrechtskonvention. Trotzdem kann die Bildungsverwaltung bis heute nicht sagen, wie teuer es wird, Berlins Schulen für die Inklusion fit zu machen.

Der Senat weiß sechs Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention noch immer nicht, was es kostet, Berlins Schulen fit für die Inklusion zu machen. Dies geht aus einem Bericht an den Hauptausschuss hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt. Fest steht nur, dass es sich um einen dreistelligen Millionenbetrag handelt. Die grüne Bildungs- und Haushaltspolitikerin Stefanie Remlinger sprach von einem „enttäuschenden“ Resultat, nachdem das Parlament über eineinhalb Jahre lang auf den Bericht hatte warten müssen. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

30. April 2015

Senat kippt Pläne für maschinelle Raumbelüftung

Frische Luft für Berliner Schüler kostet zu viel

Martin Klesmann (Artikel erschienen in der Berliner Zeitung)

Schüler brauchen frische Luft zum Lernen. Der Senat setzte deshalb auch auf die maschinelle Raumbelüftung. Doch nun wurde das entsprechende Konzept samt Rundschreiben eilig zurückgezogen.

(...)

Massenhaftes Gähnen

Vorgesehen war auch eine maschinelle Raumbelüftung. Doch jetzt ist auf Druck der Senatsverwaltungen für Bildung und für Finanzen dieses 78-seitige Rundschreiben außer Kraft gesetzt worden. Damit seien zu hohe Kosten verbunden. Dabei habe die Senatsverwaltung für Gesundheit aus Sicht des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes die verbindliche Beibehaltung des Leitfadens befürwortet , wie Stadtentwicklungs-Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup (SPD) nun in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion zugab. „Offensichtlich ist es dem Senat insgesamt nicht so wichtig, wenn die Schüler an schlechter Raumluft leiden“, sagte der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto der Berliner Zeitung.

(...)

8750 Euro pro Klassenraum

16 allgemein bildenden Schulen und 55 Oberstufenzentren haben bereits solch raumlufttechnische Anlagen. Doch nachdem das Rundschreiben jetzt zurückgezogen wurde, ist damit Schluss. „Das ursprüngliche Ziel, hierfür technische Lösungen mit Wärmerückgewinnung für die Raumluftkonditionierung in Schulen, explizit in hochbelegten Klassenräumen verbindlich vorzusehen, ist jetzt nicht mehr gegeben“, teilte Lütke Daldrup mit.

Nach seinen Angaben sei man in der Abstimmung mit den Senatsverwaltungen für Bildung und für Finanzen übereingekommen, einfachere und preiswertere Lösungen mit geringem technischen Aufwand weiterzuverfolgen. Denn die Investitionskosten für eine raumlufttechnische Anlage lägen bei 5400 bis 8750 Euro pro Klassenraum. Für die Grünen wäre das dennoch eine lohnende Investition: „Nach wissenschaftlichen Studien hängt bei Schülern 15 Prozent des Lernerfolges von der frischen Luft ab“, sagte Bildungspolitikerin Stefanie Remlinger. Doch zu spät: Nun haben diverse Verwaltungsbeamte verschiedener Senatsverwaltungen monatelang an dem Leitfaden gearbeitet. Nur um das auch grafisch hübsch aufbereite Heftchen nun dem Papierkorb zu übergeben. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressemitteilung 

15. April 2015

Zukunftsfähige Schule bauen statt schlechter Billigprovisorien

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Frakton im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt anlässlich einsturzgefährdeter Schulbauten und des Sanierungsstaus:

Jetzt sind auch noch die provisorischen Schulbauten einsturzgefährdet. Wann merkt der Senat, dass er angesichts eines milliardenschweren Sanierungsstaus längst nicht mehr mit Billiglösungen und Kosmetik-Sonderprogrammen weiterkommt? GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

29. März 2015

Bildung

Grundschulen: Kein Geld für Schaffung neuer Leitungsstellen

Ohne Autorenangabe (Artikel erschienen in der Berliner Morgenpost)

An den Grund- und Oberschulen der Stadt fehlen derzeit 136 Schulleiter und stellvertretende Schulleiter.

(...)

Grünen-Schulexpertin Stefanie Remlinger kritisierte überdies, dass die Bildungsverwaltung an Grundschulen keine zusätzlichen Leitungsstellen einrichten will. Im Koalitionsvertrag sei das aber vorgesehen. An Oberschulen würden die Schulleitungen hingegen von Koordinatoren, Fachbereichsleitern und Fachleitern unterstützt.

Entlastung für die Schulleitung

Das sei ungerecht. Remlinger forderte: "Die Grundschulen sollen analog zu den weiterführenden Schulen auch Funktionen auf Zeit oder Funktionsstellen vergeben können." Hilfreich sei zum Beispiel die Einrichtung einer Leitungsstelle für die Schulanfangsphase. Die Organisation der ersten beiden Schuljahre sei sehr aufwendig und koste viel Zeit. Hinzu kämen steigende Schülerzahlen. Ein Verantwortlicher für diesen Bereich würde die Schulleitung sehr entlasten, sagte Remlinger. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

21. März 2015

Unterricht im Container

Steigende Schülerzahlen: Eine Liste des Senats zeigt, wo neue Klassenräume entstehen

Regina Köhler (Artikel erschienen in der Berliner Morgenpost)

Damit hat niemand gerechnet. Die Schülerzahlen an Berlins öffentlichen Schulen steigen so stark, dass viele Bezirke kaum noch wissen, wie sie die nötigen Schulplätze bereitstellen sollen. Nach Berechnungen der Bildungsverwaltung werden im Schuljahr 2022/23 mindestens 65.000 Schüler mehr versorgt werden müssen, als das gegenwärtig der Fall ist.

(...)

Die Bildungsexpertin der Grünen, Stefanie Remlinger, warnte indes davor, Ergänzungsbauten in großem Stil zu errichten. "Wir brauchen zwar dringend mehr Schulplätze, die Ergänzungsbauten dürfen ein Schulneubauprogramm aber nicht ersetzen." Nötig seien moderne Schulbauten, die den veränderten pädagogischen Ansätzen wie Inklusion oder Ganztagsbetreuung Rechnung tragen. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

19. März 2015

Jugendberufsagentur

Neue Hoffnung für arbeitslose Jugendliche

Sylvia Vogt (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Jobcenter, Arbeitsagentur, Jugendamt unter einem Dach: Jugendberufsagenturen sollen beim Berufsstart helfen. Ab Oktober gibt es sie in vier Bezirken.

(...)

Auch Jugendliche mit Behinderungen werden in den neuen Agenturen beraten, stellte Scheeres klar. Für Schüler in sonderpädagogischen Förderzentren gebe es zudem schon jetzt spezielle Berater. Grünen-Bildungspolitikerin Stefanie Remlinger, die seit Langem die Einrichtung der Jugendberufsagenturen forderte, mahnt dennoch an, dass bei der Berufsförderung von behinderten Jugendlichen Nachbesserungsbedarf bestehe. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressemitteilung 

19. März 2015

Etappenerfolg für die Jugendberufsagentur

Bessere Bildungschancen für unsere Jugendlichen

Stefanie Remlinger (stellvertr. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zum Start der Jugendberufsagentur:

Endlich ist der Senat den nächsten Schritt zur Einrichtung einer Berliner Jugendberufsagentur gegangen. Nun steht fest, welche Bezirke bei diesem wichtigen Projekt tatkräftig vorangehen sollen. Wir werden diese von uns angeregte Reform sowie ihre weitere Ausgestaltung weiterhin eng begleiten. Der Senat muss sich klarmachen: Jede große Strukturreform braucht einen langen Atem. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

14. März 2015

Diskussion um Kopftuch-Urteil

Wie neutral müssen Lehrer sein?

Claudia Keller und Sylvia Vogt (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

In Berlin ist es Lehrerinnen und Lehrern per Gesetz verboten, auffallend religiöse Kleidungsstücke zu tragen.Wie wirkt sich das Karlsruher Urteil auf die Schulpraxis in der Stadt aus?

(...)

Grüne: Kopftuchverbot behindert Integration

Positive Reaktionen kommen von den Grünen und der Piratenpartei. Martin Delius von den Piraten sprach von einer „Stärkung der Grundrechte von Lehrerinnen, die man nur begrüßen kann.“ Stefanie Remlinger von den Grünen hofft, dass der Beschluss eine gesellschaftliche Debatte anstößt. Sie wünscht sich eine „Entdramatisierung“ der Kopftuchfrage: „Wir sollten uns fragen, ob wir wirklich so viel Angst haben müssen oder ob wir nicht auch in den Schulen mehr religiöse und kulturelle Vielfalt haben wollen.“ Einerseits würden dringend Lehrer mit Migrationshintergrund gesucht, andererseits würden durch das Kopftuchverbot viele junge Frauen vom Studium abgehalten, weil sie sich keine Chancen im Beruf ausrechnen: „Wir tragen dieses Verbot ein Stück weit auf den Köpfen der Frauen aus und behindern damit ihre Integration.“

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

11. Februar 2015

Friedrichshain-Kreuzberg

Schulen wollen selbst sanieren

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Nach der Weigerung des Bezirks, kleinere Sanierungen abzuwickeln, kontern die Schulleiter mit einem eigenen Vorschlag. Doch der Senat hält sie für inkompetent, wenn es um Bauarbeiten geht.

(...)

Angesichts des Zwei-Milliarden-Sanierungsstaus, der sich angesammelt hat, begrüßte die grüne Haushälterin Stefanie Remlinger am Dienstag die Entscheidung der Koalition, dieses Jahr zusätzliche rund 35 Millionen Euro in die Schulen zu investieren. Sie fordert allerdings, die Instandhaltungsgelder insgesamt zu erhöhen: „Statt immer neuer Sonderprogramme brauchen die Bezirke kontinuierlich mehr Geld für die bauliche Unterhaltung.“ GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

8. Februar 2015

Geld für Schulen? Nein danke!

Friedrichshain-Kreuzberg gibt 380.000 Euro zurück

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Bezirksstadträtin Jana Borkamp verweigert sich dem "Gießkannenprinzip". Jeder Schule in Friedrichshain-Kreuzberg stehen 7000 Euro für Sanierungszwecke zu. Doch das Geld kann der Bezirk nicht ausgeben, weil das Bauamt überlastet ist.

(...)

Da am Freitag noch Winterferien waren, konnten die Schulen noch nicht auf die Ankündigung Borkamps reagieren. Allerdings bekam sie Unterstützung von ihrer grünen Parteifreundin im Abgeordnetenhaus, Stefanie Remlinger. „Mit diesem Unterprogramm zum Schul- und Sportstättensanierungsprogramm, das jährlich 7000 Euro pro Schule vorsieht, gaukelt Senatorin Scheeres aktive Politik vor. Sie hilft mit diesem Mini-Betrag keinem Standort weiter, belastet aber stark die Fachbereiche in den Bezirken“, kritisierte die Bildungspolitikerin. Anstatt weiter an dieser „Almosen-Vergabe“ festzuhalten, solle der Senat die Bezirke in die Lage versetzen, den gesamten Etat nach Bedarf an den Standorten einsetzen zu können. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressemitteilung 

5. Februar 2015

Kosmetik statt Problemlösung

7000-Euro-Programm von Senatorin Scheeres ist keine Schulsanierung

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zu den dringend notwendigen Schulsanierungen und der Kosmetik-Politik des Senats:

Mit einem Unterprogramm zum Schul- und Sportstättensanierungsprogramm, das jährlich 7000 Euro pro Schule vorsieht, gaukelt Senatorin Scheeres aktive Politik vor. Sie hilft mit diesem Mini-Betrag keinem Standort weiter, belastet aber stark die Fachbereiche in den Bezirken. Für die Bedarfsanalyse, Ausschreibung und das Controlling an jeder einzelnen Schule fehlt in den Bezirken Personal. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

30. Januar 2015

Bildung in Containern

Grüne: Berlin muss 20 neue Schulen bauen

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Die Zahl der Schüler in Berlin steigt: In den nächsten fünf Jahren um 12.000 Mädchen und Jungen. Container dürfen keine Dauerlösung seien, warnen die Grünen. Der Senat will nun einen neuen Plan erstellen.

Angesichts des rapiden Schülerzuwachses braucht Berlin bis 2023 rund 20 zusätzliche Schulen. Dies hat die grüne Bildungspolitikerin Stefanie Remlinger anhand von Bezirksprognosen errechnet. Sie warnt davor, den großen Bedarf vorrangig mit Fertigbaumodulen, den so genannten Schulcontainern, zu decken. Diese seien aus pädagogischen Gründen ungeeignet und würden „den derzeitigen Normen vollwertiger Schulgebäude nicht gerecht: Mensen, Labore, Bewegungs- oder auch Aufenthaltsräume für Lehrer – Fehlanzeige“. Die Module seien auch nicht für individuellen Unterricht ausgelegt.

(...)

Am stärksten betroffen ist Pankow mit einem Bevölkerungszuwachs von über 16 Prozent bis 2030. Da vor allem junge Familien zuziehen, fehlen hier die meisten Schulen. GF-TP

Zum kompletten Artikel

28. Januar 2015 Tagesspiegel
Marode Schulen und Sanierungsstau in Berlin - Die Eltern sprechen von Scham und Schande
Nur Remlinger und Claus-Brunner trafen die Stimmung der Eltern, als sie von „Scham“ und „Schande“ angesichts der maroden Schulen sprachen. … Die grüne Haushälterin Remlinger hat wenig Hoffnung, dass sich im bestehenden System etwas entscheidend verbessern lässt.OR-FD Mehr

 Pressemitteilung 

28. Januar 2015

Kein Plan, keine Priorität

Schulsanierung bleibt bei Rot-Schwarz auf der Strecke

Stefanie Remlinger (stellv. Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und berufliche Bildung der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt mit Blick auf marode Schulen und Sanierungsstau:

Bröckelnde Fassaden, defekte Fenster, undichte Decken – der Senat spricht selbst von notwendiger Gefahrenabwehr und will sich dennoch erst nach der Wahl 2016 darum kümmern. Das ist unverantwortlich und zeigt einmal mehr, dass die rot-schwarze Koalition zu zerstritten ist, um echte Lösungen für gravierende Probleme zu suchen. Bildungssenatorin Scheeres und Finanzsenator Kollatz-Ahnen werfen einstweilen lieber Nebelkerzen und schieben die Verantwortung allein auf die Bezirke. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

27. Januar 2015

Hilfe bei der Wahl der Oberschule

Jeder zweite Inspektionsbericht steht schon im Netz

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Sekundarschule, Gymnasium, Förderprognose: Nach den Winterferien beginnen die Anmeldungen für die Oberschulen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

(...)

Durch eine Anfrage der grünen Abgeordneten Stefanie Remlinger wurde am Mittwoch bekannt, welche der Schulen bereits im Netz mitsamt ihrem Bericht zu finden sind. Die gesamte Liste ist jetzt bei den Veröffentlichungen des Abgeordnetenhauses abrufbar. Insgesamt tauchen dort - nach Bezirken geordnet - 356 Schulen auf, darunter rund die Hälfte Grundschulen und ansonsten alle anderen Schultypen.

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

26. Januar 2015

Investitionsstau in der Bildung

20 Sporthallen gesperrt

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Kaputte Dächer, marode Toiletten, unbenutzbare Turnhallen – und Kletterpflanzen im Klassenzimmer: Berlins Schulen bröckeln auseinander. Jetzt wird zumindest mal der genaue Sanierungsbedarf ermittelt.

Berlins Statistiker wissen fast alles. Sogar das: Berlins Schulgebäude sind elf Milliarden Euro wert. Aber was würde es kosten, sie richtig instand zu halten? Dazu gibt es keine Statistik, aber zwei interessante Zahlen, die die grüne Haushälterin Stefanie Remlinger jetzt gegenübergestellt hat. Die erste: Rund 80 Millionen Euro gibt das Land den Bezirken für die Unterhaltung der Schulen. Die zweite: 275 Millionen würden gebraucht, wenn man die übliche Gebäudeabschreibung von 2,5 Prozent zugrunde legte. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

23. Januar 2015

Flüchtlinge in Berlin

Schulfrei wider Willen

Sylvia Vogt (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

In einem Flüchtlingsheim in Lichtenberg warten Kinder seit Monaten darauf, dass sie zur Schule gehen können. Jetzt wurde eine Notlösung gefunden: Sie sollen sie in einer Fabriketage unterrichtet werden. Zufrieden aber ist damit niemand.

(...)

Es gibt Schulen, in denen Flüchtlinge separiert werden

Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Abgeordnetenhaus, Stefanie Remlinger, fordert, dass die Senatsverwaltung die Standorte von Unterkünften und die steigenden Flüchtlingszahlen in ihrer Schulentwicklungsplanung berücksichtigt. Zudem müsse das Konzept der Willkommensklassen überarbeitet werden. Bisher werden die ganz unterschiedlich organisiert.

Manche Schulen versuchen, die Kinder möglichst früh mit den Regelschülern zusammenzubringen, etwa in Fächern wie Musik oder Sport. Daneben gebe es aber auch Schulen, in denen die Flüchtlinge separiert würden – mit unterschiedlichen Pausenzeiten oder in anderen Gebäuden. Davon berichtet auch der Landesschülerausschuss. Solche Fällen müsse die Schulaufsicht sofort unterbinden, fordert Remlinger. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

15. Januar 2015

Brennpunktprogramm

Die SPD überrascht die freien Schulen

Susanne Vieth-Entus (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

SPD-Fraktionschef Saleh hilft den Privatschulen: Sie sollen vom Brennpunktprogramm profitieren. Ganz freiwillig war das nicht.

Da ging dann doch ein Raunen durch das Parlament: Zur Überraschung von CDU und Opposition hat sich SPD-Fraktionschef Raed Saleh am Donnerstag auf die Seite der Privatschulen geschlagen. Er kündigte an, dass das Brennpunktprogramm künftig auch freien Trägern zukommen soll. Damit entschied er gegen die linken Kräfte in seiner Fraktion, die vehement gegen eine Berücksichtigung der freien Schulen votiert hatten.

(...)

Die Grünen waren wieder schneller als die Koalition

Saleh hat sich mit dieser Ankündigung auf die Seite des Koalitionspartners und der Opposition geschlagen: Allen voran die grüne Bildungspolitikerin Stefanie Remlinger hatte vehement eine Beteiligung der Berufs- und Privatschulen gefordert und entsprechende Anträge gestellt, die zurzeit im Bildungsausschuss liegen – übrigens ebenso wie der grüne Antrag zur Abschaffung der Früheinschulung. Auch in diesem Punkt ist die Koalition inzwischen den Grünen gefolgt. Allerdings erst nachdem die CDU und insbesondere ihr Fraktionschef Florian Graf starken Druck auf die SPD ausgeübt hatte. GF-TP

Zum kompletten Artikel

 Pressespiegel 

10. Januar 2015

Abschied von der Früheinschlung in Berlin

Erst mit sechs Jahren in die Schule

Sylvia Vogt (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Die Früheinschulung in Berlin wird abgeschafft, für die Inklusion und zur Sanierung von Schultoiletten gibt es mehr Geld. Das hat der Senat auf seiner Klausur beschlossen. Und wie geht es weiter?

(...)

Die Grünen-Bildungspolitikerin Stefanie Remlinger begrüßte die Reform, sie hat einen ganz ähnlichen Antrag mit dem gleichen Stichtag eingebracht. Haushalterisch sehe sie kein Problem wegen des nötigen Kitaausbaus: „Auch Grundschulplätze kosten Geld.“

Zum kompletten Artikel

URL:https://gruene-pankow.de/wir/in-berlin/abgeordnetenhaus/stefanie-remlinger/archiv/2015/