18 März 2014

Altlasten im Tierpark – Blaszkiewitz hinterlässt giftiges Erbe

Claudia Hämmerling und Silke Gebel (Sprecherin für Tierschutz / Sprecherin für Umweltpolitik der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagen anlässlich der Senatsantwort auf ihre Anfrage zu einem verseuchten Schuttberg im Tierpark:

Noch-Tierparkchef Blaszkiewitz hinterlässt der Stadt ein giftiges Erbe. Im hinteren, nicht-öffentlichen Teil des Tierparks befindet sich ein gewaltiger Schuttberg, der laut Antwort des Senats auf unsere Anfrage, kontaminiert ist. Es gibt Grenzwertüberschreitungen etwa bei Quecksilber, Zink, Blei und Kupfer. Der Senat beziffert die Kosten für die Entsorgung auf bis zu 570 000 Euro. Mit den Altlasten muss sich nun der künftige Zoochef Dr. Knierim herumschlagen, mit dem Blaskiewitz sein Handeln nicht abgesprochen hatte.

Der Schutt und die darunter verborgenen Tierpark-Abfälle müssen nun untersucht und die gefährlichen Stoffe ordnungsgemäß entsorgt werden. Da der Noch-Zoochef diesen Schaden vorsätzlich herbeigeführt hatte, muss er in Regress genommen werden.

Im letzten Sommer tauchten Fotos und Informationen auf, auf denen erkennbar war, dass neuer Bauschutt auf dem Trümmerberg aus dem zweiten Weltkrieg abgeladen wurde. Als die Behörden begannen zu kontrollieren, setzte hektische Betriebsamkeit ein. Zigtausend Tonnen Bodenaushub wurde herangeschafft, unter denen die Abfälle verschwanden.

Der Zoochef begründet die gewaltigen Bauabfallberge damit, dass er die Anlagen der Huftiere aufschütten wolle. Das ist für uns unverantwortlich. Es muss klar sein: Tiergehege sollten grundsätzlich nicht mit Boden, der mit Schwermetallen belastet ist, gebaut werden.

zurück

URL:https://gruene-pankow.de/wir/in-berlin/abgeordnetenhaus/ehemalige-abgeordnete/claudia-haemmerling/archiv/expand/512246/nc/1/dn/1/