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 Pressespiegel 

14. Februar 2015

Berliner Senat will nach "Bello-Dialog" neues Hundegesetz beschließen

Nur noch mit Kotbeutel und Leine

Jan Menzel (Artikel erschienen auf RBB Online)

Über kaum etwas wird in Berlin so leidenschaftlich gestritten wie über Hunde und ihre Hinterlassenschaften. Logisch, dass auch das neue Hundegesetz mit allerhöchstem Aufwand beraten wurde: Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) brachte dafür Hundefreunde und Hundegegner an einen Tisch. Sie sprachen im sogenannten Bello-Dialog über Hundedreck, die umstrittene Rasseliste und die Leinenpflicht. Das Ergebnis soll jetzt vom Senat beschlossen werden.

(...)

Kein Hundeführerschein für alle

Die zweite große Ausnahme betrifft Halter, die in den vergangenen sechs Jahren drei Jahre lang ununterbrochen einen Hund hatten, ohne dass es zu Vorfällen kam. Sie gelten automatisch als sachkundig, auch ohne Hundeführerschein. "Grundfalsch" findet die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen, Claudia Hämmerling, dass der Senat damit auf den Hundeführerschein für alle verzichtet: "Die meisten Probleme haben wir doch mit Haltern, die schon ein Tier haben“, kritisiert die erklärte Hunde-Freundin.

Nur noch vier Rassen auf der Liste

Hämmerling hält auch die neue Rasseliste im Gesetzentwurf für wenig hilfreich. Dort werden mit Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Bullterrier und Tosa Inu nur noch vier statt wie bisher zehn Hunderassen als gefährlich eingestuft. Die Rasseliste geht  auf Vorfälle zurück, bei denen Kampfhunde Menschen angefallen und Kinder getötet haben. Grünen-Politikerin Hämmerling führt jedoch ins Feld, dass es in Berlin Schäferhunde sind, die mit Abstand am häufigsten zubeißen. Schäferhunde gelten laut Gesetz  grundsätzlich als nicht gefährlich.GF-TP

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30. Juni 2014

Vorgaben für Tierversuche

EU-Kommission kündigt Prüfung deutscher Gesetze an

Die Europäische Kommission wird in diesem Sommer die deutschen Gesetze zu Tierversuchen einer systematischen Analyse unterziehen. Das sicherte die oberste EU-Behörde in ihrer Antwort auf einen Mitte Mai an sie gerichteten Offenen Brief zu. [1] Sie will dabei auch die vorgebrachte Kritik an der Umsetzung der Richtlinie 2010/63/EU in deutsches Recht prüfen.

Die Verfasser des Offenen Briefes, Claudia Hämmerling, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis 90/Die Grünen, und Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Die Grünen, erklären dazu: GF-TP   Mehr »

6. Juni 2014

Tierversuchszahlen dank Ersatzmethoden leicht rückläufig

Claudia Hämmerling (tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zu den aktuellen Tierversuchszahlen:

Die Zahl der verbrauchten Versuchtiere ist 2013 mit 422.175 gegenüber des Vorjahres um 3,2 Prozent leicht gesunken. Das geht aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage hervor (Drucksache 17/13814). Dass in Berlin weniger Tiere verbraucht werden, ist dem EU-weiten Verbot von Tierversuchen für Kosmetika und dem zunehmenden Einsatz von Ersatzmethoden bei der Erprobung von Wirkstoffen zu verdanken. Die forschenden Pharmaunternehmen verwiesen beispielsweise im vergangenen Jahr auf einen Rückgang ihrer Tierversuche um 3,5 Prozent. GF-TP   Mehr »

31. März 2013

Große Sympathie für Knieriems Vorschläge zur Tierpark- Umstrukturierung

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt mit Blick auf den Wechsel an der Tierpark-Spitze:

Wir freuen uns auf den Amtsantritt von Andreas Knieriem und wünschen viel Kraft und Erfolg bei der Umgestaltung der Hauptstadtzoos. Er steht vor der Mammutaufgabe, die Hauptstadtzoos zu modernen Erlebniszoos weiterzuentwickeln. GF-TP   Mehr »

26. März 2014

Einseitige Tierversuchsförderung führt in die Sackgasse

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt mit Blick auf die Übergabe von 54 705 Unterschriften gegen den Neubau des Tierversuchslabors am Max-Delbrück-Centrum (MDC) in Berlin:

Mit 24 Millionen Euro wird das neue In-vivo-Pathophysiologie-Labor (IPL) in Berlin-Buch gefördert. Es soll Versuche an durchschnittlich über 100 000 Tieren pro Jahr ermöglichen. Die tierversuchsfreie Forschung dagegen muss sich mit Almosen begnügen.   Mehr »

25. März 2014

Stadtjägertum ist dringend reformbedürftig

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zum Stadtjägertum in Berlin:

Schwarz-, Rot- oder Schalenwild, das sich in den städtischen Raum verirrt bzw. bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde, wird von so genannten Stadtjägern geschossen bzw. von seinen Leiden erlöst. Die ca. 40 Privatjäger, die ehrenamtlich als Stadtjäger zugelassen sind, dürfen allerdings nicht selbständig agieren, sondern werden von der Polizei als VerwaltungshelferInnen hinzugezogen. Das Prinzip der Stadtjäger ineffizient und nicht tierschutzgerecht. GF-TP   Mehr »

18 März 2014

Altlasten im Tierpark – Blaszkiewitz hinterlässt giftiges Erbe

Claudia Hämmerling und Silke Gebel (Sprecherin für Tierschutz / Sprecherin für Umweltpolitik der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagen anlässlich der Senatsantwort auf ihre Anfrage zu einem verseuchten Schuttberg im Tierpark:

Noch-Tierparkchef Blaszkiewitz hinterlässt der Stadt ein giftiges Erbe. Im hinteren, nicht-öffentlichen Teil des Tierparks befindet sich ein gewaltiger Schuttberg, der laut Antwort des Senats auf unsere Anfrage, kontaminiert ist. Es gibt Grenzwertüberschreitungen etwa bei Quecksilber, Zink, Blei und Kupfer. Der Senat beziffert die Kosten für die Entsorgung auf bis zu 570 000 Euro. Mit den Altlasten muss sich nun der künftige Zoochef Dr. Knierim herumschlagen, mit dem Blaskiewitz sein Handeln nicht abgesprochen hatte. GF-TP   Mehr »

16. März 2014

Scherbenhaufen Tierpark – Senat gibt unsinnige Inzestpraxis zu

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zur Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage zum Tierpark:

Der Senat hat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Unsinnigkeit der Inzestverpaarung von Tieren im Tierpark zugegeben (Drucksache 17/13169).

Die Inzest-Verpaarungen wurden immer wieder mit der Arterhaltung begründet. Im Falle der Giraffen heißt es jetzt, dass die Verpaarungen nicht der Arterhaltung dienten. Somit ist die hohe Sterblichkeit der so gezüchteten Tiere noch weniger zu akzeptieren. Die Sterblichkeit dieser "just for fun" gezüchteten Giraffen beträgt im Berliner Tierpark 36 Prozent. Sie liegt damit 8 Prozent höher als der Durchschnitt aller Europäischen Zoos. GF-TP   Mehr »

17. Januar 2014

Giraffentod im Tierpark – Tierschutzbehörde muss gegen planmäßige Inzestverpaarungen einschreiten

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagt zu dem gestorbenen Giraffenkalb im Berliner Tierpark:

Im Berliner Tierpark ist erneut ein erst am vergangenen Samstag geborenes Giraffenjunges gestorben – so wie alle anderen Kälber der Giraffenkuh „Paula“ zuvor. Im Tierpark wird der Giraffenbulle „Alexander“ immer wieder mit seinen weiblichen Nachkommen verpaart. „Paula“ ist zugleich seine Tochter und Enkeltochter. Bei den bisherigen drei Versuchen, diese beiden Tiere erneut zu verpaaren, waren die Nachkommen nicht lebensfähig. GF-TP   Mehr »

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