18. Dezember 2013

Hundegesetz – Der Senat kreißte und gebar eine Maus

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zum neuen Hundegesetz für Berlin:

Der rot-schwarze Senat hat die Chance verpasst, das Zusammenleben von Mensch und Hund in der Großstadt Berlin langfristig sicherer und besser zu regeln. Obschon lange und laut angekündigt, ist der jetzt vorliegende Gesetzentwurf leider nur ein Leichtgewicht. Seine Eckpunkte bleiben hinter den Erwartungen zurück. Das betrifft insbesondere den Schutz vor gefährlichen Hunden und die verpflichtende Sachkunde. GF-TP   Mehr »

20. November 2013

Tierschutz im Tierpark nur mit Verbandsklagerecht durchsetzbar

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zu Medienberichten über die grundlose Beinahe-Verfütterung von Streichelzoo-Wellensittichen im Zoo:

Nach einem Medienbericht hat der Amtstierarzt von Mitte in letzter Minute verhindert, dass Noch-Zoochef Blaszkiewitz die Streichelzoo-Wellensittiche grundlos an Raubtiere verfüttern ließ. Inzwischen sind die Tiere, die im Zoo unter Beobachtung des Veterinäramtes von Mitte standen, in den Tierpark umgesiedelt worden. Besser dürfte es ihnen dort nicht gehen: Die Behörden in Lichtenberg haben in der Vergangenheit oft über Tierschutzverletzungen hinweggesehen. GF-TP   Mehr »

22. Oktober 2013

Keine strategische Entscheidungen mehr durch Noch-Zoochef Blaszkiewitz

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zu Medienberichten über weit reichende Entscheidungen des Zoochefs Blaszkiewitz:

Der abberufene Zoochef Blaszkiewitz trifft unverändert einsame Entscheidungen zum Nachteil des Landes Berlin und der Zootiere. Der von ihm jetzt betriebene Umzug der Verwaltung in das Schloss Friedrichsfelde steht im Widerspruch zu den wirtschaftlichen Interessen und der Öffentlichkeitsarbeit des Tierparks, dem so ein wichtiger Standort entzogen wird. Gleichzeitig findet wieder ein schwungvoller Handel mit zahlreichen Zootieren statt, bei dem nach wie vor der dubiose Tierhändler Blaszkiewitz die Fäden zieht.

Der Aufsichtsrat muss dem scheidenden Zoodirektor endlich Einhalt gebieten, am besten durch dessen sofortige Beurlaubung. Letztlich stehen auch die Aufsichtsräte persönlich in der Verantwortung für Fehlentscheidungen und durch den Noch-Zoochef verursachte wirtschaftliche Schäden. GF-TP

16. Oktober 2013

Bärin vom Köllnischen Park vor dem Winterschlaf umsiedeln

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zu den Haltungsbedingungen der Bärin „Schnute“ im Berliner Bärenzwinger:

Die Tierärzte haben die Transportfähigkeit der Stadtbärin „Schnute“ bestätigt. Jetzt gib es keinen Grund mehr, das Tier weiter unter den schlechten Haltungsbedingungen am Köllnischen Park leiden zu lassen. Da es Zusagen aus den Bärenparks Müritz und Johannesmühle gibt, das Tier zu übernehmen, sollte die Bärin jetzt schnell in eine artgerechte Haltung umgesiedelt werden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein notleidender Berliner Bezirk jährlich ca. 90 000 Euro für die tierquälerische Bärenhaltung ausgibt, obwohl der Schutz der Tiere seit Jahren im Grundgesetz verankert ist. Berlin muss handeln, bevor die Bärin den Winterschlaf beginnt. GF-TP

21. August 2013

Keine Eisbären-Inzestzucht im Tierpark

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zu Medienberichten über die Eisbärenzucht im Tierpark Berlin:

Nach Insider-Informationen soll es sich bei dem Eisbären-Neuzugang im Tierpark um einen zwei Jahre jüngeren Bruder der Eisbärin Tonja handeln. Die geplante Verpaarung von Eisbären-Geschwistern würde den Artenschutz konterkarieren und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Auch deshalb gehen die aufsichtsführenden Behörden in Mitte gegen die Inzest-Zucht bei den Löwengeschwistern im Zoo vor. Hier hat nur ein schmächtiges Löwenjunges von insgesamt neun Nachkommen überlebt. So handelt kein verantwortungsvoller Zoochef. Diese tierquälerische Amtsführung des Zoochefs schadet nicht nur den den Tieren sondern auch dem Ruf der Hauptstadtzoos und muss ein Ende haben. Der Senat ist in der Pflicht, dem Tierpark entsprechende Auflagen für die weiteren finanziellen Zuwendungen zu machen. GF-TP

17. August 2013

Blockade der Zoo-Neuausrichtung beenden - jetzt handeln!

Claudia Hämmerling (tierschutzpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zur Ankündigung von Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz, sein Amt nicht vorzeitig niederzulegen:

Die Berliner Zoos brauchen dringend eine Neuausrichtung. Leider verhindert Noch-Zoochef Bernhard Blaszkiewitz dies, indem er bis zu seinem Vertragsende im Juni 2014 im Amt bleiben will. Das bedeutet ein weiteres Jahr Zooblockade. GF-TP   Mehr »

7. August 2013

Der Weg ist frei – Berliner Zoos in attraktive Erlebnis-Zoos umgestalten

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus) sagt zur Nichtverlängerung des Vertrags von Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz:

Der Weg wird endlich frei für die Neuausrichtung der Berliner Zoos. Leider konnte sich der Aufsichtsrat nicht zu einer sofortigen Lösung entschließen.

Die Wildtierhaltung muss künftig dem Leitbild „Klasse statt Masse“ folgen. Die Anlagen sollten so gestaltet werden, dass die Tiere möglichst naturnah erlebbar sind, wie etwa in den Zoos Leipzig oder Eberswalde. Zur artgerechten Haltung gehören auch Beschäftigungsmöglichkeiten – das kann sofort umgesetzt werden. GF-TP

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18. Juni 2013

Transparenz über Tiertötungen

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen Abgeordnetenhaus-Fraktion) sagt zur Tierversuchsstatistik:

Mit der Zahl von 436 000 getöteten Versuchstieren hat Berlin einen traurigen Spitzenwert erreicht. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr liegt bei 16 Prozent. Offiziell wurden 204 000 gentechnisch veränderte Tiere getötet. In Wirklichkeit ist die Zahl der Tieropfer für die Grundlagenforschung jedoch sechs mal so hoch. In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 17/10645) musste der Senat zugeben, dass für die Grundlagenforschung pro Jahr insgesamt ca. 1,2 Millionen Versuchstiere gezüchtet werden. Fast alle dieser Tiere werden am Ende getötet. In die Statistik gehen aber nur die 204 000 Labortiere ein, die tatsächlich im Tierversuch verwendet wurden. Die übrigen gelten als Kollateralschäden und werden statistisch nicht erfasst. Insgesamt sind mehr als 1 400 000 Tiere getötet worden. GF-TP

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22. April 2013

Rot-Schwarz muss Ersatzmethoden zu Tierversuchen fördern

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Zahl von Tierversuchen in Berlin:

Circa 1,2 Millionen Tiere sterben in Berlin für Tierversuche. Die in der Statistik aufgelisteten 375 000 „verbrauchten“ Versuchstiere sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein großer Teil der Zuchttiere erfüllt aber nicht die Anforderungen für die Tierversuche und wird deshalb getötet. Diese „Kollateralschäden“ der Wissenschaft tauchen in keiner Statistik auf. Die Statistik erfasst nur Tiere, an denen tatsächlich experimentiert wird. De facto werden in elf Berliner Laboren aber jährlich 1 204 824 Fische, Ratten und Mäuse für Tierversuche gezüchtet. Das geht aus meiner Kleinen Anfrage an den Senat hervor. GF-TP

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1. Februar 2013

Aufsichtsrat muss den Tierpark neu ausrichten

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt mit Blick auf die Sitzung des Tierpark-Aufsichtsrats:

Die Nachricht von dem Unfall und der schweren Erkrankung von Herrn Dr. Blaszkiewitz hat uns betroffen gemacht. Wir wünschen ihm eine schnelle und gute Genesung.

Der Aufsichtsrat des Tierparks muss in seiner Sitzung heute die Weichen für einen zukunftsfähigen Tierpark stellen. Wenn dieser überfällige Schritt nicht gelingt, werden wir die Streichung der Landeszuschüsse an die Tierpark GmbH fordern. Dann muss der Tierpark in Verantwortung des Landes neu ausgerichtet werden. GF-TP

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22. Januar 2013

Der Senat muss handeln – Neuanfang an der Spitze des Zoos

Claudia Hämmerling und Anja Kofbinger(Sprecherin für Tierschutz / stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagen zur Entscheidung des Aufsichtsrats-Präsidiums des Tierparks:

Der Aufsichtsrat setzt auf Umerziehung des Tierpark-Chefs durch eine Frauenbeauftragte, statt ihn mit sofortiger Wirkung zu beurlauben. Das reicht nicht. Der Senat muss endlich die Verantwortung für seine Tierpark GmbH übernehmen und auf die Abberufung von Blaszkiewitz und die Neuausschreibung der Stelle des Tierpark-Direktors drängen.

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15. Januar 2013

Selbstüberschätzung des Tierparkchefs kostet Berlin 126 000 Euro

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt:

Wegen Fehlern bei der Auftragsvergabe hat der Tierpark Berlin Fördermittel für den Umbau des Alfred-Brehm-Hauses verspielt. Für die energetische Sanierung des Raubtierhauses standen 4,21 Millionen Euro an EU-Zuschüssen zur Verfügung. Weil es aber Verstöße im Vergabeverfahren gab, werden diese nun um 126 000 Euro gekürzt.

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URL:http://gruene-pankow.de/wir/in-berlin/abgeordnetenhaus/ehemalige-abgeordnete/claudia-haemmerling/archiv/2013/