Medien-Echo: Berliner Morgenpost 

18. April 2019

Trockenheit in Berlin

Dürre zu Ostern führt zu Brandgefahr und Sorge um Bäume

Gestresste Straßenbäume und hoher Wasserverbrauch im Garten: Das trockene Wetter in Berlin macht der Natur zu schaffen.

[...]

Stadtrat befürchtet eine klimatische Katastrophe

Von einer „klimatischen Katastrophe“ spricht Pankows Baustadtrat Vollrad Kuhn (Grüne). Denn die Mitarbeiter seines Grünflächenamts meldeten ihm alarmierende Befunde. Die wenigsten Straßenbäume hätten sich vom Hitzestress des letzten Sommers erholt und erlebten jetzt eine neue Belastung.

Kuhn sagt: „Es ist unverkennbar, dass wir immer längere trockene Perioden haben. Wenn sich die niederschlagsarme Wetterlage fortsetzt, werden stressgeplagte Bäume ernste Probleme bekommen. Sie sind ja vom letzten Jahr noch geschädigt.“

Deshalb will auch Pankow beim Anpflanzen von neuen Bäumen mit genügsameren Arten experimentieren. So werden derzeit versuchsweise Gehölze wie Amberbäume, Blumeneschen und Hopfenbuchen gepflanzt. Dabei handelt es sich zunächst um einen Versuch. Denn noch ist unklar, ob einheimische Insektenarten die fremden Pflanzen annehmen. Als wenig standhaft hätten sich angesichts höherer Temperaturen und steigender Dichte einheimische Arten wie Birken erwiesen, sagt eine Sprecherin des Pankower Grünflächenamts. Weil sie reihenweise absterben, wolle man künftig auf Neupflanzungen verzichten.

Gießpatenschaften für Straßenbäume in Planung

Schon jetzt - im ansonsten eher regenreichen April - fragen Bürger beim Bezirksamt Pankow an, ob sie mit dem Wässern von Straßenbäumen beginnen sollen. Stadtrat Kuhn hält das für angebracht. Und hofft, dass sich die Hilfe für Straßenbäume aus der Nachbarschaft verstetigt. In der Pankower Bezirksverordnetenversammlung werde man demnächst über feste Gießpatenschaften diskutieren. [...] GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Morgenpost


 Medien-Echo: Focus Online 

3. April 2019

Dicke Luft bei "Phoenix Runde"

Protest-Initiator Sakkaros platzt in Diesel-Debatte der Kragen

Die Diesel-Fahrverbote in Stuttgart gelten jetzt auch für die Bewohner der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Diese Tatsache nahm sie die "Phoenix Runde" zum Anlass, um über das Thema "Dicke Luft in unseren Städten - Was bringen Fahrverbote" zu diskutieren. Die aufgeheizte Debatte wurde schnell persönlich.

[...] Selbst Wortführern der Debatte fällt es schwer, den richtigen Ton zu finden. Vor allem Ioannis Sakkaros, der Initiator der Freitagsproteste gegen Fahrverbote in Stuttgart, reagierte vielfach aggressiv auf die Argumente von Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar und Barbara Metz, der stellvertretenden Bundesgeschäftsführerin der deutschen Umwelthilfe. [...]

Sehen Sie hier die gesamte Sendung in der Phoenix-Mediathek. GF-TP

Zum kompletten Artikel auf Focus Online


 Medien-Echo: PV MAGAZINE 

29. März 2019

Interview

Berliner Bauordnung sollte Photovoltaik-Anlagen vorschreiben

Die Betrachtung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, wonach sich Photovoltaik-Anlagen auf den Schulneubauten wirtschaftlich nicht lohnen, greift für den Grünen-Abgeordneten Andreas Otto zu kurz. Er setzt darauf, dass die Neubauten später von externen Anbietern mit Photovoltaik-Anlagen nachgerüstet werden. Zudem hält er eine Solarpflicht nach dem Vorbild Tübingens auch in der Hauptstadt für notwendig.

pv magazine: Wie bewerten Sie die Einschätzung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, dass sich Photovoltaik-Anlagen auf neuen oder sanierten Schulgebäuden nicht lohnen? [...] GF-TP

Zum komplette Artikel im pv magazine


 Medien-Echo: Berliner Kurier 

21. März 2019

Berliner (Koalitions-)Klima

Linke-Senatorin gegen Solaranlagen auf Schulen

Der Senat will viele Schulen bauen, 65 Neubauten sind geplant. Er will auch das Klima retten. Da ist es verwunderlich, dass auf den Dächern der neuen Schulen keine Solaranlagen entstehen, die Strom und Wärme, aber kein klimaschädliches Kohlendioxid erzeugen.

Aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kommen dafür jetzt rätselhafte Erklärungen: Solarthermie- und Photovoltaikanlagen hätten sich bislang als unwirtschaftlich erwiesen, und sie würden die Kohlendioxid-Bilanz der Gebäude verschlechtern, erklärte Staatssekretär Sebastian Scheel (Linke).

Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto ist über diese Antwort auf eine seiner Anfragen verblüfft. Er kann nur mutmaßen, was dahinter steckt. Womöglich hätte die Verwaltung von Senatorin Katrin Lompscher (Linke) die Anlagen schlechtgerechnet. Was die CO2-Bilanz angeht, betrachte die Verwaltung „offenbar nur die Gebäude, aber nicht die Welt“.

3600 Fußballfelder für Sonnenenergie

Otto sagte dem Berliner KURIER: „Das nehmen wir nicht hin.“ Die Planungen müssten sich ändern, Solaranlagen gehörten auf jedes Dach. Die Planungen der Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) gingen in diese Richtung. „Solarcity“ heißt ein Masterplan, mit dem der bis zum Sommer ermitteln soll, wie viele der Berliner Dächer für Photovoltaik genutzt werden könnten.

In Rede stehen 2400 Hektar, was etwa 3600 Fußballfeldern entspricht. Schnellstmöglich soll ein Viertel des in Berlin benötigten Stroms aus Sonnenkraft gewonnen werden. Gegenwärtig ist es weniger als ein halbes Prozent. Am Ende soll der Berliner CO2-Ausstoß 2050 um 85 Prozent gegenüber 1990 gesenkt sein, wie das Berliner Energiewendegesetz vorschreibt. [...] GF-TP

Zum kompletten Artikel im Berliner Kurier


 Medien-Echo: Neue Westfälische 

13. März 2019

Diesel-Fahrverbote

Kontrollen könnten chaotisch werden

Im Schnelldurchgang setzt die große Koalition zwei Gesetze durch, die Fahrverbote für ältere Diesel teilweise vermeiden und die zur Durchsetzung notwendigen Kontrollen rechtlich regeln sollen.

[...] Am Donnerstag stehen das Bundesimmissionsschutzgesetz (BimschG) und das Straßenverkehrsgesetz im Bundestag zur Abstimmung. [...] Für Dieselfahrer ist vor allem das erste Gesetz wichtig. Darin wird der Grenzwert für Stickoxide von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter aufgeweicht. [...] Im Straßenverkehrsgesetz wird dagegen der Weg für automatisierte Kontrollen in Fahrverbotszonen freigemacht. [...]

Automatiersierte Kontrollen funktionieren nicht

Der grüne Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar befürchtet ein Chaos bei den Kontrollen. „Die automatisierte Kontrolle durch Kamerasysteme funktioniert nicht", warnt der Politiker. Im Zentralen Fahrzeugregister seien die vielen Ausnahmen und regionalen Sonderregelungen nicht erfasst. Als Beispiele nennt er Anliegerregelungen, Ausnahmen für Handwerker oder Nutzfahrzeuge. „Massenhaft falsche Bußgeldbescheide drohen", fürchtet Gelbhaar. Die Grünen plädieren wie der Deutsche Städtetag weiterhin für die Einführung einer blauen Plakette für saubere Diesel. Das wäre leicht zu kontrollieren, wird von der Union jedoch abgelehnt. [...] GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Neuen Westfälischen


 Medien-Echo: Handelsblatt 

12. März 2019

Fahrverbote

SPD will Nachrüstung von Autos beschleunigen

Die Koalition relativiert die Grenzwerte, um Fahrverbote abzuwenden. Die SPD fordert einen „Pakt für Nachrüstungen“ und setzt auf synthetische Kraftstoffe.

[...] Die Opposition kritisierte die geplanten Gesetzesänderungen, mit denen Union und SPD im Eiltempo Dieselfahrverbote weitestgehend verhindern wollen. „Der Entwurf des Bundesimmissionsschutzgesetzes gleicht nach den neusten Änderungen durch die Koalition einem Schweizer Käse“, kritisierte Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar. So gebe es etliche Ausnahmen für kommunale wie private Fahrzeuge, zuletzt auch für schwere Fahrzeuge der privaten Entsorgungswirtschaft, damit diese weiter in die Städte fahren dürfen. Fahrzeuge der Euronorm 4,5 oder 6, die weniger als 270 Mikrogramm Stickoxid je Kilometer ausstoßen sind ebenfalls von Verboten ausgenommen.

„Das Gesetz macht Grenzwerte faktisch zu Richtwerten“, klagte Gelbhaar. Die Ausnahmeregelungen, die zudem auch Kommunen selbst festlegen dürften, würden nicht im Zentralen Fahrzeugregister erfasst. „Das heißt, entweder werden massenhaft falsche Bußgeldbescheide verschickt oder der Verwaltungsaufwand steigt immens, durch die händische Auswertung der erfassten Daten.“ GF-TP

Zum kompletten Artikel im Handelsblatt


 Medien-Echo: Handelsblatt 

28. Februar 2019

Attac-Urteil und die Folgen

Scharfe Kritik an Unions-Politikern nach Attacken auf die Umwelthilfe

Unions-Politiker machen Front gegen die Umwelthilfe. Ein CSU-Abgeordneter nennt sie „militante Splittergruppe“ und löst damit auf Twitter heftige Reaktionen aus.

Eigentlich ging es bei der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) gar nicht um die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Sondern um die Frage, ob das globalisierungskritische Netzwerk Attac zu Recht als gemeinnützig eingestuft wird. In ihrem Urteil vom Dienstag verneinten dies die Richter und begründeten dies mit dem tagespolitischen Aktivismus der Organisation.

Mit ihrem Urteil lieferte der BFH ungewollt denjenigen eine Steilvorlage, die schon immer mit der Gemeinnützigkeit bestimmter Institutionen auf Kriegsfuß standen, darunter vor allem die Umwelthilfe. Der Verein ist der Union schon lange ein Dorn im Auge. Denn mit ihren Klagen hat die DUH schon in etlichen deutschen Städten Diesel-Fahrverbote durchgesetzt. Sie spielt damit eine große Rolle in der Dieselkrise. Die DUH zieht aber nicht nur in Sachen Diesel vor Gericht. Das hat ihr den Vorwurf eingebracht, sie sei ein „Abmahnverein“, der Bußgelder kassiere.

Vor diesem Hintergrund kommt das BFH-Urteil für die Union wie gerufen. Entsprechend fallen auch die Reaktionen aus. Doch nicht jede trifft den richtigen Ton. So muss nun der parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag, Stefan Müller, heftige Kritik dafür einstecken, dass er auf Twitter nun das Attac-Urteil als Trittbrett nutzt für eine heftige Attacke auf die Umwelthilfe. Es sei richtig und überfällig, Attac die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, schreibt Müller. Als Nächstes müsse man an die Umwelthilfe ran. „Es kann nicht sein, dass kleine militante Splittergruppen die Gesellschaft drangsalieren und dann auch noch Gemeinnützigkeit für sich reklamieren.“

Mit dieser Äußerung löste Müller einen ziemlichen Shitstorm aus. [...] Die meisten User nehmen dem CSU-Politiker seine Wortwahl übel – vor allem die Grünen reagieren empört.

„Militant? Läuft es bei Ihnen noch rund?“, fragte der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar. „Das, was Sie da absondern, ist hart verleumdend. Was kommt als Nächstes? Gerichte verbieten, weil sie nicht genehm urteilen?“ [...] GF-TP

Zum kompletten Artikel im Handelsblatt


 Medien-Echo: TAZ 

22. Februar 2019

Berliner Schuldächer ohne Solaranlagen

Sinnloser Sonnenschein

Eigentlich könnte auf jeder neuen Schule eine Solaranlage Strom oder Wärme produzieren. Nur gebaut wurde noch keine einzige.

Wenn das mal keine Win-win-Situation ist: Die „Schulbauoffensive“ von Rot-Rot-Grün, ein 5,5-Milliarden-Euro-Paket, kommt in die Gänge, die ersten 10 von geplanten 60 neuen Schulgebäuden befinden sich im Bau. Gleichzeitig will R2G die Stadt bis 2050 klimaneutral machen – wofür sich die Nutzung von Dachflächen zur CO2-freien Erzeugung von Strom und Wärme anbietet.

Ganz viele neue Dachflächen und ganz viele Solaranlagen auf der Suche nach einem Standort? Match! Dachte sich auch Andreas Otto (Grüne), wollte es aber genauer wissen – man muss der Politik ja auf die Finger schauen, gerade wenn man selber die Gesetze macht. Jetzt hat die Senatsverwaltung für Bildung Ottos parlamentarische Anfrage beantwortet und klargestellt, wie viele Schulen der ersten Bauoffensiven-„Tranche“ mit Photovoltaik oder Solar­thermie ausgestattet wurden: gar keine. [...]

Nicht lustig, findet Otto: „Offenbar sind die Verabredungen der Koalition und die Erfordernisse des Klimaschutzes in puncto Erneuerbare Energien nicht beachtet worden.“ Es sei erklärtes Ziel der Koalition, so viel Solarnutzung wie möglich auf und an Berliner Gebäude zu bringen. [...]

Für Andreas Otto ist klar: „Die Schulbauoffensive braucht dringend eine solare Nachrüstung, auf den Dächern der Schulen und bei den Entscheidern im Senat.“ GF-TP

Zum kompletten Artikel in der taz


 Medien-Echo: Focus Money 

21. Februar 2019

Unternehmen

Grüne fordern zusätzlich zehn Milliarden pro Jahr für Bus und Bahn

Um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, fordern die Grünen zusätzliche Ausgaben von zehn Milliarden Euro pro Jahr für Busse und Bahnen.

[...] Ziel sei, durch ein besseres Angebot die Zahl der Fahrgäste bis 2030 zu verdoppeln. [...] Die Finanzhilfen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden müsse der Bund ab sofort vervierfachen. Die Grünen im Bundestag stellten am Donnerstag in Berlin eine Studie dazu vor, was passieren muss, um die Fahrgastzahl im ÖPNV bis 2030 zu verdoppeln. [...]

Vor rund einem Jahr hatte ein Brief der Bundesregierung an die EU-Kommission eine größere Debatte darüber ausgelöst, ob der öffentliche Nahverkehr gratis sein sollte, um in Städten mit großer Luftverschmutzung die Zahl privater Fahrzeuge zu senken.

„Von den großen Ankündigungen konnte die Bundesregierung bislang nichts, aber auch gar nichts umsetzen“, kritisierte der Sprecher für städtische Mobilität der Grünen-Fraktion, Stefan Gelbhaar, und forderte: „Vorfahrt für den ÖPNV - im Bundeshaushalt genauso wie auf den Straßen.“ Busse und Bahnen müssten öfter kommen und für alle erreichbar sein. „Wir wollen, dass Groß und Klein, Alt und Jung ökologisch mobil sind“, sagte Gelbhaar. Eine Verdopplung des ÖPNV sei „nötig und machbar“. GF-TP

Zum kompletten Artikel in Focus Money


 Medien-Echo: Handelsblatt 

17. Januar 2019

Wirtschaft, Handel & Finanzen

Datenschutz-Bedenken im Bundestag gegen geplanten Kennzeichen-Scan

Die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Überwachung von Diesel-Fahrverboten stoßen im Bundestag auf massive Ablehnung. Trotz Nachbesserungen am ursprünglichen Gesetzentwurf äußerten sämtliche Oppositions-Fraktionen bei der ersten Lesung am Donnerstagabend datenschutzschutzrechtliche Bedenken. [...]

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will in Fahrverbots-Zonen Nummernschilder automatisch erfassen. Auch Bilder des Fahrzeugs und des Fahrers sind vorgesehen. Anders als ursprünglich geplant sollen die Daten aber nur noch für maximal zwei Wochen gespeichert werden und nicht - wie eigentlich geplant - für sechs Monate.

Trotzdem hält die Kritik an dem Vorhaben unvermindert an. Der nachgebesserte Gesetzentwurf sei nur "ein bisschen weniger schlecht als der erste Versuch", sagte der Grünen-Obmann im Verkehrsausschuss, Stefan Gelbhaar. Ebenso wie Ingrid Remmers von der Linken warb er stattdessen für die Einführung einer blauen Plakette. [...] GF-TP

Zum kompletten Artikel im Handelsblatt


 Medien-Echo: Berliner Zeitung 

24. Oktober 2018

Elisabeth-Aue in Pankow soll Freifläche bleiben

Traktoren statt Bagger

Mittwoch, 10 Uhr. Über dem weiten Feld der Elisabeth-Aue in Pankow strahlt die Sonne am blauen Himmel. Dann rollt ein Traktor auf das Areal. Am Steuer sitzt Landwirt Michael Neuendorf, daneben Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek. Ihr Auftritt ist ein politisches Statement der Grünen – für den Erhalt der Aue als Freifläche.

In Pankow entstünden an anderer Stelle sehr viele neue Stadtquartiere, sagt Kapek, deswegen sollte als Ausgleich die Elisabeth-Aue unbebaut bleiben. „Wir haben hier einen wundervollen Acker“, sagt Kapek. „Wir finden, dieser Acker sollte auch weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden.“ Die Elisabeth-Aue sollte allerdings nicht großflächig von einem einzigen Betrieb, sondern kleinbäuerlich genutzt werden – durch biologisch produzierende Betriebe.

Vorteile und Nachteile des Baugrunds

In der Debatte um die künftige Nutzung des Areals gehen die Grünen damit in die Offensive. Unter der vorherigen rot-schwarzen Koalition war noch geplant worden, etwa 5000 Wohnungen auf dem etwa 70 Hektar großen Gebiet zu errichten. Zwar verständigten sich SPD, Linke und Grüne im Koalitionsvertrag darauf, die Bebauungspläne nicht weiter zu verfolgen – aber dies gilt nur für diese Legislaturperiode. Was danach kommt, ist offen. [...]

Nach Plänen der Grünen soll die Elisabeth-Aue ein Teil eines größeren innerstädtischen Natur- und Naherholungsgebiets in Nord-Pankow werden.

Die Pankower Bezirksverordnete Cordelia Koch sagt, es gebe kleinbäuerliche Landwirte, die dort gern Flächen bewirtschaften würden, dies aber nicht können. Einer davon ist Michael Neuendorf. „Ackerbau und Weidewirtschaft“ könne er sich auf dem Areal vorstellen, sagt er. Ziel sei es, die Nutzungsvielfalt zu erhöhen. Im Moment werde hauptsächlich Getreide angebaut. Denkbar wäre, dass hier künftig auch Schafe grasen. Es könnten überdies Wanderwege angelegt werden, auf denen sich die Tierwelt beobachten lasse: etwa Störche oder Kraniche. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Zeitung


 Medien-Echo: TAZ 

27. August 2018

Bauen mit Holz

Bretter, die die Zukunft bedeuten

In Berlin-Mahlsdorf entsteht eine Schule aus Holz. Das Land solle Bauen mit dem Öko-Rohstoff noch stärker fördern, fordern die Grünen.

[...] Es ist die erste im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive (BSO), mit der Rot-Rot-Grün den Stau bei Neubau und Sanierung auflösen will. Bis Ende 2026 sollen 5,5 Milliarden Euro dafür ausgegeben werden.

Für den Grünen-Abgeordneten Andreas Otto ist der Baustart aus einem weiteren Grund Anlass zur Freude. Denn das mit 31 Millionen Euro veranschlagte Gebäude samt Turnhalle, das in der Regie von Lompschers Verwaltung gebaut wird, entsteht als „Holz-Modulbau“. Das bedeutet, dass fast alles oberhalb des Fundaments aus vorgefertigten Holzsegmenten besteht, die vor Ort zusammengefügt werden. Was die Konstruktionstechnik angeht, hat das zwar viel mehr mit Plattenbau als mit guter, alter Zimmermannsarbeit zu tun, für Otto ist es dennoch ein „Signal, nicht nur für die Schulbauoffensive, sondern für nachhaltiges Bauen in Berlin“. GF-TP   Mehr »

 

 Medien-Echo: Berliner Woche 

2. August 2018

Hitze und Trockenheit

Denkt an die Bäume! Bezirksamt ruft Bürger auf

Unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit leiden auch die Straßenbäume im Bezirk. Deshalb bittet der Stadtrat für Stadtentwicklung Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) die Pankower, regelmäßig Bäume und Sträucher zu wässern.

Das Grünflächenamt bietet kostenfrei dazu Hilfsmittel an. So können sich die Einwohner die „Bewässerungssäcke“ abholen. Beim Bewässern mit Schlauch oder Gießkanne kann der ausgetrocknete Boden das Wasser oft nicht schnell genug aufnehmen. Der Bewässerungssack wird um den Baumstamm herumgelegt und mit einem Reißverschluss zusammengehalten. Im Anschluss kann er mit Wasser gefüllt werden. Das Wasser wird dann nur langsam an das Erdreich abgegeben. Die Helfer müssen nur die Daten angeben, in welchen Straßen sie Bäume wässern wollen.

Die Säcke sind erhältlich beim Straßen- und Grünflächenamt Pankow in der Darßer Straße 203 sowie in den Revierstützpunkten, Wilhelm-Kuhr-Straße 27, Forchheimer Straße 6, Große Seestraße 14a, Anton-Saefkow-Straße 33 sowie beim Werkhof in der Kniprodestraße 62. GF-TP

Zum Artikel in der Berliner Woche

 

 Medien-Echo: Berliner Morgenpost 

31. Juli 2018

Hitzewelle

36,3 Grad - Berlin ächzt unter der Hitze

Dienstag war bislang der heißeste Tag des Jahres in Berlin. Die Morgenpost hat nachgefragt, wie die Berliner mit der Hitze leben.

[...]

Wasser für die Stadtbäume

Weil abgesehen von einzelnen Gewittern keine ergiebigen Regenschauer in Sicht sind, sorgen sich die Bezirksämter um den Bestand an Straßenbäumen. In Pankow rief Stadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) am Dienstag die Bürger auf, Bäume zu gießen und dabei möglichst sogenannte Bewässerungssäcke zu benutzen. Diese Hilfsmittel werden ab sofort vom Pankower Grünflächenamt kostenlos an freiwillige Helfer verliehen. Bewässerungssäcke lassen sich um den Baumstamm legen und mit einem Reißverschluss festzurren. Sie geben Feuchtigkeit langsam und gleichmäßig an das Erdreich ab. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Morgenpost

 

 Medien-Echo: Berliner Woche 

24. Juni 2018

Tierischer Neuanfang

Dem Altenheim für Tiere wurde ein Grundstück angeboten

Vor einem Jahr stand die Zukunft des Vogelgnadenhofs und Altenheims für Tiere auf des Messers Schneide.

Würde sich kein neuer Standort finden, müsste die Einrichtung geschlossen werden, teilte der Vereinsvorstand seinerzeit mit. Daraufhin fasste die BVV den Beschluss, dass das Bezirksamt dem Betreiberverein mit Hochdruck bei der Suche nach einem neuen Standort helfen soll. Und dieser scheint nun gefunden.

Als neuer Standort für die Tierschutzeinrichtung konnte dem Verein das Grundstück Am Posseberg, Flurstück 51 der Flur 49 angeboten werden, teilt Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) mit. Dieses Grundstück ist knapp 4000 Quadratmeter groß. Es befindet sich im Treuhandvermögen des Liegenschaftsfonds und wird von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH verwaltet. „Wir sind mit diesem Standort sehr einverstanden“, freut sich Dirk Bufé, der Vorsitzende des Trägervereins. [...]

Das Altenheim für Tiere hat bereits seit einigen Jahren vor, an einen neuen Standort zu ziehen, berichtet Bufé. Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück wurde man immer wieder vom früheren Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), der heute im Senat Verkehrsstaatssekretär ist, unterstützt. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Woche

 

 Medien-Echo: Potsdamer Neueste Nachrichten 

24. Juni 2018

Grüne Hauptstadt

Senat will Berlins Bäume retten

Der Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses hat ein Programm zum Wässern und Düngen von Stadtbäumen beschlossen – und auch an Beregnungsanlagen gedacht. Die rund 440.000 Bäume Berlins sollen nicht verhungern und nicht verdursten. Sie sollen ausreichend Dünger und Wasser erhalten. [...]

Am Geld werde ein solches Programm nicht scheitern, sagte Staatssekretär Jens-Holger Kirchner von der Umweltverwaltung. „Zur nachhaltigen Stärkung des Berliner Baumbestandes“ stellt der Senat den Bezirken 2018 und 2019 jeweils drei Millionen Euro bereit. Allerdings machte Kirchner auch klar, dass es nicht möglich sein werde, sich lückenlos um alle 440.000 Bäume zu kümmern. [...]

An einem „Notfallplan“ für Bäume, die unter Wassermangel leiden, arbeite man bereits, sagte Kirchner. Gespräche mit der Stadtreinigung und den Wasserbetrieben seien vereinbart. Die Koalitionsfraktionen wollen den Kreis der möglichen Helfer erweitern und denken dabei, wie es in ihrem Änderungsantrag heißt, auch an das Technische Hilfswerk oder die Feuerwehr. Alle sollten sich nach ihren Kräften an der Bewässerung der von der Hitzewelle besonders stark betroffenen Straßenbäume und Grünanlagen beteiligen. Zudem soll eine Öffentlichkeitskampagne noch mehr Anwohner animieren, vor ihrer Tür zum Wassereimer zu greifen. GF-TP

Zum kompletten Artikel in den Potsdamer Neuesten Nachrichten


 Pressemitteilung 

1. Juni 2018

BVV-Antrag der Bezirksfraktion

Bündnisgrüne wollen ein innerstädtisches Natur- und Erholungsgebiet in Nord-Pankow entwickeln

Die bündnisgrüne Fraktion ersucht das Bezirksamt Pankow, ein Konzept für ein innerstädtisches Natur- und Naherholungsgebiet in Nord-Pankow zu erarbeiten, welches das Gebiet als Ganzes für alle Nutzergruppen erfahrbar macht. Einen entsprechenden Antrag bringt die Fraktion in die Bezirksverordnetenversammlung Pankow am 4. Juni ein. Die schon bestehenden Möglichkeiten für Erholungs- und Freizeitaktivitäten sollen ausgeweitet und Angebote für Umweltbildung und Naturerlebnisräume geschaffen werden. Das vorgeschlagene Gebiet soll sich zwischen Niederschönhausen/Rosenthal entlang des Mauerradwegs bis zur Landesgrenze nach Brandenburg, in nördlicher und östlicher Richtung über Blankenfelde, Arkenberge, Französisch-Buchholz und Karow erstreckt. Das Bezirksamt soll sich auch für eine Querungsmöglichkeit der Autobahn A 10 und A 114 einsetzen.

Dr. Cordelia Koch, Fraktionsvorsitzende und Initiatorin des Antrages: „Als einer der wenigen Bezirke Berlins besitzt Pankow im Norden noch viel Natur und Landwirtschaftliche Flächen. Ein dauerhafter Schutz dieser grünen Erholungsfläche durch die verbesserte Nutzbarkeit seitens der Berlinerinnen und Berliner sind unser Ziel! Um dies zu erreichen und die teilweise Übernutzung des sonst weitgehend ungenutzten Geländes auch in Zukunft zu erhalten, braucht es ein Konzept, welches diesen Schatz sichert und in seiner gesamten Ausdehnung besser erschließt. Tiere und Pflanzen, Kinder und Erwachsene, Senioren, Wander- und Fahrradfreudige, Hundehalterinnen und Reiter sollen gleichermaßen profitieren.“ GF-TP

 

 Medien-Echo: Der Rabe Ralf - Die Berliner Umweltzeitung 

6. April 2018

Empörte Anwohner in Pankow und anderswo – Weckruf für Berliner Verwaltungen

Bäume fällen für die Verkehrswende?

Gastbeitrag von Axel Lüssow und Mathias Kraatz*

Der bekannte Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams beginnt mit dem morgendlichen Blick des Helden aus dem Küchenfenster – auf einen Abrissbagger, der direkt auf ihn zurollt. Nach kurzen Verhandlungen gewinnt der Stadtplaner mit seinem Bagger. Amtlich alles vollkommen in Ordnung, denn die Pläne waren vorher einsehbar – in einem unbeleuchteten Keller mit kaputter Treppe.

So ähnlich wie im Roman fühlen sich offenbar viele Berliner, wenn es um Baumfällungen geht, die angeblich für neue Radwege notwendig sind. Meldungen wie „Bäume fällen für grüne Straßen“ aus der Boulevard-Presse würden auch gut in Satire-Bücher passen. Zutreffend ist, dass die Baumfällungen Folge des Raumkonflikts mit dem Auto sind.GF-TP   Mehr »


 Pressemitteilung 

28. März 2018

Projekt Weltacker kommt nach Pankow

Das Projekt „Weltacker“ der Zukunftsstiftung Landwirtschaft wird ab diesem Frühjahr im Botanischen Volkspark in Pankow Wurzeln schlagen und freut sich auf Besucher. Nach dem Ende der IGA 2017 in Berlin-Marzahn suchten die Initiatoren einen geeigneten Nachfolgestandort und fanden diesen nun mit Hilfe der Pankower Grünen. Denn die Frist zum Aussähen beginnt in Kürze und ohne einen geeigneten Standort hätten die bewilligten Fördermittel nicht abgerufen werden können. Das Projekt soll nun zu einer dauerhaften Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden.    Mehr »

URL:http://gruene-pankow.de/thematisches/umwelt-und-energie/nc/1/