Medien-Echo: Prenzlauer Berg Nachrichten 

21. März 2018

Wer will was am Güterbahnhof

Wird der Güterbahnhof Greifswalder Straße jemals etwas anderes sein als ödes Brachland? Was Gewobag, Investor, Bezirkspolitik und Senatsverwaltung dazu sagen.

Das ist die Geschichte eines alten Güterbahnhofs, der seit vielen Jahren im Herzen von Prenzlauer Berg vergammelt. Investoren haben den Güterbahnhof im Jahr 2011 gekauft. Sie möchten das Grundstück durch den Bau von Wohnungen wirtschaftlich rentabel machen. Dagegen regt sich der Protest von Anwohnern, die für Grünflächen statt Verdichtung kämpfen und das Zusammenbrechen der sozialen Infrastruktur bei noch mehr Bewohnern fürchten.

Gleichzeitig platzt die Stadt um den Güterbahnhof herum aber aus allen Nähten und es gibt immer mehr Menschen, die dringend eine bezahlbare Wohnung brauchen.  (...)

Der Stadtrat
Der zuständige Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn von den Grünen ist wie seine Partei für eine Bebauung mit Wohnungen auf dem Güterbahnhofs-Gelände. Sein Vorgänger Jens-Holger Kirchner (ebenfalls Grüne) ist gemeinhin als größter Kämpfer für das Projekt unter den Politikern bekannt. Mit seiner Berufung zum Staatssekretär für Verkehr im Dezember 2016 hat sich der Fortschritt der Entwicklungen deutlich verlangsamt.

Nachfolger Kuhn ist als etwas vorsichtigerer Stadtrat bekannt und schildert seine Sicht der Dinge wie folgt: "Wir haben nach wie vor das Problem, dass die Mehrheit in der BVV zwar das Gesamtvorhaben nicht unterstützt, jedoch eine Teilbebauung lediglich der landeseigenen Flächen für denkbar hält. Dies ist aus planungsrechtlicher Sicht des Bezirksamtes Pankow nicht befürwortet worden, so dass der weitere Planungsprozess zur Zeit ausgesetzt ist. Ich hoffe, das wir hier irgendwann doch weiterkommen, gerade weil der Standort nicht ewig so bleiben kann." GF-TP

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URL:https://gruene-pankow.de/presse/archiv/2018/expand/677747/nc/1/dn/1/