27. Juni 2014

BER-Untersuchungsausschuss

Zeuge widerspricht Mehdorn

Andreas Otto und Harald Moritz (baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss / verkehrspolitischer Sprecher der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses:

Der heutige Zeuge aus der Bauüberwachung der pgBBI, Torsten Müller, hat einen Einblick in die chaotische Phase des BER-Projekts Anfang 2012 gegeben und bezeichnete sich als Erfinder des Begriffes "Mensch-Maschine-Schnittstelle". Diese Übergangstechnik sei geplant worden, weil die Programmierung der Firma Bosch nicht rechtzeitig fertig wurde.

Grundsätzlich hätten die Technik von Bosch und die von Siemens sehr wohl zusammen funktionieren können, beschrieb der Automatisierungsexperte. Genau das hatte FBB-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn am 2. April 2014 im Bauausschuss des Abgeordnetenhauses aber bestritten: "Die sind fertig, nur der eine hat eine analoge und der andere eine digitale Steuerung gemacht, und die beiden Steuerungen haben nicht miteinander kommunizieren können." Außerdem berichtete Müller darüber, wie nach der Kündigung der pgBBI durch Klaus Wowereit & Co. im Mai 2012 die Organisation der Baustelle zusammenbrach und eine Fortsetzung der Arbeiten nicht mehr möglich war. Bis heute ist die Entrauchungsanlage nicht funktionsfähig.



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