27. November 2012

Sanierung des Brehm-Hauses muss mit neuen Tierhaltungskonzepten für Raubkatzen verbunden werden

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Sanierung des Alfred-Brehm-Hauses im Berliner Tierpark:

Es ist gut und richtig, dass das Alfred-Brehm-Haus im Berliner Tierpark saniert wird. Das denkmalgeschützte Gebäude ist technisch nicht mehr zeitgemäß. Das gilt im Übrigen auch für die darin untergebrachten Raubkatzen. Die Käfige sind zu eng und es gibt weder Rückzugs- noch Beschäftigungsmöglichkeiten. Seit Jahren herrscht Schichtbetrieb.

Das heißt, viele Tiere sind für die BesucherInnen nicht zu sehen, weil sie in den Verbindungsgängen und Mutterboxen untergebracht sind. Dennoch züchtet der Zoochef unter diesen Bedingungen unablässig weiter und schreckt auch vor Inzestzucht z. B. bei den hinterindischen Tigern nicht zurück. Es ist grotesk, dass diese tierschutzwidrige Zootierhaltung mit 7 Mio. Euro vom Senat bezuschusst wird. Wir fordern den Senat auf, ein Machtwort zu sprechen und das Animal Hoarding, die Tiersammel-Sucht, zu beenden.

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URL:https://gruene-pankow.de/presse/archiv/2012/expand/436505/nc/1/dn/1/