16. März 2011

Rot-Rot ist gegen Verbesserung der Zoos

Claudia Hämmerling (Sprecherin für Tierschutz der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt mit Blick auf die morgige Plenarsitzung:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte die Qualität der Berliner Zoos und die Zootierhaltung verbessern. Dazu hat die Fraktion einen Antrag ins Parlament eingebracht, der in der Plenarsitzung am morgigen Donnerstag behandelt wird. Rot-Rot will diesen Antrag ablehnen.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass das Land Berlin mit seinen knappen Hauhaltsmitteln immer größere Tiersammlungen, einen intensiven Handel mit Tieren und ein steigendes Defizit im Tierpark finanziert. Detaillierte Rechnungen belegen, dass seit 2007 etwa 1300 Tiere für 369 000 Euro an und über Tierhändler verkauft wurden. Gleichzeitig hat sich der Bestand an Tieren um circa 3000 Tiere erhöht.

Das Gegenteil davon war zwischen Zoochef und dem Land Berlin im Rahmen des Zuwendungsvertrages vereinbart: Die Tierbestände sollten im Rahmen eines Zukunftskonzeptes gesenkt werden. Darüber hatte der Senat das Abgeordnetenhaus informiert. Das Zukunftskonzept hatte die Tierpark GmbH im Jahr 2007 selbst beschlossen.

Dieses Strukturpapier enthält zahlreiche Vorschläge, wie der Tierpark an Profil und Attraktivität gewinnen kann. Zootiere sollen in möglichst naturnah gestalteten Gehegen gezeigt werden, der Zoobesuch soll zu einem intensiveren Erlebnis werden und Gastronomie sowie Aufenthaltsqualität sollen optimiert werden.

Seit drei Jahren praktiziert die Tierparkleitung das Gegenteil dieses Plans. Rot-Rot lässt sich auf

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URL:https://gruene-pankow.de/presse/archiv/2011/expand/345018/nc/1/dn/1/