1. November 2010

Parkraumbewirtschaftung wirkt

Jens-Holger Kirchner (Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung)

Nachdem pünktlich am 1. Oktober in weiten Teilen Prenzlauer Bergs die Parkraumbewirtschaftung eingeführt wurde und an der einen oder anderen Stelle für Aufregung sorgte, haben sich schnell die positiven Effekte gezeigt: Deutlich mehr freie Parkplätze für AnwohnerInnen und Gewerbetreibende (sogar in den Abendstunden), dadurch weniger Suchverkehr und – durch die verstärkten Kontrollen – auch wesentlich weniger Falschparker gerade an Kreuzungen und Übergängen machen deutlich, dass die Einführung eine richtige Entscheidung war. Die Überraschung des Tages war, wie viele Autos noch ohne Umweltplakette in der Umweltzone unterwegs sind. Auch diese Anzahl wird nun deutlich zurückgehen.

Mittlerweile haben über 16 500 BewohnerInnen ihre Plakette bekommen. Also ist das nun auch kein Problem im Bürgeramt mehr – nach den für alle anstrengenden Tagen um den 1. Oktober.

Dass Parkraumbewirtschaftung wirkt, sieht man an den zwar erwarteten, aber in der Heftigkeit überraschenden Verdrängungseffekten. Gerade Berufspendler stellen jetzt ihr Kfz im Bötzowviertel, entlang des S-Bahn-Rings bis hin zum Steinberg in Heinersdorf ab, um dann in den ÖPNV umzusteigen. Diese standen vorher alle im südlichen Teil an der Grenze zu Mitte.

Bereits im November 2010 werden die Ergebnisse der bereits beauftragten Nachher-Untersuchungen schnell eine Orientierung geben, ob die Parkraumbewirtschaftung so bald wie möglich ausgeweitet werden wird.

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URL:http://gruene-pankow.de/presse/archiv/2010/expand/322418/nc/1/dn/1/