02. März 2009

Nein zu übelriechendem Fisch und gammeligem Fleisch!

Zu der Diskussion um die Veröffentlichung einer Restaurant-Negativliste im Internet erklärt Heiko Thomas (bündnisgrüner Bundestagskandidat für Pankow):

Die Aufregung des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga zeigt vor allem eines: Endlich wird Schluss sein mit Schmuddelküchen und man kann Fisch und Fleisch unbedenklich genießen – zumindest in der Pankower Gastronomie. Warum der Verband gegen die Negativ-Liste wettert, obwohl sie Restaurantbesuchern die Möglichkeit gibt, sich über die hygienischen Zustände ihres Lieblingslokals zu informieren, ist unverständlich.

Seit Jahren kämpfen Verbraucherschützer für eine höhere Sicherheit von Nahrungsmitteln. Alles staatliche Eingreifen der letzten Jahre hat eines gezeigt, nur der Verbraucher hat die Macht, das gammelige Salatblatt oder das angeschimmelte Gemüse zu vertreiben. Wir müssen häufiger Nein sagen zu übelriechendem Fisch, umgepacktem Fleisch oder halbgebrüteten Einern. Dazu müssen wir aber auch Wissen, wer macht was gut und wer meint sich auf Kosten der Gesundheit bereichern zu müssen.

Grüne Verbraucherpolitik in Pankow zeigt hier wieder einmal den richtigen Weg. Positiv aufklären durch den Smiley und direkt den Finger in die Wunde legen, wo Lebensmittelstandards übel verletzt werden.

Wichtig ist auch, dass die Restaurants eine faire Chance haben, auch wieder von der Liste gestrichen zu werden. Es geht nicht um üble Nachrede, sondern um vorsorgenden Schutz unserer Kinder und von uns allen.

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URL:https://gruene-pankow.de/presse/archiv/2009/expand/134071/nc/1/dn/1/