14. Oktober 2008

Frieden statt Fremdenfeindlichkeit in Heinersdorf

Anja Ihlenfeld und Andreas Otto (Kreisvorsitzende) 

Am Donnerstag, den 16. Oktober, wird die Khadija-Moschee in Heinersdorf eröffnet. Dieser Tag muss der Beginn für das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen im Ortsteil Heinersdorf werden. Und zwar für das friedliche Zusammenleben.

Die NPD und die IPAHB (Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger) nehmen die Eröffnung zum Anlass, abermals gegen den Bau und die Ahmadiyya-Gemeinde zu protestieren. Mit fremdenfeindlichen Aktionen soll bewusst das friedliche Zusammenleben gestört, soll kulturelle und religiöse Vielfalt bekämpft werden.

Diese Aktivitäten verurteilen wir. Um zu zeigen, dass Toleranz und vor allem gegenseitiges Verständnis nur friedlich erreichbar sind, rufen wir gemeinsam mit Heinersdorfer Bürgern, mit Parteien und Initiativen auf, am 16. ein buntes Band für Vielfalt und Toleranz – gegen Ausgrenzung und Hetze zu knüpfen.

Die Eröffnung der Moschee darf nicht zum Höhepunkt der Intoleranz werden, sondern muss der Startpunkt sein für eine Integration der Kulturen und Religionen in Pankow. Dazu müssen alle ihren Beitrag leisten.

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URL:https://gruene-pankow.de/presse/archiv/2008/expand/89929/nc/1/dn/1/