Für ein tolerantes und weltoffenes Pankow

In der Prenzlauer Promenade am Rand des Ortsteiles Heinersdorf soll ein muslimisches Gotteshaus errichtet werden. Unter den Bürgerinnen und Bürgern von Heinersdorf artikuliert sich in den letzten Wochen eine gewisse Unsicherheit wegen der fremden Kultur und Religion. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat, eine Glaubensgemeinschaft indischen Ursprungs, möchte für ihre Berliner Mitglieder in der Tiniusstraße eine kleine Moschee errichten.

Bündnis 90/Die Grünen stehen für ein friedliches Zusammenleben in Pankow. Wir rufen die BürgerInnen und Bürger von ganz Pankow und insbesondere Heinersdorf auf, sich im Dialog mit der muslimischen Gemeinde ein eigenes Bild zu machen, die Chancen eines friedlichen Miteinander auszuloten und wahrzunehmen. Der Versuch der NPD, Heinersdorf zu einem Ort der Fremdenfeindlichkeit zu machen, darf nicht gelingen. Das braune Weltbild "national befreiter Zonen" kann keinen Platz in unserem Bezirk haben.

Bündnis 90/Die Grünen treten für eine Gesellschaft ein, in der jeder seinen Platz hat, in der Vielfalt das Leben bereichert. Wir stehen für den Dialog der Kulturen und Religionen.

Die NPD will am 1. April durch Pankow marschieren. Wir fordern alle Pankower auf, dem Gedankengut dieser Partei eine klare Absage zu erteilen. Demonstrieren wir friedlich und kreativ für Demokratie und für Religionsfreiheit, für ein tolerantes und weltoffenes Pankow.

Ansprechpartner im Kreisvorstand: Andreas Otto, Tel . 030 / 447 108 10

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URL:https://gruene-pankow.de/presse/archiv/2004-2007/expand/23176/nc/1/dn/1/