Medien-Echo: Berliner Woche 

26. Februar 2019

Nach der scheinbaren Einigung gibt es neue Probleme beim Bauvorhaben Pankower Tor

Der Teufel steckt im Detail

Wie geht es weiter mit dem Pankower Tor? Das war eine der wichtigsten Fragen, um die es bei der Stippvisite des Senats in Pankow ging.

Vor einer Bustour durch den Bezirk tagten Senat und Bezirksamt gemeinsam im Pankower Rathaus. [...] Pankow hat inzwischen über 400 000 Einwohner. In den kommenden zehn Jahren kommen laut aktuellen Prognosen noch einmal 30 000 hinzu. [...] Ein Thema, was den Pankower immens unter den Nägeln brennt, ist die miserable Verkehrsinfrastruktur im gesamten Berliner Nordosten. Hinzukommt der zunehmende Schwerlastverkehr durch Wohngebiete. [...]

Außerdem hoffen viele Pankower, dass es endlich mit dem Projekt Pankower Tor vorangeht. [...] Früher befand sich dort der Rangier- und Güterbahnhof Pankow. Eigentümer ist seit 2009 der Unternehmer Kurt Krieger. Was und wie dort gebaut wird, darüber diskutieren und streiten Investor, Senat und Bezirk seit nunmehr zehn Jahren. Im vergangenen Frühjahr konnte endlich eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen werden. In dieser steht, was gebaut werden soll. Und im Herbst wurden Bürger auf einer Informationsveranstaltung über den Sachstand und das weitere Vorgehen informiert. Optimistisch hieß es seinerzeit: Voraussichtlich ab Herbst 2021 können sich auf dieser Fläche die ersten Kräne drehen.

Allerdings zeigt sich einmal mehr, dass der Teufel im Detail steckt. Auf einen der neuen Knackpunkte weist Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) hin. Die Verordneten beschlossen, dass auf dem Gelände eine Gesamtschule entstehen soll. Auf dem dafür vorgesehenen Gelände ist das aber aus technischen Gründen nicht möglich, wie sich jetzt herausstellte. Nun muss über dieses Thema noch einmal völlig neu nachgedacht werden.

Weiterhin wird immer wieder kontrovers über den Wohnungsbau diskutiert. Dem Bau von 2000 Wohnungen stimmte der Investor bereits zu. Die Pankower Grünen sprechen sich jetzt aber für noch mehr Wohnungen aus. Ihrer Auffassung nach sollte auf einige der geplanten Handelseinrichtungen verzichtet werden und dafür 1000 Wohnungen mehr gebaut werden. Gegen solche „Querschüsse“ hat sich inzwischen die SPD-Fraktion in der BVV verwahrt. [...]

Neben dem Thema Gesamtschule und Wohnungsbau wiesen Bürgermeister Benn und Stadtrat Kuhn noch auf weitere Streitpunkte hin. Dazu zählt das Mobilitätskonzept, das noch einmal überarbeitet werden müsse. Auch beim Thema Einzelhandelskonzentration gibt es noch unterschiedliche Auffassung. Und auch über die Zukunft des denkmalgeschützten Rundlokschuppens und dessen Umgebung sei noch zu reden. All diese Frage müssen aber erst geklärt werden, ehe die eigentliche Planung beginnen kann.

Aufgrund der noch zu klärenden Fragen rechnet Kuhn damit, dass voraussichtlich erst 2023 erste Bauarbeiten auf dem Gelände beginnen können.  [...] GF-TP

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 Medien-Echo: Tagesspiegel-Newletter Pankow 

7. Februar 2019

Pankower Tor

Es regt sich Widerstand gegen das "Pankower Tor"

Berlins Grüne und Anwohnerinitiativen kritisieren die intransparente „Geheimvereinbarung“ von Bezirk, Land und Investor und fordern eine offene Debatte über die Ziele für das geplante Baugebiet.

Dabei sollte es doch nun ganz schnell gehen. Über das „Pankower Tor“ und die möglichen Koordinaten wird seit fast einem Jahrzehnt gestritten. Der Möbel-Unternehmer Kurt Krieger hatte das Gelände des Rangierbahnhofs Pankow-Heinersdorf 2009 gekauft. Am Ende zog Pankows Bürgermeister Sören Benn das Verfahren an sich und arbeitete gemeinsam mit Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (beide Linkspartei) und Krieger eine sogenannte Grundsatzvereinbarung aus. Die sieht vor, dass das neue Quartier 2000 Wohnungen, ein Einkaufszentrum, einen Möbelmarkt und eine Grundschule bekommen soll. Nach Kriegers Wunsch soll ab 2021 gebaut werden.

Doch damit sind noch immer nicht alle einverstanden. Die Grünen sehen „zu große Zugeständnisse der anderen Fraktionen an Herrn Krieger“. Insbesondere Linke und SPD in Pankow würden „weit über das erforderliche Maß hinaus die Interessen des Eigentümers“ unterstützen, so Cordelia Koch, die Vorsitzende der Pankower Grünen-Fraktion. Es sei „für uns erstaunlich“, dass Krieger „mitten in der Stadt“ Möbelmärkte und Einkaufszentren bauen dürfe, wohingegen andere Investoren „nicht so freundlich behandelt“ würden. Wegen der Streitfrage „Pankower Tor“ ist der Frieden in der Bezirkszählgemeinschaft ernsthaft bedroht.

Auch auf Landesebene gehen die Grünen auf Abstand zum „Pankower Tor“. Die grüne Stadtentwicklungssprecherin im Abgeordnetenhaus, Daniela Billig, kritisiert, man lasse sich von Krieger als „besonderem Hardliner seiner eigenen Verwertungsinteressen“ über den Tisch ziehen. Er habe kein Interesse an den Bedürfnissen der Anwohner. „Ein sinnvoll geplantes, lebendiges Quartier, in dem Einkaufen, Wohnen, Kultur und Verwaltung eine Symbiose bilden, passt nicht in Kriegers Bild der altmodischen Einkaufskiste.“ [...] GF-TP

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 Medien-Echo: Berliner Woche 

30. November 2018

Im Herbst 2021 soll es losgehen

Bezirksamt, Senat und Investor setzen Zeitrahmen für die Planungsarbeiten am Pankower Tor

Voraussichtlich im Herbst 2021 können die Bauarbeiten am Pankower Tor beginnen. Das war die wohl wichtigste Nachricht des Abends. Bezirksamt, Senat und Investor Kurt Krieger hatten zu einer Informationsveranstaltung in die Hoffnungskirche eingeladen.

[...] Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) sieht jetzt als wichtigste Aufgabe ihrer Verwaltung, die nötige Änderung des Berliner Flächennutzungsplanes (FNP) für das Pankower Tor endlich zu Ende zu bringen. Denn noch ist das Areal als Bahngelände festgeschrieben. Im Änderungsverfahren steht vor allem noch die öffentliche Bürgerbeteiligung aus. Die Planungshoheit hat dann allerdings das Pankower Bezirksamt. Das heißt, alles was gebaut werden soll, muss vom Bauamt genehmigt werden. Dazu sind als Grundlage Bebauungspläne zu erstellen. Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) erklärt, dass diese bis 2021 stehen sollen.

Im Bereich des S-Bahnhofs Pankow ist der Bau eines Fahrradparkhauses und von Grünflächen vorgesehen. Daran sollen sich ein Einkaufszentrum mit 25.000 Quadratmetern, Parkplätze und 500 Wohnungen anschließen. Etwa in der Mitte des Geländes wird ein Quartier mit 1500 Wohnungen entstehen. Aus Sicht des Bezirkes soll dort außerdem eine Gemeinschaftsschule mit neun Zügen gebaut werden. Und im Nordosten ist der Bau eines neuen Möbelmarktes geplant. Die Fläche im Osten, auf der auch der denkmalgeschützte Lokschuppen steht, wurde aus der Grundsatzvereinbarung ausgeklammert. Dazu gibt es noch auf allen Seiten sehr unterschiedliche Auffassungen. Und diese Auseinandersetzungen sollen nicht die Entwicklung des restlichen Geländes weiter bremsen. GF-TP

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 Medien-Echo: Prenzlberger Stimme 

23. November 2018

Pankower Tor: Baubeginn 2021?

Unmittelbar vor der heute Abend stattfindenden Informationsveranstaltung über die Zukunft des „Pankower Tor“ genannten Geländes des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs Pankow, wurde heute der vorgesehene Zeitfahrplan für das sein rund einem Jahrzehnt schwebende Vorhaben bekanntgegeben. Danach soll ohne jeden weiteren Verzug ein städtebaulicher Planungswettbewerb ausgeschrieben werden. Parallel dazu wurde eine Onlineplattform freigeschaltet, auf der Anwohner und alle anderen Interessierten ihre Wünsche und Vorstellungen darstellen können. Für das Frühjahr 2019 ist eine Bürgerwerkstatt geplant, auf der die Zwischenergebnisse präsentiert werden sollen und weitere Vorschläge eingeholt werden sollen. [...]

Rotrotgrün uneins

Während SPD und Linke im Bezirk hinter dem Projekt stehen, stehen die Bündnisgrünen dem Vorhaben seit jeher kritisch gegenüber. So hatte der grüne Abgeordnete Andreas Otto in einem Gastbeitrag für die Prenzlberger Stimme im Februar dieses Jahres dafür plädiert, auf dem Gelände mindestens 3.000 zu bauen und dort „ein lebendiges Quartier, mit Wohnhäusern, die im Erdgeschoss Geschäfte und Kneipen haben, mit Gewerbeflächen für kleine Betriebe, die aus den Altbaugebieten gerade verdrängt werden, mit Schulen, Sportflächen, Kultur und allem was dazu gehört“ zu errichten – ob mit oder ohne Kurt Krieger. Zur Not müsste das Land Berlin Kurt Krieger die Fläche eben abkaufen.

Zuvor hatte sich der Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar schon dagegen gewandt, auf der Fläche Parkplätze für das Möbelhaus zu genehmigen: „Entweder ein Möbelhaus ohne Parkplätze – oder gar keins!“

So ist es nicht verwunderlich, dass das Verhältnis zwischen der Möbelhaus-Großunternehmer und den Bündnisgrünen herzlich kühl ist. Während Kurt Krieger im vergangenen Jahr die Einladung zum Sommerfest der Linken Pankows gern annahm, sagte er eine geplante Veranstaltung der Bündnisgrünen zum Thema Pankower Tor kurzerhand ab: Angeblich hindere ihn der Ankauf eines anderen Unternehmen an der Teilnahme der Diskussion. GF-TP

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 Medien-Echo: Berliner Morgenpost 

21. November 2018

Stadtentwicklung in Pankow

Anwohnerversammlung zu Plänen für das Pankower Tor

Investor Kurt Krieger, Senatorin Katrin Lompscher und Bezirksvertreter sprechen mit Anwohnern über das neue Stadtquartier.

Es ist eines der wichtigsten Wohnungsbauprojekte in Pankow – und liefert seit zehn Jahren Stoff für politischen Streit: das Großprojekt Pankower Tor wird den alten Kern von Pankow verändern wie kein anderes Vorhaben seit der Wende. Jetzt stellen sich Investor Kurt Krieger, Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Bezirksbürgermeister Sören Benn (beide Linke) den Fragen der Anwohner. [...]

Eine Schlüsselrolle in dem Projekt spielt Baustadtrat Vollrad Kuhn (Grüne), der sich am Freitag ebenfalls an der Diskussion beteiligen wird und dessen Fraktion mit dem Stand der Planungen bisher unzufrieden war. Eine Einladung der Grünen zur öffentlichen Diskussion über das Pankower Tor hatte Krieger im Sommer spontan abgesagt. Im Oktober war das Pankower Tor ein Themenschwerpunkt bei einer Bezirksrundfahrt mit Antje Kapek, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Abgeordnetenhaus. Für eine Überraschung sorgte dabei der Vorschlag, den Möbelmarkt mit einem Hotelhochhaus zu überbauen, um dem Quartier mehr Urbanität zu verleihen. Bis heute hat Krieger auf solche Vorstöße der Grünen nicht reagiert. GF-TP

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 Medien-Echo: Berliner Woche 

20. November 2018

Zweite Runde vor Gericht

Bezirk und Investor streiten weiter über die Grundsicherung des maroden Lokschuppens

Der Rundlokschuppen auf dem einstigen Bahnbetriebswerk am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf steht zwar unter Denkmalschutz, sieht aber inzwischen wie eine Ruine aus.

[...] Erworben wurde das Grundstück, auf dem sich der Rundlokschuppen befindet, im Jahre 2009 von Kurt Krieger. Dieser möchte bekanntlich das gesamte ehemalige Bahngelände zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Pankow-Heinersdorf zum neuen Stadtquartier entwickeln. Auch für den Rundlokschuppen gab es bereits Ideen. Anfangs war zum Beispiel von einem Theater oder einem multifunktionalen Kulturhaus die Rede.Doch inzwischen ist klar: Die Sanierung des Rundlokschuppens und die nötige Altlastenentsorgung sind sehr kostspielig. Deshalb schwebt dem Investor zwischenzeitlich vor, ihn abreißen zu lassen und stattdessen einen entsprechenden Neubau zu errichten. Doch da machen das Bezirksamt und dessen Denkmalschutzbehörde nicht mit. „Das Gerüst des Rundlokschuppens hält noch. Man kann ihn sanieren“, sagt Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen).   Mehr »


 Medien-Echo: Berliner Morgenpost 

26. Oktober 2018

Städtebau

Ein Hochhaus für das Pankower Tor

Bei ihrer „Tour de Pankow“ fordern die Grünen Visionen für das Quartier mit 2000 Wohnungen. Die Elisabeth-Aue soll ein Acker bleiben.

Hier der Güterbahnhof Pankow, das urbane Neubauviertel von morgen, dort die Elisabeth-Aue in Blankenfelde, ein weites Feld für Landwirtschaft und Erholung. Pankow ist mit mehr als 400.000 Einwohnern jetzt schon der einwohnerstärkste, vielleicht auch der vielseitigste unter den Berliner Bezirken. Und die Grünen suchen hier die Balance zwischen dem wachsendem Wunsch nach neuen Wohnungen und freien Wiesen.

Mitten in den Herbstferien haben sie bei einer „Tour de Pankow“ mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Antje Kapek neue, zum Teil überraschende Forderungen aufgestellt. Sie betreffen vor allem das aktuellste der großen Wohnungsbauprojekte im Bezirk: Das Pankower Tor auf der Güterbahnhof-Brache an der Granitz-Straße, wo der Investor Kurt Krieger 2000 Wohnungen, zwei neue Möbelmärkte und eine Schule errichten möchte.

Wichtiges Vorhaben zur Bekämpfung der Wohnungsnot

„Wir wünschen uns ein Hochhaus auf dem Dach des Sconto-Markts“, sagte nun die Fraktionsvorsitzende in der Bezirksverordnetenversammlung, Cordelia Koch. Und Antje Kapek setzte mit Blick auf die platzraubende Bauweise hinzu: „Wenn wir solch einen Möbelmarkt akzeptieren, dann nur mit einer sinnvollen Nutzung auf dem Dach.“ Seit Jahren schon ärgert es die Grünen, dass Krieger die zwei neuen Märkte am Pankower Tor neben den Wohnhäusern in Szene setzen will. Das haben der Senat, der Bezirk und der Investor im Frühling bereits in der Absichtserklärung zum Bau der 2000 Wohnungen schriftlich festgehalten. [...]

Bezirksamt soll zur Not das Baurecht verweigern

Aber die Pankower Grünen sind mit der Vereinbarung unzufrieden. Sie halten die Verkehrsbelastung im neuen Stadtviertel am Bahnhof Pankow-Heinersdorf für zu hoch. Die neuen Möbelmärkte stehen laut Cordelia Koch im Widerspruch zu einem lebendigen, urbanen Stadtquartier. Schon im August wollte der Pankower Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar mit Krieger über eine Weiterentwicklung der Absichtserklärung diskutieren. Doch als das Programm bekannt gegeben wurde, sagte der Gast kurzfristig ab. Dem Vernehmen nach war die Veranstaltung zu kritisch konzipiert.

Jetzt verfolgen die Grünen eine neue Strategie. Statt mit dem Investor öffentlich zu streiten, präsentieren sie die neue Idee. GF-TP   Mehr »


 Pressemitteilung 

21. September 2018

Bündnisgrüne Pankow konkretisieren ihre Vorstellung zum Rangierbahnhof Pankow

Für ein lebendiges Quartier auf der Brache

Nachdem der Investor Kurt Krieger die Zusage zu einer öffentlichen Diskussion über die zukünftige Entwicklung Anfang September kurzfristig wieder abgesagt hatte, konkretisierten die Bündnisgrünen in einer Mitgliederversammlung am 4. September ihre Vorstellungen zu dem ehemaligen Gelände des Rangierbahnhofes Pankow und beschlossen ihre Ergebnisse am 18. September 2018.

Geht es nach ihnen, so entsteht auf der Fläche ein urbanes, lebendiges Stadtquartier mit zwei Schulen, Wohngebäuden mit Geschäften im Erd- und ersten Obergeschoss sowie eine Weiterführung des „Grünen Bandes“. Selbstverständlich soll der Rundlokschuppen erhalten und entwickelt werden. Außerdem wollen sie auf und um den von Krieger gewünschten Möbelmarkt nahe dem S-Bahnhof Heinersdorf weiteres Gewerbe, Wohnungen und Freitzeitnutzungen zulassen, um auch an dieser Stelle ein lebendiges Quartier zu garantieren. Denkbar wären Atelierflächen, ein Kletterfelsen oder Sportflächen für die Schule auf dem Dach.

Hier findet sich der vollständige Beschluss.

Jens Haustein, Kreisvorsitzender: „Die Brachfläche und auch der Rundlokschuppen bieten hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten für Einkauf, Wohnen, Grünflächen und Freizeit, in die auch die Umgebung eingebunden wird und profitiert. Herr Krieger muss sich jetzt klar werden was er möchte, damit die Entwicklung endlich voran geht.“

Dr. Cordelia Koch, Fraktionsvorsitzende: „Wir wünschen uns eine Entwicklung des Geländes im Sinne aller Pankowerinnen und Pankower. So wäre es möglich, dass das Land Berlin auf ein Entwicklungsgebiet an dieser Stelle verzichtet. Schaffen wir ein urbanes, lebendiges Quartier auf das der Bezirk und nicht zuletzt Herr Krieger noch in Jahrzehnten stolz sein können!“ GF-TP

 

 Medien-Echo: Prenzlberger Stimme 

3. September 2018

Kurt Krieger kneift

Kurt Krieger, Möbelhaus-Tycoon und Eigentümer des Brachfläche des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs Pankow hatte zugesagt, am morgigen Dienstag auf Einladung der Pankower Bündnisgrünen im Rahmen einer öffentlichen Mitgliederversammlung über die Fortentwicklung des Geländes diskutieren. Ende vergangener Woche hatte er dann den Termin kurzfristig abgesagt.

Das ist schade, denn zu seinen Podiumsdiskutanten hätten der Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar und Andreas Otto, Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus gehört.

Gelbhaar hatte sich im Februar vergangenen Jahres explizit dafür ausgesprochen, für die von Krieger auf dem Gelände geplanten Möbelhäuser keine Parkplätze zu genehmigen. Otto ging im Februar dieses Jahres noch weiter und plädierte in einem Gastbeitrag für die Prenzlberger Stimme zugunsten des Wohnungsbaus für einen völligen Verzicht von Möbelmärkten und Shopping-Center. Für Spannung zwischen den Diskutanten wäre also auf alle Fälle gesorgt gewesen.

Als Grund für seine Absage nannte Krieger den Erwerb einer neuen Firma, der nun erst einmal seine ganze Kraft und Zeit in Anspruch nehme. Bei den Pankower Grünen nimmt das so recht keiner ab. So ein Firmenkauf, heißt es intern, komme doch nicht so plötzlich über einen.

Offiziell erklärte Jens Haustein, Kreisvorsitzender der Bündnisgrünen: „Es ist sehr schade, dass wir mit Herrn Krieger nicht ins Gespräch kommen. Das Entwicklungsgebiet Pankower Tor ist für Pankow zu wichtig, als dass hier eine gesichtslose Shopping-Mall, ein lebloser Stadtraum mit wenigen Wohnungen und überdimensionierte Möbelmärkte entstehen. Gerne hätten wir mit ihm über Zeitpläne und Alternativen gesprochen. Es scheint, als wenn ihm andere Dinge wichtiger sind.“

Stattfinden wird die Veranstaltung aber trotzdem – nur eben ohne Kurt Krieger. GF-TP

Zum Artikel in der Prenzlberger Stimme


 Pressemitteilung 

31. August 2018

Ehemaliger Güterbahnhof Pankow

Unternehmer Kurt Krieger sagt Diskussionsveranstaltung ab

Der Unternehmer Kurt Krieger hat die vereinbarte Diskussionsveranstaltung bei der Bündnisgrünen Partei Pankow am 4. September kurzfristig abgesagt. Herr Krieger steht auch in absehbarer Zeit nicht für einen Ersatztermin zur Verfügung.

Die Bündnisgrünen hätten gerne mit dem Möbelmarktunternehmer über die Fortentwicklung des Geländes diskutiert. Anstelle der Diskussionsveranstaltung bereiten sie nun am 4. September einen neuen Beschluss vor, der sich unter anderem mit dem denkmalgeschützten, aber verfallenden Rundlokschuppen und den Interessen der Stadtgesellschaft an der Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofes Pankow beschäftigt.

Jens Haustein, Kreisvorsitzender der Bündnisgrünen, erklärt dazu: „Es ist sehr schade, dass wir mit Herrn Krieger nicht ins Gespräch kommen. Das Entwicklungsgebiet Pankower Tor ist für Pankow zu wichtig, als dass hier eine gesichtslose Shopping-Mall, ein lebloser Stadtraum mit wenigen Wohnungen und überdimensionierte Möbelmärkte entstehen. Gerne hätten wir mit ihm über Zeitpläne und Alternativen gesprochen. Es scheint, als wenn ihm andere Dinge wichtiger sind.“ GF-TP

"Pankower Tor" Grüne fordern Baurecht für mehr Wohnungen

Der Pankower Abgeordnete Andreas Otto wünscht sich ein lebendiges Stadtquartier mit 3000 Wohnungen im strittigen Baugebiet. Investor Krieger verspricht 1000 Wohnungen. OR-FD Mehr

 

 Medien-Echo: TAZ

20. Februar 2018

Streit um das Pankower Tor

Kaufst du noch oder wohnst du schon

Der jahrelange Streit über das Großbauprojekt des Möbelkönigs Kurt Krieger eskaliert. Die Grünen fordern inzwischen sogar eine Enteignung.

Einen „Plan B“ nennt Andreas Otto (Grüne) seinen Vorschlag. Es ist ein Plan, der eines der wichtigsten städtebaulichen Vorhaben Berlins zurück auf Start setzen würde. Otto, der ein Direktmandat in Pankow für das Abgeordnetenhaus errungen hat, will dem Investor des 40 Hektar großen ehemaligen Güterbahnhofs zwischen den Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf, dem Möbelkönig Kurt Krieger, das Projekt „Pankower Tor“ einfach wegschnappen. „Ich bin deshalb für einen Plan B, weil ich kein Vertrauen mehr in den Plan A habe“, sagt Otto der taz. GF-TP   Mehr »

Brachfläche in Pankow Die Grünen wollen Möbelunternehmer Krieger enteignen

In ungewöhnlich scharfem Ton fordern die Grünen in Pankow eine komplette Neuorientierung bei der Planung für das brachliegende Gelände des früheren Güter- und Rangierbahnhofs Pankow. Die etwa 40 Hektar große Brachfläche mit dem Namen Pankower Tor gehört zu den größten potenziellen Bauflächen der Stadt. Ein modernes Stadtquartier könnte dort entstehen – mit mehr als tausend Neubauwohnungen, die Berlin so dringend braucht. OR-FD Mehr

Beschluss Mitgliederversammlung Grüne Pankow


 Pressemitteilung 

15. Februar 2018

Rangierbahnhof

Bündnisgrüne Pankow wollen mehr Wohnungen und keine Shopping-Mall

Weil die Verhandlungen zwischen Bezirk, Senat und Eigentümer auch nach fast zehn Jahren kein Ende gefunden haben, hat der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Pankow am vergangenen Dienstag, dem 13. Februar, in seiner Mitgliederversammlung seine Prioritäten für das Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes Pankow bekräftigt.

Wir wollen deutlich mehr Wohnraum als die bisher geplanten 1000 bis 1500 Wohnungen auf dem Gelände und vor allem ein lebendiges, offenes Quartier statt einer geschlossenen Shopping-Mall. Einzelhandel und Gewerbebetriebe sollen stattdessen in die Wohnbebauung integriert werden. Mit der Schaffung von Frei- und Grünflächen, sozialer Infrastruktur wie Schulen, Kitas und eines Bildungsrathauses soll sich die Fläche zu einem sozialen, ökologischen und lebendigen Quartier entwickeln. Um diesen Zielen näher zu kommen, muss der Flächennutzungsplan geändert und endlich ein Bebauungsplan für die Fläche aufgestellt werden.

Zum Beschluss erklärt Dr. Cordelia Koch, Fraktionsvorsitzende:   Mehr »

 

 Medien-Echo: Prenzlberger Stimme 

13. Februar 2018

Quartier Rangierbahnhof endlich entwickeln

Pankow braucht Wohnungen

Ein Gastartikel von ANDREAS OTTO

Seit vielen Jahren fragen sich die Menschen in Pankow City, wieso auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Pankow nichts passiert. Die Fläche könnte ein lebendiges Quartier werden, mit Wohnungen, Arbeitsplätzen, Bildungsorten, Einkaufsmöglichkeiten, Sportflächen, Kultureinrichtungen, Grünflächen – einfach gut gemischt. GF-TP   Mehr »


 Medien-Echo: florakiez.de 

16. Februar 2017

Alles auf Anfang am Pankower Tor?

Um die künftige Bebauung zwischen dem S-Bahnhof Pankow und dem Autobahnzubringer deutet sich neuer Streit an. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Stefan Gelbhaar, stellt die aktuelle Planung für das Pankower Tor in Frage.

Das Projekt müsse ganz neu gedacht werden. In Berlin gebe es keinen Mangel an Möbelmärkten, sondern an Wohnungen und Grünflächen, sagte der Politiker am Montag während einer Veranstaltung seiner Partei im Zimmer 16. Für die bisherigen Pläne von Kurt Krieger für das geplante Einkaufszentrum und die Möbelhäuser sei bis heute kein schlüssiges Verkehrskonzept vorgelegt worden. (...)

Im Zimmer 16 ging es neben dem Pankower Tor auch um den Verkehr in Pankow. Der neue Stadtrat Vollrad Kuhn skizzierte seine Vorstellungen für die kommenden Jahre. So sollen die Kieze vom Durchgangsverkehr entlastet, die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern stärker berücksichtigt und der Öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. GF-TP

Zum kompletten Artikel auf florakiez.de

 

 Medien-Echo 

29. August 2016

Riesenbaustelle in Pankow

Warten auf das Pankower Tor

Möbel-Unternehmer Kurt Krieger will Pankows größte Brache bebauen, doch ein Ende der jahrelangen Verhandlungen ist nicht in Sicht. (...)

"Wir verhandeln schwerst mit dem Senat und dem Investor über den städtebaulichen Rahmenvertrag – fast im Wochentakt", sagt Jens-Holger Kirchner (B90/Grüne), der stellvertretende Bürgermeister und Baustadtrat von Pankow. Er ist federführend mit der Planung des Projekts betraut und begründet die langen Verhandlungen mit der erforderlichen Planungssicherheit. "Es geht um die Wahrung unserer Interessen und um Weichenstellungen für die Zukunft von Pankow", sagt Kirchner.

Bis zum ersten Spatenstich dürfte es noch eine Weile dauern. Die Bauleitplanung beginnt erst, wenn das Abgeordnetenhaus den Rahmenvertrag abgesegnet hat. Bis der Bebauungsplan beschlossen ist, dürften zwei Jahre vergehen. Mit einem ersten Spatenstich könnte dann 2020 gerechnet werden. GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Berliner Morgenpost


 Medien-Echo 

13. Mai 2016

Bewegung am Pankower Tor

Jahrelang wurde heftig über die Pläne von Kurt Krieger gestritten, in Pankow eine Shopping-Mall mit Möbelcentern zu bauen. Doch nun ist ein Kompromiss in Sicht. Laut Bezirksamt wird derzeit ein städtebaulicher Rahmenvertrag für ein ganzes Stadtquartier mit Einkaufscenter, 1000 Wohnungen und Schulen vorbereitet. (...)

Wer die Prenzlauer Promenade Richtung Innenstadt fährt, kann die kreisrunde Ruine nicht übersehen. Der stillgelegte Rundlokschuppen zwischen dem S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf und dem Autobahnzubringer ist eigentlich ein architektonischer Hingucker. (... ) Doch der Anblick ist traurig bis erschreckend. (...) Wenn es nach Pankows Baustadtrat Jens-Holger Kirchner geht, könnte in das Industriedenkmal von 1893 künftig eine Schule einziehen. Auch eine Mehrzweckhalle mit einer gemischten Nutzung aus Sport und Kultur wäre denkbar. "Doch das wird nicht preiswert", weiß der Grünen-Politiker.

Der verfallende Rundlockschuppen bildet nur die Spitze einer 2,5 Kilometer langen Brachfläche, die sich bis zum S- und U-Bahnhof Pankow zieht. Seit 2009 will der Möbel-Mogul Kurt Krieger das 34 Fußballfelder große Gelände mit einem 30 000 Quadratmeter großen Einkaufscenter bebauen. Und seit Jahren wird darüber gestritten, denn der Bezirk befürchtet nicht nur, dass der Einzelhandel am Rathaus Pankow geschwächt werden könnte, sondern, dass ein Baracken-ähnlicher Klotz aus Möbel- und Gartenmärkten einen toten Stadtteil erzeugen würde. "Die Hässlichkeit von Shopping-Malls im 0815-Stil ist ja legendär", sagt Kirchner, der auf Qualität statt Schnellschüsse pocht. "Wir brauchen hier nicht den zigsten Kik-Markt, dafür gibt es auch gar keine Kunden." (...)

Stadtrat Kirchner glaubt aber, dass frühestens 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Flächennutzungs- sowie Bebauungsplan bräuchten seine Zeit. Dass es dauert, sei durchaus von Vorteil. "Ein Projekt solcher Größenordnung muss reifen." GF-TP

Zum kompletten Artikel in der Märkischen Oderzeitung

 Medien-Echo 

14. März 2016

Zwei Nuancen und ein Signal

Bauen: Am Pankower Tor geht es künftig schrittweise vorwärts

Manchmal offenbaren Kleinigkeiten die wirklich großen Veränderungen. So ist es auch beim Ergebnis der Steuerrunde zur Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs am Pankower Tor. Möbelhändler Kurt Krieger hatte vor fünfeinhalb Jahren das rund vierzig Hektar große Areal gekauft, um es „im Ganzen“ zu entwickeln, um dort Möbel- und Fachmärkte, Wohnungen und ein großes Einkaufszentrum zu bauen. Nun aber gibt es zwei neue Nuancen. Erstens wurde die Fläche in fünf Teilbereiche untergliedert, deren Planung und Bebauung schrittweise erfolgen soll. Zweitens erscheint der Begriff „Einkaufszentrum“ nicht mehr im jüngsten Konsenspapier. (...)

Dort ist nun lediglich von einer „Einzelhandelskonzentration“ die Rede, die das Pankower Zentrum quantitativ und qualitativ aufwerten soll. Wie das genau aussehen soll, dazu sind laut Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (B90/Grüne) „weitere Überlegungen und Analysen“ nötig. Die Fokussierung auf eine weitere 0815-Mall in Berlin scheint für Kirchner damit vom Tisch. Stattdessen starte nun ein Ideenwettbewerb, wie dort neben Einzelhandel- und Dienstleistungsangeboten anderweitig städtisches Leben einziehen könnte. Kirchner kann sich beispielweise ein „technisches Rathaus“ vorstellen, um Verwaltungsbereiche des Bezirks zu verlegen, die heute in maroden Räumen arbeiten. Auch öffentliche Einrichtungen wie Bibliothek, Schwimmbad oder Kino seien denkbar. GF-TP

Zum kompletten Artikel im Berliner Abendblatt

 Medien-Echo 

13. Februar 2016

Berliner Senat gibt Widerstand gegen Krieger-Pläne auf

Pankower Tor soll sich als Stadtteil öffnen

Der Bezirk möchte keinen Shopping-Mall-Klotz am Pankower Bahnhof. Für die geplanten Möbelmärkte soll es einen Einzelbebauungsplan geben, damit schneller gebaut werden kann. (...)

„Jetzt sind wir bei der Formatfrage“, sagte Pankows Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) dem Tagesspiegel vor dem Treffen. „Dass es eine zweistöckige Mall wird – barackenmäßig – das hat Pankow nicht verdient“, sagt Kirchner. Die Formatdiskussion müsse mit Krieger geführt werden und werde auch geführt, zum Teil lautstark. Dem Bezirk geht es um hochwertigen Einzelhandel, um die Qualität der Angebote. „Den siebzigsten Kik-Markt will ich da nicht“, sagt Stadtentwickler Kirchner. Er vermute, dass dem Kaufhaus-Großunternehmer Krieger ein Shopping-Center der siebziger Jahre vorschwebe. „Dazu wird es aber nicht kommen“, umschreibt Kirchner die Position des Bezirkes. Es könne nicht um eine Mall gehen, die letztlich ein „toter, geschlossener Raum“ sei. Es müsse ein Quartier geschaffen werden, in dem die Angebots- und Aufenthaltsqualität besser sei als in einer Mall. GF-TP

Zum kompletten Artikel im Tagesspiegel

 Pressespiegel 

30. Juni 2015

Berliner Stadtentwicklung

Kurt Krieger möbliert um

Cay Dobberke (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Der Möbelhauschef verkauft fast alle Grundstücke, auf denen er bauen wollte, darunter den Güterbahnhof Grunewald. Jetzt konzentriert er sich auf sein Lieblingsprojekt: das Pankower Tor.

(...)

Doch das dortige Bezirksamt stellte sich gegen das Einkaufszentrum. Erst vor wenigen Tagen wurde ein möglicher Kompromiss bekannt: Das Center könnte direkt am S- und U-Bahnhof Pankow statt mitten auf der Brache entstehen. Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) kündigte an, das Bezirksamt Pankow wolle eine Verträglichkeitsstudie in Auftrag geben. GF-TP

 Fraktions-Newsletter 

10. Juni 2015

Diskussion um Pankower Zentren- und Einzelhandelskonzept in Regionalforen und zum Güterbahnhof Pankow

Jens-Holger Kirchner (bündnisgrüner Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung)

Die gegenwärtige Erstellung eines neuen Zentren- und Einzelhandelskonzepts findet bereits in diesem frühen Stadium in mehreren Ortsteilforen ihre fachlich-sachliche Rückkopplung mit Akteuren vor Ort. Sie sollen in die Erarbeitung der für den Bezirk so wichtigen Planung frühzeitig mit einbezogen werden und um die lokalen Kompetenzen bei der Entscheidungsfindung für die Weichenstellung in Sachen Einzelhandel zu nutzen. Dabei geht es besonders um die Abwägung und Benennung der Konsequenzen, die sich aus den Potentialen entwickeln, die Pankow als stark wachsender Bezirk zweifelsohne hat. Die Prognose der Kaufkraftentwicklung und die Prognose der Flächenbedarfe für den Einzelhandel und die Entwicklungstendenzen des Einzelhandels in den einzelnen Sortimentsbereichen fließen ebenfalls in die Abwägung und Entscheidungsfindung ein. Am schwierigsten wird sein, die Auswirkungen des stark wachsenden Online-Handels auch für den sognannten stationären Einzelhandel in Pankow – also die Geschäfte vor Ort – abzuschätzen. GF-TP   Mehr »

 Pressespiegel 

3. Juni 2015

Eigentümer Kurt Krieger will endlich Klarheit

Bernd Wähner (Artikel erschienen in der Berliner Woche)

Bis Weihnachten muss eine politische Entscheidung zu einem der größten Pankower Bauvorhaben gefallen sein. Sonst legt Kurt Krieger das Projekt "Pankower Tor" für Jahre auf Eis.

(...)

Während der Bau eines neuen Möbelmarktes unstrittig ist, scheiden sich am Einkaufszentrum die Geister In der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist man nämlich der Auffassung, dass solch ein riesiges Einkaufszentrum dem Stadtentwicklungsplan Zentren des Landes Berlin widerspricht.

Senator Geisel teilte Krieger bereits mit, dass man um eine politische Entscheidung nicht herum komme. Er hat sich mit Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) und Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Grüne) verabredet. GF-TP

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8. April 2016 Tagesspiegel
Der Bau von Wohnungen scheitert an einer Shoppingmall
Beteiligungsverfahren gefundene Mischung aus Wohnen, Einzelhandel und Schulen wird von allen Fraktionen unterstützt. Statt einer Straße quer über das Gelände wünscht sich der Bezirk eine Tramlinie. Das geplante Einkaufszentrum mit 30.000 Quadratmetern wird vor allem von den Grünen kritisch gesehen. Das bestehende Zentren-Konzept des Senats, das kein neues Einkaufszentrum in Pankow vorsieht, solle bis zum Sommer „evaluiert“ werden, sagt der grüne Baustadtrat Jens-Holger Kircher (Bündnis 90/Die Grünen).OR-FD Mehr

 Pressespiegel 

27. März 2015

Blockade im Bezirk

Vorerst keine Bagger in Pankow

Uwe Rada (Artikel erschienen in der taz)

Am Pankower Güterbahnhof liegen Bezirk, Senat und Investor weiter auseinander. Streitpunkte sind eine Shopping-Mall und das Verkehrskonzept.

Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass Kurt Krieger das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf gekauft hat. Krieger, 67 Jahre alt, Inhaber von Möbel-Höffner und gebürtiger Pankower, möchte dort einen Möbelmarkt und ein Einkaufszentrum errichten, aber auch zwei Schulen, 750 Wohnungen sowie einen Stadtplatz am Bahnhof Pankow. Bislang aber ist noch kein Bagger gerollt, und es wird auch auf absehbare Zeit keiner rollen. „Das Projekt steht auf der Kippe“, sagt der grüne Baustadtrat Jens-Holger Kirchner. GF-TP

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 Pressespiegel 

23. März 2015

Bürgerentscheid zum Rangierbahnhof

Bürger sollen über Einkaufszentrum in Pankow abstimmen

Stefan Strauß (Artikel erschienen in der Berliner Zeitung)

Seit fünf Jahren wird darüber gestritten, was aus dem alten Rangierbahnhof Pankow wird. Der Besitzer der Brache will ein großes Einkaufszentrum bauen, doch Senat und Bezirk lehnen das ab. Nun will die Berliner SPD die Anwohner entscheiden lassen.

(...)

Seinen Vorschlag hat Schneider, auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion, bisher weder mit seinen Genossen noch mit den Pankower Bezirksverordneten besprochen. Das soll nun passieren.

Pankows Stadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Grüne), hält von Schneiders Idee nichts, weil das Einkaufscenter „ein falsches Format am falschen Ort“ sei. Zwar brauche Pankow mehr Einkaufsmöglichkeiten, aber nicht in einem „Baustil der 70er Jahre mit Autobahnanschluss“, sagt Kirchner. Städtische Strukturen würden gebraucht, etwa in der Kombination von Einkaufsläden im Erdgeschoss, Arztpraxen, Büros und Wohnungen darüber. Und statt einer neuen Straße, die durch das neue Viertel führen soll, müsse eine neue Straßenbahntrasse gebaut werden.

Der bau- und wohnungspolitische Sprecher der Grünen, Andreas Otto, sagte: „Weder ein Möbelmarkt noch das Shopping-Center sind für Berlin und den Bezirk besonders dringende Projekte.“ Priorität hätten „Wohnungsbau, Infrastruktur, Kleingewerbe und Grün“. Otto sagt, sollte der Investor sich gegen dieses Konzept stellen, müsse Berlin ihm das Gelände abkaufen und als städtisches Entwicklungsgebiet nach eigenen Plänen bebauen. GF-TP

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 Pressespiegel 

15. September 2014

Neues Stadtquartier in Berlin-Pankow

Draußen vor dem „Pankower Tor“

Paul F. Duwe (Artikel erschienen im Tagesspiegel)

Ab 2016 sollte die Brache zwischen den Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf bebaut werden. Doch es wird später – viel später.

Gut Ding braucht Weil. So könnte man es mit einem landläufig bekannten Sprichwort sagen. Seit vier Jahren wird ein neues Pankower Stadtquartier auf den Flächen des ehemaligen Rangierbahnhofs an der Bahntrasse zwischen Prenzlauer Promenade und Berliner Straße geplant. Nachdem zunächst von einem Baustart im Jahr 2016 die Rede war, ist nun mit weiteren Verzögerungen zu rechnen. „Frühestens 2017/2018“ könne mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagt jetzt der für das Projekt zuständige Stadtrat Jens-Holger Kirchner. Seine Devise: „Qualität braucht Zeit.“ GF-TP

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24. Juli 2014

Pläne geändert

Baustart am alten Güterbahnhof Pankow nicht vor 2017

Artikel erschienen auf RBB-Online

Geräumt ist der alte Güterbahnhof in Pankow schon lange. Lange bewegte sich jedoch nichts, obwohl es schon Pläne für die Bebauung gibt. Pankows Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner sagte dem rbb nun: Nur noch ein Möbelhaus - statt zwischenzeitlich angekündigt zwei - soll neben neuen Wohnungen kommen. Vor 2017 passiert aber wohl auch weiter nichts. GF-TP

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13. Januar 2014

Projekt "Pankower-Tor" - Investor Krieger darf in Pankow Einkaufszentrum bauen

Grüne befürchten Verdrängung durch Einkaufszentrum

Artikel erschienen auf RBB Online

Der Chef der Möbelhauskette Höffner, Kurt Krieger, will aus dem ehemaligen Güterbahnhof in Pankow ein neues Stadtviertel machen - aber nur, wenn er neben Wohnungen auch ein großes Einkaufszentrum bauen darf. Senat und Bezirk waren lange dagegen, doch nun scheint es eine Einigung zu gegeben.

Der Berliner Senat hat mit dem Bezirk Pankow und dem Möbelunternehmer Kurt Krieger offenbar eine Einigung für die Entwicklung und Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs Pankow gefunden. Zu diesem Ergebnis ist nach Informationen des rbb das nun abgeschlossene Prüfungsverfahren mit Bezirk, Senatsverwaltung und Unternehmer gekommen.

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13. Januar 2014

Zum Deal am Rangierbahnhof

Juliane Wiedemeier (Artikel erschienen in den Prenzlauer Nachrichten)

Kurt Krieger will am Rangierbahnhof Pankow auf eigene Kosten sozialen Wohnungsbau betreiben. Entgegen den Vorgaben soll er dafür ein großes Shoppingcenter bauen dürfen. Kauft er so Baurecht? GF-TP

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13. Januar 2014

Ein Plan für den Rangierbahnhof

Juliane Wiedemeier (Artikel erschienen in den Prenzlauer Nachrichten)

Seit Freitag steht fest, was auf der 40 Hektar großen Brache am Rangierbahnhof Pankow entstehen könnte. Ungefähr zumindest. Wenn es nicht anders kommt.

(...)

Auf dem Areal an der Berliner Straße wäre Platz für eine Grundschule. Jens-Holger Kirchner (Grüne), Pankows Stadtrat für Stadtentwicklung, weist aber darauf hin, dass erst noch geprüft werden müsse, ob es an diesem direkt an der S-Bahn gelegenen Grundstück nicht zu laut für eine Schule sei. Auch das zweite Schulgelände nennt er ein „vergiftetes Geschenk“ – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Der Boden gilt als belastet, zudem stehen dort denkmalgeschützte Lokschuppen, um deren aufwendige Sanierung sich dann der Bezirk kümmern müsste. GF-TP

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20. Dezember 2013

Rangierbahnhof Pankow: Kurt Krieger steckt Senat in die Tasche

ODK (Artikel erschienen in der Prenzlberger Stimme)

Das ging aber schnell!

Nur rund zwei Wochen, nach dem das Scheitern des eineinhalb Jahre andauernden Werkstattverfahrens zur Gestaltung des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow bekannt geworden war, landete Grundstückseigentümer Kurt Krieger einen grandiosen Coup: Für die Zusage des Möbelhaustycoons, auf dem Gelände 750 Wohnungen zu bauen, lässt das Land Berlin seine Bedenken gegen die Errichtung eines Einkaufzentrums mit 30.000 Quadratmetern fallen.

Bisher wurde eine solche Shoppingmall von Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt konsequent abgelehnt. Begründung: Das Mega-Einkaufsparadies – vergleichbar mit dem ALEXA am Alexanderplatz – würde den umliegenden Handel zu viel Kaufkraft entziehen und damit zu einer Verödung des Alt-Pankower Zentrums führen.

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6. Dezember 2013

Rangierbahnhof Pankow: “Werkstattverfahren” gescheitert

ODK (Artikel erschienen in der Prenzlberger Stimme)

Das “Werkstattverfahren”, bei dem sich Senat, Bezirk und der Eigentümer des ehemaligen Pankower Rangierbahnhofs auf ein Bebauungskonzept einigen wollten, ist nach eineinhalb Jahren gescheitert. Damit ist die Entwicklung des rund 40 Hektar großen Areals zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf erst einmal auf unbestimmte Zeit gestoppt.

Das Gelände wurde im Jahr 2009 von Möbelhaus-Tycoon Kurt Krieger (Möbel-Krieger, Möbel Höffner, Sconto) erworben, der dort einen Möbelgroßmarkt, einen Möbeldiscounter sowie eine Shoppingmall, die mit bis zu 40.000 Quadratmeter Verkaufsfläche etwa die Größe des ALEXA am Alexanderplatz haben sollte, errichten will. Außerdem sahen Kriegers Planungen einen kleinen Park vor. Auch der denkmalgeschützte Rundlokschuppen soll saniert und danach kulturellen Zwecken zur Verfügung stehen.


Konflikt zwischen Bezirk und Senat

Im Mai 2011 stimmte die Bezirksverordnetenversammlung – mit Ausnahme der Bündnisgrünen – den Vorstellungen Kriegers vom Grunde her zu (siehe Download unten). GF-TP

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28.05.2013

Krieger gibt seine Pläne für ein Mobelhaus an der Avus auf

Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost gibt Kurt Krieger seine Pläne für ein Möbelhaus an der Avus vorläufig auf und will sich statt dessen ganz auf den Standort am Rangierbahnhof Pankow konzentrieren. Die negativen Auswirkungen des von Krieger in Pankow gewünschten Einkaufszentrums und die zusätzlich erwarteten 36.000 Fahrzeuge pro Tag dürften weiterhin für Diskussionen sorgen, zumal aus mietenpolitischer Sicht dort eher der Bau von preiswertem Wohnraum wünschenswert wäre. Die nächste Werkstattrunde ist für den 13. Juni geplant. OR-MK

11. Dezember 2012

Werkstattverfahren zum „Pankower Tor“ nimmt sich die notwendige Zeit

Jens-Holger Kirchner (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung)

Es war schon frühzeitig klar: Die beiden bisherigen Einzelhandelsgutachten über die Auswirkungen der Pläne von Herrn Krieger auf die Pankower Umgebung sind methodisch angreifbar und damit keine rechtssichere Grundlage für weitere Entscheidungen. Deshalb hatten die Werkstatteilnehmer schon im September/Oktober beschlossen, dass ein weiteres – diesmal fundiertes und damit rechtssicheres Gutachten – in Auftrag gegeben werden muss.

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1. November 2012

Kriegers Übernahmeangebot annehmen und Rangierbahnhof Pankow kommunal entwickeln

Andreas Otto (Sprecher für Bauen und Wohnen der bündnisgrünen AGH-Fraktion) sagt zur Entwicklung von 30 Hektar Bahnfläche in Pankow:

Der Senat muss die Chance nutzen, einen neuen Ortsteil auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Pankow als Angebot an die Stadt und den Bezirk zu entwickeln. Die Stadt braucht Wohnungen. Pankow braucht Flächen für Infrastruktur wie Schule, Kindergarten, Grün oder Sport.

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Einladung zur Bürgerinformation am 31.10.2012

Jens-Holger Kirchner, Baustadtrat Bezirksamt Pankow von Berlin (Grüne), Michael Künzel, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und Kurt Krieger, Krieger Grundstücks GmbH laden zum am 31.10.2012 zum Werkstattbericht »Pankower Tor« (red. Anm. Bebauungsvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs). Ort der Veranstaltung

In dem Infoflyer heißt es:
"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow besteht die Chance, ein vitales und lebendiges Quartier zu entwickeln! Um die verschiedenen Zielvorstellungen des Bezirksamtes Pankow von Berlin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der Eigentümerin, der Krieger Grundstücks GmbH in Einklang zu bringen, wurde ein gemeinsames Werkstattverfahren begonnen, in dem sich die Hauptakteure auf ein Entwicklungskonzept als Grundlage zur Schaffung von Baurecht verständigen wollen". OR-FD Mehr

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 18.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr, Platanus Schule, Berliner Straße 12. 13187 Berlin, Turnhalle / Aula 3. OG, Zugang über Toreinfahrt / Hof Aufgang B Ort der Veranstaltung

Grüne: Werkstattverfahren Pankower Tor

Erste Akteursrunde zum Rangierbahnhof Pankow

Einladung zur Akteursrunde Am Freitag, dem 7.9.2012 findet im ehemaligen Jüdischen Waisenhaus, Berliner Str. 120 von 15 bis 18 Uhr die erste von drei Akteursrunden zur Zukunft des Rangierbahnhofs Pankow statt. Thema ist die Auswirkung des von Kurt Krieger geplanten Einkaufszentrums auf den Pankower Einzelhandel. PDF-Einladung

Nach zwei weiteren Akteursrunden soll bereits Ende Dezember diesen Jahres (!!) ein Entwurf für einen städtebaulichen Rahmenplan vorliegen, der dann Grundlage für die verbindliche Bauleitplanung und die städtebaulichen Wettbewerbe sein wird.

Bei dem vorgelegten Tempo ist es allerdings fraglich, ob BVV und Öffentlichkeit diesem Beteiligungsprozess überhaupt angemessen folgen können. -  ORP-MK

Externe Links zum Thema Rangier- und Güterbahnhof Pankow:

Diskussionsforum klima-pankow.de

Facebook-Seite zum Rangierbahnhof Pankow

28. August 2012

Werkstattverfahren zur Entwicklung des Güterbahnhofs Pankow begonnen

Jens-Holger Kirchner (bündnisgrüner Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung)

"Zurück auf Anfang" war am 6. August in der gemeinsamen Auftaktveranstaltung zum nunmehr neu beginnenden Werkstattverfahren für die Entwicklung des Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs Pankow oft zu hören. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit verschiedenen Abteilungen, das Bezirksamt Pankow mit verschiedenen Ämtern, Herr Krieger selbst mit verschiedenen Firmenvertreter_innen und eingeladene Expertenbüros zu den Themenkomplexen Einzelhandel, Städtebau und Verkehr besprachen die Ziele für die Entwicklung des Geländes und die Struktur, den Zeitplan und das weitere Vorgehen des Verfahrens selbst.

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Senat lehnt Kriegers Baupläne ab

BerlinerZeitungLogo

"Ein Möbelhaus darf der Unternehmer in Pankow errichten, aber kein Einkaufszentrum", titelt die Berliner Zeitung. Dabei bezieht sich die Zeitung auf eine kleine Anfrage der grünen Fraktion im Abgeordnetenhaus. OR-DP-FD
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Kleine Anfrage des Abgeordneten Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen)
Wie viel Einzelhandel braucht Pankow auf dem Güterbahnhof?

Eine Gruppe Pankower Grüner stahlen bei der Eröffnung der Info-Box am S-Bahnhof Pankow den Veranstaltern die Show. Am vergangenen Freitag, dem 27. Mai, lud Herr Krieger, Deutschlands zweitgrößter Möbelhändler, gewohnt öffentlichkeitswirksam zur Eröffnung seiner Info-Box am S-Bahnhof Pankow ein. Dort soll mit einer Dauerausstellung für die Krieger-Pläne zur Bebauung der 250.000 qm großen Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow geworben werden. Neben zwei Möbelhäusern und einem Park möchte Herr Krieger dort ein Shoppingcenter mit 30.000 qm Verkaufsfläche errichten.

Mit einer unbegrenzten Menge von Freigetränken und kostenlosen Bratwürstchen wurden Fahrgäste und Passanten zur Eröffnungsveranstaltung gelotst. Während der feierlichen Eröffnungsrede bildete dann plötzlich eine Menschenkette mit Buchstabenplakaten den Satz: "Alexa II macht Pankows Zentrum platt" und zog damit die Aufmerksamkeit des gesamten Publikums auf sich.

Grüner Flash Mob bei der Einweihung der Info-Box

OR-MK

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Am Dienstag, den 10.05.11 um 20:00 Uhr ging es auf einer öffentlichen Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Pankow in der Kollwitzstraße 37 um das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Pankow. Zu Gast war Kurt Krieger (Investor & Besitzer Möbel Höffner), der seine Pläne zum größten Entwicklungsgebiet in Pankow vorstellte. Nach dem Vortrag von Herrn Krieger machten u.a. Franziska Eichstätt-Bohlig (Sprecherin für Stadtentwicklung der bündnisgrünen Abgeordnetenhausfraktion) und Cornelius Bechtler (Ausschussvorsitzender für Finanzen, Immobilienmanagement und Personal - BVV Pankow) deutlich, dass es keine Zustimmung für die momentanen Bebauungspläne des Investors geben wird. zum Kommentar OR-FD

Standpunkt: Bündnis 90/Die Grünen Pankow lehnen übereilte Vorfestlegungen für die Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofs ab

Berliner Morgenpost Berliner Senat lehnt neues Einkaufszentrum ab
Berliner Zeitung Kurt Krieger möbelt Pankow auf   Mehr »

11. Mai 2011

Rangierbahnhof Pankow: Vom Ende denken – Interessen Pankow wahren

Rangierbahnhof für eine nachhaltige Stadtentwicklung Alt-Pankow nutzen

Cornelius Bechtler (Bezirksverordneter), Daniela Billig (Kreisvorsitzende) und Heiko Thomas (Geschäftsführer der bündnisgrünen AGH-Fraktion)

Seit dem der Möbelhausbesitzer und Projektentwickler Krieger das alte Rangierbahnhofsgelände gekauft hat, ist die Diskussion um die Entwicklung des seit Jahren brachliegenden Geländes unter Interessierten voll entbrannt. Wir haben uns mehrfach aktiv an dieser wichtigen Debatte beteiligt. Bündnis 90/Die Grünen in Pankow haben und werden sich weiterhin für eine stadtentwicklungspolitisch, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung einsetzen. Deshalb begrüßen wir auch grundsätzlich das Engagement von Herren Krieger in Pankow.

BVV-Antrag der bündnisgrünen Fraktion

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10. Mai 2011

Rangierbahnhof Pankow: Zu wertvoll für billige Schnellschüsse

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat für die morgige BVV-Tagung eine Aktuelle Stunde zum Thema Rangierbahnhof Pankow beantragt. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende, Stefanie Remlinger:

Wir wollen die öffentliche Aufmerksamkeit darauf lenken, dass eine Allianz aus CDU, FDP, SPD und Linke im Begriff steht, eine Entscheidung zu treffen, die schweren Schaden für Pankow bedeutet. In unnötiger Eile und ohne fundierte Abwägung von Argumenten wird jeder echte Gestaltungswille für eine Fläche aufgegeben, die nach Größe und Lage dazu geeignet ist, Leben, Arbeit und Mobilität in ganz Pankow zu verändern. Statt zu beweisen, wie zukunftsfeste Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert aussehen kann, wird das wertvollste Tafelsilber Pankows achtlos weggegeben.

Die gleichzeitig geführte Rede von der Bürgerbeteiligung entpuppt sich als bloßes Lippenbekenntnis, wenn zwischen Bezirkspolitikern und Investor vorab „Zusagen“ verabredet werden, die schon auf den Quadratmeter genau fest legen, was gebaut werden soll.

8. April 2011

Bündnis 90/Die Grünen Pankow lehnen übereilte Vorfestlegungen für die Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofs ab

Peter Brenn und Cornelius Bechtler (Fraktionsvorsitzender und baupolitischer Sprecher / verkehrspolitischer Sprecher der bündnisgrünen BVV-Fraktion)

Wir sehen die überstürzte einhellige Unterstützung der Krieger-Pläne durch eine große Koalition von SPD-Linke-CDU-FDP als nicht nachvollziehbaren Sinneswandel an – die ganz nebenbei BVV-Beschlüsse aus jüngster Zeit missachtet (Drs. VI-0152). 24 Stunden vor der gestrigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses hatten SPD und Linke einen entsprechenden Antrag eingereicht.

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15. März 2011

Keine inoffiziellen Gespräche zur Entwicklung des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow

Daniela Billig (Kreisvorsitzende) und Peter Brenn (Vorsitzender der Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow) erklären:


Öffentlichkeit und Transparenz sind für Bündnis 90/Die Grünen die Grundlagen der Stadtentwicklungpolitik. Wir als Fraktion und der Kreisverband Pankow von Bündnis 90/Die Grünen legen größten Wert auf ein transparentes Diskussions- und Entscheidungsverfahren bei allen größeren Bauvorhaben im Bezirk. Deshalb sind wir der Überzeugung, dass der öffentlich tagende Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der richtige Ort für die Behandlung des Vorhabens auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow ist.

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3. März 2011

Kommunale Ziele für den Güterbahnhof haben für uns Vorrang!

Der ehemalige Güterbahnhof liegt zwischen Berliner Straße und dem Ortsteil Heinersdorf, östlich des historisch gewachsenen Stadtzentrums von Pankow. Als letzte, große, zentral gelegene Freifläche hat sie für den Bezirk Pankow eine strategische Bedeutung. Bündnis 90/Die Grünen setzen sich deshalb dafür ein, dass diese Fläche für wichtige Zukunftsaufgaben genutzt wird:

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Kriegers Plan für den ehemaligen Güterbahnhof Pankow


Planungsentwurf Februar 2010 (PDF)

Nachdem der Möbelhausbesitzer Kurt Krieger im Dezember 2009 die 250.000 m² große Fläche des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs Pankow gekauft hatte, stellte er am 25.2.2010 im Stadtentwicklungsausschuss der BVV Pankow erstmalig seine Pläne für die Entwicklung dieses Areals vor. Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle.  OR-MK

Streit um Güterbahnhof - Berliner Abendschau vom 26.2.2010
Krüger möbelt Pankow auf - Berliner Zeitung vom 27.2.2010
Pressemitteilung von Peter Brenn, BVV-Fraktion Pankow

Gutachten "Entwicklungsperspektive des Hauptzentrums Pankow vor dem Hintergrund möglicher Einzelhandelsentwicklungen auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Pankow" im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dezember 2010

"Verträglichkeitsanalyse für ein potenzielles Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Rangierbahnhof in Berlin-Pankow" im Auftrag der Krieger Grundstück GmbH, Oktober/November 2010

URL:http://gruene-pankow.de/lokales/rangierbahnhof-pankow/