Medien-Echo: Berliner Zeitung 

3. Januar 2017

Verkehr in Berlin

Licht am Ende des Gleimtunnels

So schnell und pragmatisch können Hürden aus dem Weg geräumt werden: Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) hat am Dienstagmorgen alle beteiligten Behörden einschließlich der Verkehrslenkung Berlin und der Polizei zum Ortstermin am Gleimtunnel gebeten. „Wir brauchen hier das offene Wort, bevor wir Briefe und Mails hin- und herschicken. Sonst kommen wir nicht weiter“, sagte er. Nach nicht einmal 40 Minuten stand dann das Ergebnis fest. Der seit dem Unwetter am 27. Juli 2016 gesperrte Gleimtunnel wird Ende kommender Woche wieder für den Verkehr freigegeben. (...)

„Ich freue mich, dass nach den langen Monaten der Schließung der Gleimtunnel bald wieder eröffnet werden kann“, sagte Kirchner. Durch die Neugestaltung werde die Attraktivität des Straßenzuges für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöht. „Sie ermöglicht ein sicheres Nebeneinander von Auto- und Fahrradverkehr.“

Vorrang für Radfahrer
Das könnte am Gleimtunnel nach Einschätzung der Polizei am besten durch eine Fahrradstraße gelöst werden. Die plant Kirchner ohnehin. Aber nicht nur die Gleimstraße, sondern auch die Stargarder Straße soll Fahrradstraße werden. Damit würde parallel zur S-Bahn-Trasse eine durchgehende Radverkehrsverbindung von der Prenzlauer Allee über den Gleimtunnel bis nach Gesundbrunnen entstehen.

Kirchner betonte, dass Autos auf der Fahrradstraße weiter fahren können, Radfahrer hätten dort aber Vorrang und dürften auch nebeneinander fahren. „Für die Einrichtung einer Fahrradstraße brauchen wir aber etwas Zeit. Wir müssen zunächst die Gleimstraße aus dem Netz der Hauptverkehrsstraßen herausnehmen“, so der Staatssekretär.

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