Neugestaltung "Am Friedrichshain" - Fahrradfahrer und Fußgänger profitieren!

Im Süden vom Prenzlauer Berg befindet sich "Am Friedrichshain" - eine Straße mit hohem Verkehrsaufkommen, aber auch mit einer großen Zahl von Radfahrern und Fußgängern. Denn an einer Seite der Straße gelegen gibt es mehrere Eingänge des Volksparks Friedrichshain, was eine große Fluktuation von Familien mit Kindern, Joggern und Senioren verursacht. Diese können die Straße wegen des Verkehrs nur schwerlich überqueren können. Eine Neugestaltung dieser Straße ist deswegen unumgänglich.

Auf einer von der Betroffenenvertretung Bötzowviertel veranstalteten Anwohnerversammlung präsentierten Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnisgrüne)  und Tiefbauamtsleiter Peter Lexen deswegen mehrere Maßnahmen, die eine bessere Sicherheit für alle Fußgänger und Radfahrer erreichen sollen. Dabei, so Kirchner, ging es vor allem um die Änderungen, die finanziell schon abgesichert und durchführbar seien, denn man wolle nichts versprechen, was danach nicht eingehalten werden kann. Den ca. 50 erschienenen Anwohnern wurden auf mehreren anschaulichen Skizzen, sowie Photos unter anderem folgende Maßnahmen angekündigt:

- Schaffung einer Angebotsspur für Radfahrer auf der gesamten Länge der Straße in den Bereichen, in denen es keine Busspur gibt. Diese bedingt ein gehwegseitiges Parken der Autos (70 cm auf dem Gehweg). Ein, wie Kirchner meinte, nicht idealer Weg. Da aber noch genug Platz für Fußgänger bliebe (3 Meter) und es keine andere Lösung gebe, Fahradspuren unterzubringen, sei dies die einzige durchführbare Variante.

-  Wegfall  der zweiten Fahrspur für Autos vor der Hufelandstraße. Dadurch und durch eine zusätzliche  Verbreiterung der Fußgängerfläche Ecke Hufelandstraße/Kniprodestraße sowie einer anvisierten Tempo 30 Zone zumindest in diesem Abschnitt soll die Geschwindigkeit der Autos reduziert werden. Eine längere Mittelinsel in diesem wichtigen Überquerungsbereich für Fußgänger ermöglicht zusätzlich mehr Sicherheit.

-  Schon durch Markierungen zugewiesene größere Flächen für Fußgänger zur Überquerung der Käthe-Niederkirchner Straße sollen, sofern die Finanzierung steht, auch baulich so verändert werden, dass sie nicht mehr zugeparkt werden können.

- Gehwegverbreiterungen an den Parkeingängen Höhe Käthe-Niederkirchner Straße und Bötzowstraße. Hier, zumindest schon angedacht, wird es den Wegfall einer der beiden Spuren für Autofahrer in die Bötzowstraße hinein bzw. heraus und die Schaffung eines Platzes für Fußgänger geben.

Sämtliche Maßnahmen sollen wesentlich mehr Sicherheit und Komfort für Fußgänger und Radfahrer bei der Nutzung dieser Straße gewährleisten.

OR-DS

 

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