Presseecho 

20. Januar 2016

Berlin-Prenzlauer Berg

Anwohner klagt erfolgreich auf Tempo 30 in der Kastanienallee

Drei Jahre lang hat sich ein Anwohner in Prenzlauer Berg dafür eingesetzt. Nun hatte er endlich Erfolg – das zeigt ein Brief der obersten Straßenverkehrsbehörde Berlins. (...)

Der Anwohner brauchte jedoch Geduld und Ausdauer, bis er sich durchsetzen konnte. „Leider musste ich auf den positiven Ausgang des Verfahrens mehr als drei Jahre warten und vor Gericht gehen“, sagte Obermüller. Doch es habe Menschen gegeben, die ihn unterstützt hätten: andere Anlieger, Interessenvertretungen und Pankows Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). GF-TP

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 Pressespiegel 

17. November 2014

Kastanienallee

Straßenbahnen zählen nicht

Thomas Trappe (Artikel erschienen in den Prenzlauer Berg Nachrichten)

In der Kastanienallee ist es offiziell zu laut. Das Land lehnt Tempo 30 trotzdem ab – Trams seien als Lärmquelle irrelevant. Nach einer Pleite vor Gericht bezüglich der Radwege könnte nun deswegen ein weiteres Verfahren folgen.

(...)

Der für Stadtentwicklung zuständige Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) ist zwar, genau wie die Mehrheit der Bezirksverordnetenversammlung, schon lange ein Verfechter von Tempo 30 in der Straße und will das erklärtermaßen auch weiterhin auf den Weg bringen. Das neueste Gerichtsurteil könnte Kirchner also in die Karten spielen, erfreut ist deswegen allerdings nicht. „In der Sache völlig daneben“, lautet Kirchners Kommentar dazu. „Wir haben die Kastanienallee unter anderem umgebaut, damit die Radfahrer nicht mehr zwischen den Schienen fahren, jetzt wird genau diese Situation wieder herbeigeführt.“ Für Kirchner hat das Urteil die Gefährdung von Radfahrern in der Kastanienallee erhöht – auch Tempo 30 könne daran nicht viel ändern. GF-TP

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5. August 2014

Stadtgeschichte

Der Hirsch ist erlegt

Artikel erschienen in der taz

Im Hirschhof hat sich vor der Wende der Untergrund der DDR getroffen hat. Jetzt soll die Hofanlage in Prenzlauer Berg der Allgemeinheit entzogen werden.

(...)

Die einzige verbliebene Chance, ein Enteignungsverfahren, hat der Bezirk nun verworfen. Aufgrund der geringen Aussicht auf Erfolg habe man sich gegen ein solches Verfahren entschlossen, sagt Baustadtrat Jens-Holger Kirchner, auch wenn das eine „bittere Entscheidung“ sei. Vom Tisch sind damit auch die Pläne des Bezirks, das Gelände mit einem Nachbargrundstück in öffentlicher Hand zu verbinden, auf dem unter dem Namen „Neuer Hirschhof“ vor zwei Jahren ein Spielplatz eröffnet wurde. GF-TP

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31. juli 2014

Hirschhof: verschlampt, verklagt, verlegt!

m/s (Artikel erschienen in der Pankower Allgemeinen Zeitung)

Eigentlich ist es eine Nachwende-Behördenposse. Zuerst in Zuständigkeit des Bezirksamt Prenzlauer Berg, danach des Bezirksamt des fusionierten Großbezirks Pankow. Verabsäumt wurde, den Status der historisch bedeutenden Grünanlage “Hirschhof” grundbuchlich für die Öffentlichkeit zu sichern. Fast 20 Jahre bis zum Jahr 2009 hatte man dazu Zeit gehabt.

(...)

Der für Stadtentwicklung zuständige Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) hatte es bereits vor Wochen im Stadtentwicklungsausschuß angedeutet, dass hier eine “bittere Entscheidung” getroffen werden mußte.

Doch als “planende Verwaltung” hat Kirchner längt Ersatz im Blick: es soll ein neuer Hof in unmittelbarer Nachbarschaft entstehen, und auch der alte Stahl-Hirsch soll umziehen.Dazu soll ein angrenzendes Grundstück des Liegenschaftsfonds in Anspruch genommen werden. GF-TP

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31. Januar 2014

Viel gelernt - Barrierefreier Ausbau der Gehwege ist abgeschlossen

Bernd Wähner (Artikel erschienen in der Berliner Woche)

Prenzlauer Berg. Es war eines der umstrittensten Verkehrsprojekte des Bezirks: die denkmalgerechte Rekonstruktion der Gehwege in der Kastanienallee. Mit einer offiziellen Verkehrsfreigabe erklärte Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) die Arbeiten vor wenigen Tagen für beendet.

"Wir haben in der Planungsphase der Kastanienallee viel gelernt, was das Thema Bürgerbeteiligung betrifft", resümiert der Stadtrat. "Auch was die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung angeht, haben wir neue Erfahrungen gesammelt. Unter anderem erfanden wir das neue Beteiligungsinstrument der Berollung mit Rollstuhlfahrern." Dass die Planungen für die Kastanienallee zur Gründung einer Bürgerinitiative führen und monatelang die Medien beschäftigen würden, war anfangs noch nicht abzusehen. Auf 650 Metern der Straße sollten für 2,5 Millionen Euro aus dem Fonds städtebaulicher Denkmalschutz Restaurierungsarbeiten auf den Gehwegen erfolgen. 2008 wurden erste Pläne in einer Anwohnerversammlung vorgestellt. Schon damals gab es Gegenwind.

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25. Januar 2014

Model mit Schweinebauch - Die Kastanienallee im Prenzlauer Berg wurde nach der Rekonstruktion freigegeben

Stephan Fischer (Artikel erschienen im Neuen Deutschland)

Jetzt sind die 660 Meter fertig und die Proteste gegen ihren Umbau längst verstummt. Trotzdem haben sie für weitere Straßenbauprojekte im Bezirk mehr Bürgerbeteiligung erwirkt.

(...)

Für Jens-Holger Kirchner (Grüne), den Pankower Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, ist der Umbau eine Erfolgsgeschichte: »Für gute Geschichten ist die Kastanienallee immer gut. Aber so heftig es hier begonnen hat, so harmonisch endet es.« Unter dem Motto »Stoppt K 21« hatten sich bis Ende 2011 Gegner des Umbaus zusammengeschlossen, die Anspielung auf die Proteste gegen »Stuttgart 21« war nicht zufällig gewählt. Sie befürchteten, dass der Charakter der Straße durch die umfangreichen Baumaßnahmen verloren geht, die Straße durch die Beschleunigung der Straßenbahn gefährlicher wird. Ein Argument damals: Die jetzt geschaffenen Fahrradspuren würden wegen der verringerten Parkplatzzahl zugeparkt, die Radfahrer müssten doch wieder auf die Trasse der Straßenbahn ausweichen, wo sich vor den Umbauarbeiten der Radweg befand. GF-TP

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Beitrag von Martin Kasztantowicz, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität

Kastanienallee Ecke Schwedter Straße an der Bezirksgrenze zwischen Pankow und Mitte
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen auf der Kastanienallee will der Bezirk Mitte an der Ecke Schwedter Straße eine aufwendige neue Ampelanlage errichten. (Google-Maps)

Es ist unfassbar: Die Berliner Bezirke haben nicht mal mehr genug Geld um ihren Pflichtaufgaben nachzukommen, bei sozialen und kulturellen Einrichtungen wird gespart bis es quietscht, und hier wird für verkehrspolitischen Unsinn nicht nur Geld aus dem Fenster geworfen, man bindet auch noch über lange Zeit hinweg zusätzliche Mittel für den jährlichen Unterhalt solch teurer Anlagen.

Man kann argumentieren dass eine Ampelanlage der Verkehrssicherheit dient, weil es schwächeren Verkehrsteilnehmern die Querung der Straße ermöglicht. Bei mehrspurigen Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen trifft das auch zu, nicht aber an dieser Stelle. Eine grüne Ampel signalisiert dem Autofahrer freie Fahrt, er muss nicht mehr so sehr auf andere Verkehrsteilnehmer achten und fährt tendenziell schneller. Wenn bei höherer Geschwindigkeit ein Unfall passiert, dann allerdings mit schlimmeren Folgen. - ORP-FD

klima-pankow.de/themen/schwedter-strasse-kastanienallee/   Mehr »

11. Mai 2012

Umgestaltung der Kreuzung Kastanienallee / Schwedter Straße

Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 29. Mai 2012

Zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Umgestaltung der Straßenkreuzung Kastanienallee / Schwedter Straße laden der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung des Bezirks Mitte, Carsten Spallek (CDU) und der Pankower Bezirkstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), am Dienstag, dem 29. Mai 2012 um 18 Uhr in das GLS Sprachzentrum, Kastanienallee 82, 10435 Berlin, ein.

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30. Juni 2011

Endlich Tempo 30 in der Kastanienallee

Bezirk besteht weiterhin auf Temporeduzierung auf der Flaniermeile

Auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow gestern mit deutlicher Mehrheit beschlossen, dass sich der Bezirk erneut für eine  Tempobegrenzung von 30 km/h in der Kastanienallee als ein wichtiges Ergebnis der Bürgerbeteiligung einsetzen wird. Hierzu erklärt Cornelius Bechtler, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion: „Der Berliner Senat verhindert derzeit Tempo 30 nach dem Umbau in der Kastanienallee, obwohl dies jetzt schon wegen des intensiven Fuß- und Fahrradverkehrs sinnvoll wäre.“ Weiterhin erläutert er: „Durch die Reduzierung der parkenden Autos nach dem Umbau in der Kastanienallee werden die FußgängerInnen die Straße noch häufiger queren. Der Radstreifen wird – wie überall in der Stadt – den Fahrradverkehr weiter ansteigen lassen. Diese Gründe rechtfertigen eine Temporeduzierung auf 30 km/h.“

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KASTANIENALLEE: AKTIONSTAG BRACHTE 2000 UNTERSCHRIFTEN

P-Berg Nachrichten I Die Initiative gegen den Umbau der Kastanienallee hat nach eigenen Angaben mehr als ein Viertel der Unterschriften zusammen, die für ein Bürgerbegehren gebraucht werden. Mehr

04. Mai 2011

Bürgerbegehren zum Umbau der Kastanienallee startet endlich

Daniela Billig und Oliver Jütting (Kreisvorsitzende) erklären:

Bündnis 90/Die Grünen begrüßen den Start des Bürgerbegehrens "Stoppt K21" zum Umbau der Kastanienallee in Pankow. Das ist das legitimierte demokratische Mittel der Bürgerbeteiligung, denn daran können alle Bürgerinnen und Bürger von Pankow teilnehmen. Wir wünschen uns eine faire inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Anwohner wollen das letzte Wort haben

Ein Bürgerbegehren soll den umstrittenen Umbau der Kastanienallee stoppen. Unterschriftenlisten liegen ab Mittwoch aus. Das zugesagte Tempolimit für die Straße ist weiter unsicher. Umbau auch in Mitte angedacht. Mehr

P-Berg Nachrichten Bürgerinitiative sammelt erst in einem Monat Unterschriften
Prenzlberger Stimme Baubeginn 16. April

Stichtag 2. März: Zwei Bürgeranträge zur Kastanienallee

21.02.2011P-Berg Nachrichten
Im Zank um die Kastanienallee wird es zwei Bürgeranträge geben - der eine verlangt eine Abmilderung der Umbaupläne, der andere eine Befragung der Anwohner. OR-FD Mehr

"Das ist Hedonismus pur"

Jungle World I Es gibt sie, die »Wutbürger« – auch im Berliner Prenzlauer Berg. Zahlreiche Bürgerinitiativen wollen dort einen Umbau der Kastanienallee verhindern – einer Straße, die auch »Castingallee« heißt, weil auf ihr Leute mit zu engen Hosen und zu großen Sonnenbrillen herumspazieren. Für das Projekt verantwortlich ist der grüne Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner. Er hat nun die Wutbürger am Hals, die seine Partei sonst oft repräsentiert. OR-FD Mehr

Tagesspiegel Streit um Kastanienallee macht den Grünen Angst

Die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin am 2. März 2011 versprach beim Tagesordnungspunkt Kastanienallee hohe Spannung. Die gab es auch - dennoch kam es nicht zu einer positiven Entladung. Zwei Bürgeranträge, die den geplanten Umbau des Bezirksamtes infrage stellten wurden samt Änderungsvorschlag von der Versammlung abgelehnt. Einbringerin war Stefanie Remlinger, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Antragsteller zwei Bürgerinitiativen "Stoppt K21" und „NUr Zu! Pankow “ OR-FD

Berliner Zeitung Vorbereitung auf die Tage X
Tagesspiegel Der "Mappus von Pankow" hat sich durchgesetzt
Deutschlandradio Berlins hippe Touristenmeile vor dem Aus?
Neues Deutschland Keine Einigung zur Kastanienallee
Prenzlberger Stimme Kastanienallee in der BVV: Konfus und kontrovers
P-Berg Nachrichten BVV stimmt gegen Bürgerbefragung zur Kastanienallee
taz Politik gibt Bürgern keine Stimme   Mehr »

Kastanienallee: Aufstand gegen K 21

Der Streit um den geplanten Umbau der Kastanienallee nimmt an Schärfe zu. Sollte es keine Bürgerbefragung geben, planen die Umbaugegner einen „Tag des Zorns“. Noch ist es zu kalt für die Protestbäume, aber sie werden kommen. Sobald der Boden aufgetaut ist, will Matthias Roeingh alias Dr. Motte zwei Kastanien direkt vor seiner Haustür pflanzen. Er hat sich erkundigt: Das Pflanzen von Bäumen im öffentlichen Raum stelle keine Straftat dar, seinem Vorhaben stehe also nichts im Wege, sagt der Loveparade-Gründer. OR-FD Mehr

Prenzlberger Stimme Kastanienallee: Zwei Anträge – null Chancen
taz Kastanienallee vor der Entscheidung

21. Februar 2011

Warum Prenzlauer Berg mehr Radstreifen braucht

Cornelius Bechtler (Gastbeitrag in den "Prenzlauer Berg Nachrichten")

Wie kommt man auf dem Rad ohne Unfall durch die Stadt? Der grüne Verkehrspolitiker Cornelius Bechtler meint, dass sich Radfahrer zu oft an der falschen Stelle sicher fühlen.

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Der Widerstand gegen den Umbau der Kastanienallee zerfasert

09.02.2011 | P-Berg Nachrichten
Die Zeichen stehen auf eher auf Konfrontation statt Kompromiss. Doch die Gegner des Umbaus treten weniger geschlossen auf als bisher - und die Bezirkspolitik könnte beweglicher sein als es scheint.
Kirchner: Umbau nur im Einklang mit den Anwohnern - Denn begonnen hatte der Abend mit einer bemerkenswerten Äußerung von Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne): „Es sollte nie zu spät sein, nach Lösungen zu suchen. Der Umbau kann nur zusammen mit der Straße passieren und nicht gegen den Willen der Anwohner", sagte er. OR-FD Mehr

19. Januar 2011

Kastanienallee – Keine Änderung ohne Anwohnerbefragung

Zur heutigen Einwohnerfrage der Initiative „Stoppt K21“, in der ein Baustopp für die Kastanienallee gefordert wurde, der bis zu einem erneuten Beschluss über die Bauplanungen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow gelten soll, sagt die Fraktionsvorsitzende, Stefanie Remlinger:

Ein Baustopp ist schon rein rechtlich nicht im Vorgriff auf eine potenzielle Beschlussfassung der BVV möglich. Aus unseren zahlreichen Gesprächen wissen wir, dass es viele AnwohnerInnen und Gewerbetreibende in der Kastanienallee gibt, die sich für eine inhaltliche Änderung der Baupläne einsetzen.

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Schlichtungsrunde mit seltsamen Blüten

Trotz der vorerst gescheiterten Verhandlungen hält Funken Kompromissbereitschaft für unerlässlich. Nur dann könnten die Kritiker der Straßensanierung ihren Protest wirksam gegenüber der BVV äußern. An die Bezirkspolitiker appelliert er, weiterhin auf die Bürger zuzugehen. Er hofft darauf, dass die BVV die Bauarbeiten solange ruhen lässt, bis eine Anwohnerbefragung ermittelt, welche Gestaltung sich die Anlieger wünschen. Jens-Holger Kirchner zeigt sich mit dem Vorschlag einverstanden. Das Ende der ersten Verhandlungsrunde bedeutet nicht das Ende der Diskussionen. Mehr

Süddeutsche Zeitung I Demo auf dem Laufsteg

Kastanienallee: BündnisGrüne und Bürgerinitiativen gehen in gemeinsame Abstimmung

ORP-GRÜNE Das Ergebnis der 4. Schlichtungsrunde ist ein Kompromiss – nicht in der Sache, aber im Verfahren. In einer Anwohnerbefragung sollen alternativ Änderungsvarianten aus den Schlichtungsrunden zur bisherigen Bauplanung des Bezirksamtes abgestimmt werden. Bevor es soweit ist, wird schon am kommenden Mittwoch, den 19. Januar 2011 ein Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow eingebracht werden, der eine Anwohnerbefragung möglich machen soll. Wenn die BVV mehrheitlich dem zustimmt, wird es zur Befragung der AnwohnerInnen in der Kastanienallee kommen.

Die noch einmal stärker besuchte 4. Schlichtungsrunde am 13. 01. hat nach den Schlussplädoyers der VerhandlerInnen aus den 4plus1-Gesprächen unter dem Vorsitz von Heiner Funken (BIN Berlin) - Pressemitteilung zum Verhandlungsergebnis - sowohl von Grüner als auch Initiativenseite keine abschließende Einigung in der Sache, nach einer z.T. lebhaften Diskussion, erbracht. Es ging im Kern um den Fahrradstreifen, den die Grünen auch bei einer Abänderung der bisherigen Bauplanung präferieren, die Initiativenseite aber ablehnt.

Beide Seiten und der Schlichter zeigten sich am Ende der Verhandlung dennoch zufrieden ein Verfahren gefunden zu haben, dass zuerst den AnwohnerInnen in der Kastanienallee und Umgebung die Möglichkeit zur (Neu)Gestaltung der Straße Stellung zu nehmen. Danach wird das Ergebnis der Befragung wiederum der BVV zur Abstimmung vorgelegt und abgestimmt. In Kürze ausführlicher Fotobericht mit Stellungnahmen der Beteiligten OR-FD

Kastanienallee: Radstreifen steht Einigung im Weg

31.01.2011 | P-Berg Nachrichten
Die Grünen regten eine Anwohnerbefragung an - doch diese könnte gegen den Bau von Radstreifen ausfallen. Jetzt spricht wenig dafür, dass die Partei auch ein missliebiges Bürgervotum mittragen würde. OR-FD Mehr

+++  Nächste Schlichtungsrunde: Donnerstag, 13.01. +++ Zeit: 20 Uhr +++ Ort: GLS Sprachschule, Kastanienallee 82 +++

17. Januar 2011

Umweltfreundliche Mobilität in der Kastanienallee

Barrierefreie Tram, mehr Sicherheit und Komfort für Fuß- und Fahrradverkehr

Cornelius Bechtler (verkehrspolitischer Sprecher der bündnisgrünen BVV-Fraktion)

Den Herausforderungen einer umweltfreundlichen Mobilität und der Verkehrssicherheit muss sich die Kastanienallee stellen. Das bedeutet für uns die Stärkung des Öffentlichen Verkehrs, mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit für Fußgänger/innen und endlich die Berücksichtigung des Fahrradverkehrs im Straßenraum.

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Bässe auf dem Bürgersteig

Die Arbeitsgruppe Kreativkastanie hat sich am Donnerstagabend getroffen und überlegt, wie man die Straße kunstvoll gestalten könnte. Eine Freiluftgalerie, das wäre doch toll, und Blumenbeete am Gehwegrand, internationale Künstler könnten Bilder auf den Asphalt malen, Streetart. Man könnte auch Kreativinseln einrichten, Bewohner und Ladenbesitzer gestalten diese zehn Quadratmeter großen Flächen. "Es geht darum, dass die Kastanienallee das bleibt, was sie war und heute ist, eine besondere und kreative Straße", sagt Sebastian Mücke, Anwohner und Modeladenbesitzer in der Straße. So wie er lehnen etliche Bewohner den geplanten Umbau der Straße ab. Mehr

Prenzlberger Stimme I Kastanienallee: Zwei Vorschläge zur Abstimmung

KÖHNE: SCHLICHTUNG ZUR KASTANIENALLEE IST KEINE BÜRGERBETEILIGUNG

04.01.2011 | P-Berg Nachrichten
Die Grünen verhandeln mit empörten Bürgern in Sachen Kastanienallee. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) hält das für "grüne Selbstfindung": Die Partei desavouiere sich selbst. OR-FD Mehr

BIN Berlin: Kommentar zum PBN-Artikel
BI Wasserturm: Forderungen an das Bezirksamt bezüglich des geplanten Umbaus der Kastanienallee

Baubeginn mit offenem Bauziel

Am 23.11.2010 begann offiziell der Baustart in der Kastanienallee / PrenzlauerBerg im Abschnitt zwischen Schwedter Straße und Schönhauser Allee. Faktisch jedoch ruhen die Arbeiten bis März, je nach Wetterlage noch länger. Nur die Wasserbetriebe kümmern sich in der Zeit um ihre Leitungen. In den zwei Jahren vor dem Baustart gab es vom Bezirksamt und dem zuständigen Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) eine dafür vorgesehene und wie er immer wieder selbst betont, über das gesetzliche Maß hinausgehende Bürgerbeteiligung. In der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow wurden Beschlüsse zum Umbau der Kastanienallee mehrheitlich und fraktionsübergreifend gefasst. Der Baumaßnahme, mit ihren Zielvorgaben: Erneuerung der Gehwege mit vorhandenen Natursteinmaterialien, Neubau von Parkbuchten, Anlage von Angebotsstreifen für Radfahrer, Bau von Haltestellenkaps für die Straßenbahn, Erneuerung der Straßenbeleuchtung und Leitungsbau in Teilabschnitten durch die Berliner Wasserbetriebe (hier die konkrete Ausgestaltung der Planung auf der Bezirksamtsseite), stand vermeintlich nichts mehr im Wege. Offenbar ein Irrtum, da war noch was. OR-FD

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Es grummelt im Grünenviertel

Berlin - Im schicken Altbauviertel rund um die Kastanienallee in Prenzlauer Berg mussten sich die Bündnisgrünen bisher nicht sonderlich anstrengen, um die Bewohner von ihrer Politik zu überzeugen. Wer dort wohnt, wählt gern grün. Bei den Wahlen im September 2006 bekam die Öko-Partei dort knapp 50 Prozent aller Stimmen. Ein Traumergebnis. OR-FD Mehr

Gentrification Blog I Berlin: Post-Gentrification-Protest in Prenzlauer Berg
taz I Ein Kiez probt den Schwabenaufstand
Tagesspiegel I Dr. Motte leistet Widerstand
Berliner Kurier I Protest wird zum Klamauk

Bürgersteigaufstand in der Castingallee

Bezirksstadtrat Kirchner (Grüne) will die Trottoirs auf der Ausgehmeile Kastanienallee verkleinern. Eine ungewöhnliche Allianz von Exbesetzern, Barbetreibern und "FAZ"-Redakteuren ruft für Samstag zum Protest OR-FD Mehr

Prenzlauer Berg Nachrichten I Der grüne Preuße von Prenzlauer Berg

Aktuelles zu den Schlichtungsrunden für die Kastanienallee im Prenzlauer Berg

+++ nächste Schlichtungsrunde: Montag, 20.12. +++ Zeit: 20 Uhr +++ Ort: GLS Sprachschule, Kastanienallee 82

Nadelöhr oder Sackgasse? I Prenzlberger Stimme
Gegen 22.10 Uhr machte Stefanie Remlinger den zu diesem Zeitpunkt einzigen noch von allen Anwesenden vorbehaltlos akzeptierten Vorschlag: Raucherpause. Davor wurde zwei Stunden lang erklärt, diskutiert, gestritten – und die Positionen schienen verhärteter denn je. Von dem sanften Optimismus, den das Treffen eine Woche zuvor noch erzeugt hatte, war an diesem Donnerstag nichts mehr zu spüren. Die Diskussionen zerfaserten viel zu , eine Linie wurde nicht gefunden und manche Fronten scheinen wieder zu verhärten. OR-FD Mehr

UM WAS GEHT ES IN DER KASTANIENALLEE? I Prenzlauer Berg Nachrichten
Der Streit um die Flaniermeile wird zum kleinen Stuttgart 21. Anwohner sammeln Unterschriften, es wird geschlichtet, ein grüner Stadtrat muss sich erklären. Warum ein Gehweg für große Emotionen sorgt. Mehr

Kastanienallee: Das 100-Tage-Fenster I Prenzlberger Stimme
Gute Laune sieht anders aus. Eigentlich glaubte sich Ordnungsstadtrat Jens-Holger Kirchner nach dem Vor-Ort-Termin in der Kastanienallee vor zwei Wochen auf einem guten Weg. Mehr

Bezirksamt Pankow Baumaßnahmen auf einen Blick
(zuständiger Stadtrat: Jens-Holger Kirchner - Bündnis 90/Die Grünen)

Berliner Zeitung Initiative will Baustopp in der Kastanienallee 
BI Wasserturm Bürgerbegehren Kastanienallee – Stoppt K21

1. Dezember 2010

Kastanienallee

Jens-Holger Kirchner (Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung)

Die Diskussion um Planungen bzw. an Plänen ist das Eine. Seit zwei Jahren wird zum Teil heftig um die geplante denkmalschutzgerechte Sanierung der Gehwege und die Einrichtung von Radangebotsstreifen neben den Schienen in der Kastanienallee in Prenzlauer Berg gestritten.

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gefunden im Tagesspiegel vom 4. Juni 2008

Zweiräder verdrängen Parkplätze

 Auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg soll das Radfahren stressfreier werden. Autofahrer hingegen müssen sich künftig wohl länger nach einem Parkplatz suchen. Das folgt aus den Umbauplänen des Bezirksamts Pankow, die der für Verkehr zuständige Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) gestern den Anwohnern präsentierte. Mehr

 

Bild: Während der Anwohnerversammlung am 3. Juni zum Umbau der Kastanienallee in der Aula der GLS-Schule mit dem Stadtrat Nilson Kirchner (Grüne) h.r. Überfahren, so wie es der taz-Bericht schreibt, wurde bei der Veranstaltung niemand. Lebhaft diskutiert wurde hingegen. Auch die Nichteinbeziehung in den Planungsprozess wurde von Besuchern kritisiert. Deshalb ist es wichtig, dass die Anwohner der Kastanienallee sich organisieren und ihre Interessen bündeln damit sie Gesprächs- und Verhandlungspartner des Amtes auf Augenhöhe werden können. OR-FD

taz - Meinung Grüne überfahren Bürger
taz - Meinung Macht macht müde
Morgenpost Kastanienallee wird sicherer für Radfahrer
Neues Deutschland Mehr Verkehrssicherheit und weniger Parkplätze

URL:http://gruene-pankow.de/lokales/archiv/kastanienallee/